Interview auf hobbymap.de
// Juli 13th, 2010 // No Comments » // Allgemein, Interview
Ich stand den Machern von hobbymap.de Rede und Antwort und diese veröffentlichen auf ihrer echt gut gemachten Seite ein Interview von mir.
Hallo Sportfreunde, seid dabei und begleitet mich in meiner letzten Saison als Eisschnellläufer! Jörg "Hugo" Dallmann
// Juli 13th, 2010 // No Comments » // Allgemein, Interview
Ich stand den Machern von hobbymap.de Rede und Antwort und diese veröffentlichen auf ihrer echt gut gemachten Seite ein Interview von mir.
// November 18th, 2009 // No Comments » // Interview, Team
In der Reihe „Die Bundestrainer“ ist diese mal mein Trainer Bart Schouten an die Reihe gekommen und hat im ZDF einen schönen Bericht abgeliefert.
Zu sehen ist der Beitrag in der Mediathek des ZDF – > hier klicken
// November 12th, 2009 // No Comments » // Interview
Wie fast alle aus der Großen Sportfamilie kenne ich Fanny auch durch eine lange gemeinsame Zeit bei der Bundeswehr. Dort haben wir schnell festgestellt, dass wir gut miteinander können und sind Freunde geworden. In dieser Zeit haben wir einige Trainingseinheiten zusammen absolviert und sind viele km auf dem Rad gefahren!
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Tja Hugo, natürlich war hauptsächlich dank dir meine letzte Saison wirklich gut
aber du hast recht, ich kann mich nicht beklagen! Mein Sommer war gut aber auch sehr anstrengend. Weil ich dieses Jahr keinen Bundeswehr-Lehrgang mehr auf dem Programm hatte, hat das Konditraining bereits früher als in den letzten Jahren beginnen können. Neben dem Training daheim, in Garmisch-Partenkirchen, hatten wir noch zwei Kondi-Lehrgeänge auf Zypern und in Ottobeuren. Nach knapp 3 Monaten Training und Ski Abstinenz, hab ich aber doch wieder zu meinen Brettern zurückgefunden. Nach einer Woche in Zermatt und 3 Tagen in der Skihalle in Wittenburg, haben wir uns auf den Weg nach Neuseeland gemacht. Leider war das Glück wettertechnisch in den ca 4 Wochen nicht gerade auf unserer Seite, aber wir haben das Beste daraus gemacht. Wieder zurück daheim, bin ich zur Zeit sehr viel auf den österreichischen Gletschern beim Skifahren… es wird, es wird ![]()

Ich glaube, das erste Mal hab ich die Olympischen Spiele 1994 in Lillehammer wahrgenommen. Markus Wasmeier, Katja Seizinger, Lasse Kjus, Picabo Street… ab da wollte ich immer Abfahrts-Weltmeisterin werden, und jetzt bin ich Slalom – Spezialistin
Es gibt 4 Startplätze pro Disziplin. Um mich für Vancouver zu qualifizieren, muss ich entweder zweimal Top 15 oder einmal Top 8 sein.

Ehrlich gesagt könnte ich es höchstens daran merken, dass das Konditraining so früh begonnen hat und vielleicht sogar etwas strenger war als früher, aber für mich persönlich sind die Spiele noch weit weg. Bevor es nach Vancouver geht, steht erst mal die ganze Welt-Cup Saison an. Alle Slaloms, außer das WC-Finale, sind vor den Olympischen Spielen; trotzdem möchte ich am liebsten das Thema Quali so früh wie möglich erledigen – aber wer würde das nicht gern.

Unterordnen würde ich nicht gerade sagen, aber dass man als Spitzensportler das eine oder andere in Kauf nehmen muss, ist kein Geheimnis. Dafür kann ich aber von mir behaupten, dass ich mein Hobby zum Beruf gemacht habe und darauf bin ich sehr stolz!
Ich hab mit der letzten Saison den Sprung unter die Top 15 im Slalom geschafft. Das ist eine super Ausgangssituation für die neue Saison. Dennoch fasse ich meine Ziele ungern in Zahlen oder Ergebnisse; ich möchte auf dem Level die Saison beginnen, bei dem ich die Letzte beendet hab; einfach gut Skifahren und meinen Kopf im Griff haben! Wenn ich das schaffe, dann ist auf jeden Fall schon mal ein wichtiger und großer Schritt getan!

Na ja, meine Wettkämpfe finden ja in Whistler statt – keine Ahnung was da sonst noch geboten sein wird, aber ich werde versuchen so viel olympisches Feeling wie möglich aufzusaugen. Wenn sich noch ein Trip nach Vancouver City ausgeht, wäre das genial und vielleicht schau ich mir dann auch dich an.
Fanny, danke für die Antworten und ich hoffe ich kann auch mal in Whistler vorbei schauen!
ja, immer
ja
3. Hast du Erwartungsdruck?
ja
nein
Nein. Dank Bundeswehr Ja.
ja
JA!!!
Linktips
wiki/Fanny_Chmelar – Fanny im Wiki
ski2b.com - Portraits von Fanny
ski-online.de - DSV
// November 6th, 2009 // No Comments » // Interview
Stephan kenne ich schon sehr lange. Mit ihm zusammen habe ich meine Anfangszeit in der Sportförderguppe der Bundeswehr in Oberhof verbracht. Nach einigen gemeinsamen Lehrgängen sind wir Freunde geworden und haben zusammen viel erlebt. Sportlich ist er als “Überflieger” 2002 in Salt-Lake-City ins Rampenlicht gesprungen. Als Team Olymia Sieger und Gewinner einiger World Cup Springen hat er bereits großes erreicht.
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Mit der letzten Saison war ich einigermaßen zufrieden.Mit den Plätzen 12 und 19 bei der WM in Liberec und den 15. Platz in der Tournee Gesamtwertung konnte ich nach langer Zeit wieder einigermaßen Anschluß an die Weltspitze herstellen.
Der Sommer ist für mich noch recht durchwachsen gelaufen. Ich bin zwar ohne Verletzung geblieben und Körperlich top fit aber die Sprungform ist noch sehr wellenreich verlaufen.
Die ersten Olympischenspiele die ich bewusst verfolgt habe waren die in Lillehammer 1994, damals waren viele meine Helden:) ob Tommy Moe (weiß nicht ob der so geschrieben wird) in der Abfahrt, Björn Dehli im Langlauf oder viele Skispringer, ich war von allen beeindruckt.
Auf jeden Fall ist es was besonderes, besonders in Vancouver da es einer der schönsten Regionen ist die ich je gesehen habe. Und man kommt ja nicht alle Tage mit so vielen Sportlern in Kontakt wie bei Olympischen Spielen
Wenn ich richtig informiert bin im WC 3x unter die ersten12 oder 2x unter die ersten 8. Aber das Hauptkriterium für mich ist es einfach gut Ski zu springen.
So ganz noch nicht. Es wird zwar mehr darüber gesprochen und viele sind schon nervöser und alle Nationen geben mehr Gas in der Material optimierung. Aber für mich gibt es noch zu viel zu tun um großartig darüber nach zu denken.
Das kann man immer schwer einschätzen weil es viele tun aber der Sport ist nochmal in diesem Jahr ein Stück über andere Bedürfnisse gerückt.
Auf jeden Fall den sprung dort hin zu schaffen und dann auch in guter Form zu sein alles andere kommt dann so wie es kommt.
Schwer zu sagen, kommt immer auf unseren Plan an. Ich schau mir gerne jeden Sport an außer Curling:) In Salt Lake haben wir oft die Eishockeyspiele besucht, deswegen diesesmal mal was anderes.
Hey, ich danke dir und nun noch schnell die Kurzfragerunde!
Sportart, nur als Tourist geht garnicht, da kann man es auch nicht geniesen
nein
nein, nur meinen eigenen
nein
ja
ja, wenn ich sehe das ich gut genug bin
ja, wenn ich zeit habe
nein
Linktips
www.stephan-hocke.de – Offizielle Homepage
www.stephan-hocke-fanpage.de.vu - Fanpage
wiki/Stephan_Hocke – wiki über Stephan
www.bundeswehr.de – Sportfördergruppe über Stephan
// Oktober 29th, 2009 // No Comments » // Interview
Dieses Mal habe ich meine Fragen nicht über Email schicken müssen. Ich habe nur an meiner Nachbartür in meinem Wohnhaus geklopft und sie Stefan Lindemann gegeben. Seit nunmehr fast 4 Jahren sind Deutschlands erfolgreichster aktiver Eiskunstläufer und ich nun in Berlin und durch Zufall sind wir auch Türnachbarn im “Haus der Athleten” im Sportforum Berlin. Wir beide haben unsere sportliche Laufbahn in Erfurt beim ESC begonnen und haben zusammen die Sportschule besucht. Er war ein Jahrgang unter mir und sind uns also schon recht früh über den Weg gelaufen. Seitdem verbindet uns nicht nur eine sportliche Freundschaft.
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Meine letzte Saison verlief überhaupt nicht gut. Um genauer zu sein waren es die letzten 2 Jahre. Ich bin in der Zeit nur einen Mini-WK gelaufen. Der Grund dafür waren ständige Verletzungen. Im November 2007 wurde ich sogar an beiden Leisten operiert, da man jeweils eine weiche Leiste festgestellt hat (Vorstufe zum Leistenbruch). Dann kamen Probleme an der Achillissehen hinzu und weitere kleine Problemchen. Seit Februar diesen Jahres kann ich aber endlich schmerzfrei trainieren. Mein Sommer verlief sehr gut und ich konnte mich an alle Pläne halten. Ich bin also gut vorbereitet und es kann endlich losgehen.

Olympische Spiele habe ich das erste Mal so richtig realisiert im Jahre 1988. Katarina Witt wurde Olympiasiegerin. Ich war damals 7 Jahre alt und wollte die Kür unbedingt Live sehen. Nur bin ich genau bei ihrem Programm eingeschlafen. So richtig Wahrgenommen habe ich die Spiele dann 1998. Da war ich im olympischen Jugendlager in Nagano. Von da an habe ich jeden Tag daran gearbeitet einmal dabei zu sein. Einen direkten olympischen Helden gibt es für mich.

Auf alle Fälle. Seit den letzten Spielen habe ich das Ziel, dass ganze Spektakel noch einmal zu erleben. Es ist einfach das Größte. Auch mit den Problemen der vergangenen Jahre hoffe ich einfach nur, dass ich dabei sein werde.
Für die Spiele haben wir nur einen Startplatz bei den Herren. Es wird also ein harter Kampf mit meiner Konkurrenz. Um mich zu Qualifizieren muss ich in der Vorsaison 2 mal 174 Punkte bei Internationalen Wettkämpfe erreichen (Vorgabe des DOSB). Einmal habe ich dies bereits schon geschafft. Bei meinem ersten WK seit 2 Jahren in Oberstdorf ende September kam ich schon auf 178,88 Pkt. Aber ich will noch viel mehr Punkte erreichen. Mein Personal Best liegt bei 200,54 und da will ich wieder hin. Da ich mit Sicherheit nicht der einzige sein werde der die vorgegebene Punktzahl erreicht, muss ich mich national noch durchsetzen. Das heißt, es gibt 4 WK…3 Internationale und die Deutsche. Bei allen WK werden Weltranglistenpunkte gesammelt. Man hat ein Streichergebnis. Wer also bei 3 aus 4 WK die meisten Punkte gesammelt hat fährt zu Olympia.

Oh ja, Das merke ich auf alle Fälle. Jeder redet davon, jeder träumt davon, jeder möchte da hin. Außerdem merkt man es auch an den ersten WK. Neben der Grand-Prix Serie gibt es auch normale ISU-WK. Die sind von Anfang an alle sehr gut besetzt. Das ist normalerweise nicht so. Jeder will testen und sehen wo er steht.
Da möchte ich auf alle Fälle und mit 120% zustimmen. Man muss halt viel investieren und auf einiges verzichten um seine Ziele zu erreichen. Ich ordne mich aber gern unter. Ich mache das ganze ja freiwillig, niemand zwingt mich. Die Hauptsache ist, dass es Spaß macht und das tut es nach wie vor. Ein Leben nach dem Sport gibt es ja dann auch. Da kann man dann noch einiges erleben.
Natürlich die Qualifikation für die Spiele. Es soll für mich das letzte große Ereignis meiner aktiven Karriere werden. Ich möchte einfach nur einen tollen Abschluss haben und ich glaube es gibt nix besseres als mit den Spielen.
So viele andere Sportarten wie möglich. Mit HUGO aufn Bier…

Danke für die Antworten und ich freu mich schon auf die zweiten gemeinsamen Spiele mit dir. Wir beide erleben ja tagtäglich, was dafür notwenig ist und so bin ich sicher, dass du dabei sein wirst. Nun zur Kurzfragerunde.
Immer aber zu Olympia noch mehr
Nein, Turin 2006 waren meine ersten Spiele….schön wars
nein
nein
nein
nein
Na LOGISCH

Linktips
www.stefan-lindemann.com – offiziele Homepage
www.absoluteskating.com/lindemann – Fanpage
www.eiskunstlauf-ecke.de – Eiskunstlauf Seite
wiki/Stefan_Lindemann – wiki über Stefan
www.wikio.de/news – News über Stefan
// Oktober 22nd, 2009 // No Comments » // Interview, Olympia
In den nächsten Wochen werde ich auf meinem Eis-Blog in unregelmäßigen Abständen Sportfreunde interviewen. Mit allen habe ich gemeinsam, dass ich sie persönlich kenne und auf dem Sprung zu den Olympischen Spielen sind.
Der Nächste in meiner kleinen Interview Serie ist Thomas Pöge. Der Bobanschieber und Freund von Eisschnellläuferin Monique Angermüller ist ebenso ein Kamerad in der Sportfördergruppe der Bundeswehr und nach mehreren Lehrgängen ein gern gesehener Gesprächspartner.
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Das letzte Jahr war bei mir durchwachsen. Zuerst ist die Saison ganz gut angelaufen und wir haben richtig rein gehauen. Doch dann der Tag des Schreckens. Innsbruck Weltcup: Pilot Matthias Höpfner reißt im zweiten Lauf die Achillessehne. Den Rest der Saison habe ich dann im Team Angerer ausgeholfen.
Diesen Sommer habe ich natürlich, immer mit den Gedanken auf Vancouver, fleißig trainiert. Der Sommer lief bis jetzt ganz gut. Die letzte Woche waren wir zu ersten Tests in Winterberg. Dann am Ende der Woche die Horrornachricht! Höpfner beendet die Saison wegen einer Entzündung, die sofort operiert werden muss.
Nun bin ich wieder mal zu Hause und für Olympia sieht es erst mal sehr schlecht aus. Aber ich gebe weiter gas und hoffe die 5 Ringe noch erleben zu dürfen.

Das war Barcelona 1992. Aber meinen Helden bzw. Vorbild habe ich 4 Jahre später, 1996 Atlanta, gefunden. Das war Frank Busemann. Damals war ich nämlich noch Zehnkämpfer.
Auf jeden Fall. Ich denke für jeden von uns ist es das Größte dabei zu sein. Der Austragungsort ist auch was ganz besonderes.

Eine Norm gibt es leider nicht. Es werden immer die Piloten bestimmt vom Verband. Jeder Pilot hat seine Anschieber und somit „darf“ er bestimmen, wer auf seinem Schlitten sitzen darf. Da kannst du dir ja vorstellen, dass nicht immer die Besten dabei sind. Da sich mein Pilot bereits verletzungsbedingt abgemeldet hat, kannst du dir ja vorstellen, wir schwer es wird noch irgendwo einen Platz zu finden. Aber ich gebe erst auf, wenn die Nominierung durch ist…
Olympia ist bei uns überall. Alles bereitet sich mit einer Akribie vor, dass man es quasi täglich spürt das Olympia vor der Tür steht.

Ich trainiere genauso doll/hart wie jedes Jahr. Nur versuche ich vielleicht doch noch etwas mehr Gas zu geben als sonst und doch noch etwas mehr aus mir raus zu holen. Versuche noch etwas bewusster zu leben…
Dabei zu sein! Denn der olympische Gedanke zählt. Wenn man erst mal dabei ist, gibt man eh das Beste und schaut was rauskommt. Bei den Bobbies ist ja bekannt, dass wenn sie dabei sind, auch was gutes rauskommt.
Na Eisschnelllauf! Hoffe doch meine Freundin Monique ist auch dabei. Ansonsten natürlich so viel wie möglich von den anderen Events.

Pögi, ich weis wie hart du Trainierst – das wird was und die anderen Piloten werden nicht um dich drum rum kommen! Daumen Drücken! Nun zur Kurzfragerunde.
Immer
ja
Ja, es dort hin zu schaffen
nein
Nein, auf keinen Fall! Doch Bundeswehr sei Dank
Weiß ich noch nicht. So wie es jetzt steht – Nein
Ja logo!
Nein

Linktips
wiki/Thomas_Pöge - wiki
www.bsd-portal.de – Verbandsseite
www.fibt.com - Internatinaler Verband
www.bobteufel.de - Team Höpfner
// Oktober 15th, 2009 // No Comments » // Interview
In den nächsten Wochen werde ich auf meinem Eis-Blog in unregelmäßigen Abständen Sportfreunde interviewen. Mit allen habe ich gemeinsam, dass ich sie persönlich kenne und auf dem Sprung zu den Olympischen Spielen sind.
Die meisten Sportler, die Erfolgreich sind und noch nicht davon Leben können, sind in der Bundeswehr, Bundespolizei oder anderen staatliche Einrichtungen untergebracht. In der Sportfördergruppen in der ich auch bin, treffen sich die meisten und es bilden sich viele Freundschaften daraus. So auch zu Christian Ulmer. Den ehemaligen Nordisch Kombinierer lernte ich bei einem Bundeswehrlehrgang 2007 kennen und seit dem sind wir ständig in Kontakt. Er hat sich, besserer Springer als Läufer, nun als Spezialspringer durchgesetzt und hofft auch auf den Olympiazug aufzuspringen. Ihm habe ich auch einige Fragen gestellt.
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Bin nach einigen guten Ergebnissen im Continental Cup (COC), erst Anfang Februar im Weltcup angekommen und konnte dort auch gleich ein paar Top 30 Plätze rausspringen. Im COC bin ich in der Gesamtwertung noch 3ter geworden. Die bisherige Saison verläuft ganz gut. Leider überwiegend im Training, im Wettkampf fehlt noch etwas die Sicherheit und Coolness, bin aber Gesund durch den Sommer gekommen und konnte mich stetig verbessern.
Das erste mal hab ich Olympia 1994 wahrgenommen. In dem Jahr hab ich auch mit Nordischer Kombination begonnen. Meine Helden waren damals waren Thoma und Duffner.

Ehrlich gesagt, bin ich noch nicht ganz in dem Bann der Olympioniken. Der Weg wird nicht einfach, aber ich hab nichts zu verlieren und geb jeden Tag alles dafür, dass vielleicht mein großer Traum in Erfüllung geht.
Im normalfall werden 5 Springer nach Vancouver gehen.Um in Vancouver am Start zu sein zählen natürlich zum einen die Weltcuppunkte und die interne Position im Team. Daher heißt es für mich, mir den fünften Platz zu ergattern, alles andere wäre unrealistisch.

Natürlich merke ich das Olympiasaison ist, jeder schaut was die anderen machen und vielleicht besser können. Alle fiebern so langsam darauf hin, aber meine Stimmung wird sicherlich erst während der Saison kommen, wenn die Chancen gut liegen, steigt natürlich auch die Vorfreude, vielleicht ein teil des Teams zu sein.
Natürlich muss man oftmals eingene Interessen unterordnen, aber ich tu das gerne, denn für mich würde ein gute Saison, oder sogar Olympia,vieles Bedeuten und dafür nehm ich gerne alle Strapazen in Kauf. Das Leben nach dem Sport bietet noch so viele Möglichkeiten, Parties zu feiern oder auf längere Reisen zu gehen.
Ich erhoffe mir einen guten Saisonstart und eine tolle Vierschanzentournee. Mein Ziel ist es, mein Optimum auszuschöpfen und wenn alles zusammen passt, könnte auch Olympia kein Traum bleiben.
Natürlch möchte ich auch Vancouver City kennenlernen und natürlich auch meine Jungs im Eislaufstadion anfeuern. Interessant wären auch die Halfpipe Events der Snowboarder oder Eishockey.

Eislaufen wollen fast alle sehen…man dann wird die Halle ja Kochen und wir geben GAS! Ich danke dir und nun zur Kurzfragerunde.
Immer
ja
nein
Ich bin froh wenn es erfolgreich vorbei wäre und ich so richitg stolz auf mich sein kann.
Nein. Danke der Bundeswehr und Sponsoren kann ich mir Brot und Wasser leisten:)
Das weiss ich noch nicht. Ich werd so lange Springen wie es mir Spaß macht und sich die Strapazen lohnen.
Auf jeden Fall.
Schuhgröße 44
Linktips
http://christianulmer.blogspot.com/ - Ulmis Blog mit News und Berichten !!! LESEN
wiki/Christian_Ulmer - wiki über Ulmi -
www.skispringen.com – großes Skisprungportal
www.skijumping.de – weiter Große Seite
www.skispringen-aktuell.de
www.skisprungfan.de
www.skisprungpol.com – viele Bilder
www.the-flying-circus-forum.de – großes Forum
www.skispringen-com-forum.com – weiteres Forum
// Oktober 8th, 2009 // 1 Comment » // Interview
In den nächsten Wochen werde ich auf meinem Eis-Blog in unregelmäßigen Abständen Sportfreunde interviewen. Mit allen habe ich gemeinsam, dass ich sie persönlich kenne und auf dem Sprung zu den Olympischen Spielen sind.
Patrick kenne ich schon seit den Spielen in Turin 2006. Zusammen haben wir einige Veranstaltungen besucht und uns dann auch immer wieder während unserer gemeinsamen Bundeswehrzeit wieder gesehen. Es ist ein sehr Besonnener Sportler der seine Ziele klar verfolgt und somit auch recht erfolgreich fährt.
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Letztes Jahr hatte ich so meine Höhen und Tiefen, aber gesamt betrachtet verlief es ganz gut. Vor allem da ich mein Ziel bei der WM mit dem 3. Platz erreichen konnte.
Das Sommertraining verlief gut, immer verletzungsfrei geblieben und wieder in vielen Bereichen Steigerungen erzielt, wie es eben auch sein sollte. Bleibt mir nur noch die Materialvorbereitung abzuschließen, in der ich gerade stecke, um dann mit der perfekten Ausrüstung an den start zu gehen.

Die Olympischen Spiele habe ich wirklich erst richtig wahrgenommen als Snowboarden 1998 in Nagano zum ersten Mal bei den Spielen dabei war. Seitdem kann man sagen hat sich der Sport erst so professionell entwickelt.
Eigentlich schon, da ja jede Olympiade für mich immer das größte Ziel darstellt und ich in der Zeit zwischen den Spielen auch darauf hinarbeite.
Zum einen muss ich einen Quotenplatz haben, den ich bekomme, wenn ich international in der Rangliste unter den ersten 32 bin. Dann noch die nationalen Auflagen, in denen ich 2 mal unter die ersten 16 im Weltcup kommen muss oder einmal Top 8.
Naja, die Unterschiede einer jeden anderen Saison sind auf jeden Fall das erhöhte Training und vor allem der größere Materialaufwand.
Klar mein Leben richtet sich nach meinem Sport aus, so wie die meisten Menschen sich nach ihrem Beruf richten und nur einen Teil verbringe ich damit mich für die Zeit nach dem Sport vorzubereiten und auszubilden.
Auf jeden Fall will ich meine Chance bekommen bei den Olympischen Spielen an den Start zu gehen, das heißt ich will verletzungsfrei bleiben bis dahin und mich auch qualifizieren. Über Ergebnisse konkret sprech ich dann, wenn ich ein paar Rennen gefahren bin und am besten mich schon qualifiziert habe.
So viele andere Sportarten wie möglich, gibt ja nicht so of die Chance vor Ort zu sein wenn alle Kollegen auch ihre Wettkämpfe haben.
Kurzfragerunde
Nein nur Olympia
nein, Turin 2006 schon dabei
ja
nein
ja (durch die Bundeswehr)
ja
ja
Patrick, ich danke dir für die Antworten und alles gute in der Vorbereitung und dann sicher auch für die Spiele in Vancouver!
Linktips
patrick-bussler.de – offizielle Homepage
snowboardverband.com – offizielle Verbandseite
wiki/Patrick_Bussler – wiki Patrick Bussler
de.wikipedia.org – wiki Snowboard
powderpark.de – Snowboar Seite
Vancouver 2010 Snowboar – Infos aus Vancouver
natives.co.uk - gute Linkliste
www.snowboarden.de – Snowboard Magazin
// Oktober 1st, 2009 // 1 Comment » // Interview, Olympia
In den nächsten Wochen werde ich auf meinem Eis-Blog in unregelmäßigen Abständen Sportfreunde interviewen. Mit allen habe ich gemeinsam, dass ich sie persönlich kenne und auf dem Sprung zu den Olympischen Spielen sind.
Die Nächste Fragerunde ging an Christina Beier. Zusammen mit ihrem Bruder Willi bildet sie die Eistanz Einheit Beier&Beier. Beide kenne ich wiederum durch Bundeswehrlehrgänge. Seit diesem Jahr sehe ich beide oft bei uns in der Eishalle da sie nach Berlin gezogen sind und hier Trainieren.
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Letztes Jahr lief nicht so gut. Mein Bruder und ich hatten uns getrennt, ich bin mit einem anderen Partner gelaufen, war aber nicht so erfolgreich und ständig krank oder verletzt. Seit dem Frühjahr haben mein Bruder und ich uns wieder zusammengetan. Der Sommer war hart, aber alles lief nach Plan. Wir sind in guter Vorbereitung für die ersten Wettkämpfe und hoffen, gesund zu bleiben.
Das hört sich ja sehr gut an und ich hoffe euch beiden gelingt ein besseres Jahr! Wann hast Du das erste mal Olympische Spiele bewusst wahrgenommen? Gibt es für Dich Helden oder Vorbilder?So richtig wahr genommen habe ich Olympia vor vier Jahren. Wir sind leider einen Platz an der Quali vorbei gerauscht und durften nicht mit nach Turin. Das war eine sehr harte Erfahrung. Helden gibt es für mich nicht.
Natürlich ist Olympia dieses Jahr ein sehr grosses Thema, aber ich würde nicht sagen, dass sie mich im Griff haben. Die Quali zu schaffen ist zwar das Grösste und wichtigste Ziel, aber aufgrund der vergangenen Geschehenisse (Trennung vom Bruder, international nicht am Start gewesen…) nehme ich die Dinge so wie sie kommen, wir geben unser Bestes und manchmal gibt es im Eistanzen Dinge, auf die die Leistung keinen Einfluss hat, womit man sich abfinden muss und das einzige was zählt, ist Geduld! Wir laufen ja noch 4 Jahre. Zur gegebenen Zeit wird man belohnt.
Wir haben drei – vier internationale Qualifikationswettkämpfe, wobei 145 Punkte zu erreichen sind. Da aber in Deutschland 3 Eistanzpaare die Chance haben, sich zu qualifizieren und die Wahrscheinlichkeit besteht, dass alle drei Paare die besagte Punktzahl erreichen, wird wahrscheinlich noch die Deutsche Meisterschaft entscheidend sein. Aber unser Verband hat noch keine Festen Kriterien wegen der letztendlichen Entscheidung fetsgelegt. Ich denke, erstmal müssen alle die internationalen Wettkämpfe laufen und danach wird die DEU entscheiden…
Dann Daumen drücken das ihr ein Paar davon seid! Merkst du schon, dass es die Olympische Saison ist und wenn ja woran?Ja man merkt es deutlich, vorallem weil bei uns die Quali nicht unerreichbar ist, wie in den vergangenen Jahren. Die Konkurrenz zieht alle Register, um die Nr.1 zu sein. (unter alle Register meine ich auch nicht ganz korrekte Aktionen…) Auch bei den frühen Wettkämpfen, ist das Starterfeld schon sehr hochkarätig besetzt, was in nicht Olympischen Jahren sonst nicht der Fall ist.
Das würde ich mal zu 100% sagen, in jeder Hinsicht! Ich kann mir ja nicht mal die Haare einfach so schneiden, wie ich es möchte:-) Aber ich habe mich ja dafür entschieden und irgendwann gibt es auch ein Leben nach dem Sport.
Da die letzten 4 Jahre bei uns sehr turbulent waren und für die jetzigen Olympischen Spiele überhaupt nicht Optimal liefen, erhoffe ich mir für unser Comeback im Olympiajahr, dass wir international, durch unsere Leistungen der letzten Jahre, nicht in Vergessenheit geraten sind und das Glück auf unserer Seite ist!
Meinen Freund beim Eisschnellauf und so viel wie Möglich, wie es die Zeit zulässt.
Ich danke dir. Wir sehen uns ja jetzt schon häufig in der Eishalle…in Vancouver dann auch! Nun zur Kurzfragerund:
nein
ja
nein
nein
nein
ja
MIT SICHERHEIT JA
Christina, danke für die Antworten und wir sehen uns!
cya
Hugo
Linktips
http://www.beier-beier.de – Private Homepage
Wiki – Christina in Wikipedia
DEU – Eislauf Union
Bundeswehr – Interview der beiden
www.ice-dance.com
// September 24th, 2009 // 1 Comment » // Interview, Olympia
In den nächsten Wochen werde ich auf meinem Eis-Blog in unregelmäßigen Abständen Sportfreunde interviewen. Mit allen habe ich gemeinsam, dass ich sie persönlich kenne und auf dem Sprung zu den Olympischen Spielen sind.
Los geht es mit einem alten Freund aus Oberhof, Tino Edelmann. Den Senkrechtstarter der letzten Saison, WM Silber im Team und Massenstart, kenne ich bereits seit gemeinsamen Bundeswehr-Lehrgängen und der Leidenschaft für Musik. Er ist Sänger und Gitarrist der Band SeKlasse und hat mit dem Lied “Hugo” auch einen echten Hit im Programm…lol
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Hey Hugo, du hast recht, das letzte Jahr war für mich das bisher erfolgreichste. Konnte mich nach einem Mittelfußbruch und anschließender Reha gut motivieren und von Wettkampf zu Wettkampf mehr und mehr Sicherheit und Vertrauen in die eigene Leistung aufbauen. So standen am Ende ein 8.Platz im Gesamtweltcup und zwei Silbermedaillen (Team und Massenstart) bei der WM in Liberec zu Buche.
Bis jetzt kann ich dem Olympischen Sommer bloß danken. Er ist wirklich gut zu mir. Konnte richtig viel und, wie es scheint, bisher auch effektiv trainieren. Die Trainingsleistungen steigen stetig, bei den Deutschen Meisterschaften im Juli konnte ich zwei Titel einfahren (Einzel und Team-Sprint) und im August die Sommergrandprix-Gesamtwertung gewinnen. Bin, denke ich, schon gut gerüstet, aber überbewerten darf ich das alles nicht. Die Fokussierung liegt doch ganz klar auf Olympia und das heißt für mich konzentriert und zielgerichtet weiter zu trainieren und Material zu testen (was auch in dem Umfang für mich bisher nie dagewesen ist). Der Weg nach Vancouver ist hart, aber ich freue mich brutal auf die ersten Weltcups und darauf endlich loslegen zu können.

Die ersten Spiele an die ich mich errinnere sind die 94er in Lillehammer. Weiß noch wie ich beim Skispringen genau 10 cm vorm Fernseher saß und mitgefiebert habe. Mein Held damals war natürlich Jens Weißflog.
Aber sowas von definitiv. War letzte Saison zum Weltcup schon auf den Anlagen und habe im Frühjahr dort auch eine Trainingswoche zusammen mit Björn Kircheisen und Erik Frenzel verbracht. Bin echt heiß darauf und will unbedingt mitmachen.
Die Normen werden vom NOK festgelegt, glaube ich, ein Platz unter den ersten 8 oder zwei unter den besten 15 beim Weltcup. Die letzten Jahre haben allerdings gezeigt, dass es intern nicht für einen Platz in der Mannschaft reicht. Wir werden es wahrscheinlich ähnlich wie in der vergangenen Saison mit der WM-Qualli halten und zwei Top-6-Platzierungen vorweisen müssen. Bin aber guter Dinge. Es gilt sprungtechnisch stabil zu sein und läuferisch ein gutes Grundniveau zu haben, sobald der Weltcup beginnt.

Wie oben schon angedeutet teste ich in diesem Jahr ziemlich viel Material sowohl im Lauf- als auch im Sprungskibereich. Das habe ich natürlich vorher auch schon gemacht aber noch nie in einem solch hohen Umfang. Daran merke ich schon, dass die Spiele näher kommen.
Ja, das würde ich schon sagen. Man neigt ja dazu solche Sachen immer wieder deutlich zu machen. Was man nicht alles ertragen muss in einem Sportlerleben. Aber ich finde es zur Zeit wirklich ziemlich geil. Ich gehe an meine Grenzen und merke wie ich besser werde. Das allein ist schon mal ein super Gefühl. Habe mir schon lange die Spiele in Vancouver als großes Ziel gesetzt und nehme ein paar Unannehmlichkeiten, die der Weg so mit sich bringt, gerne in Kauf. Das Schlimmste was ich mir vorstellen könnte wäre am Ende einer Karriere in den Spiegel schauen und mir eingestehen zu müssen, dass ich nicht alles getan habe.
Es gibt noch viele Partys auf die ich gehen kann, wenn die Winterspiele vorbei sind!
Ich erhoffe mir einen guten Start in die Saison, ein entspanntes, aber dennoch konzentriertes Arbeiten im Weltcup, eine möglichst schnell erledigte Qualifikation für die Spiele und vor Ort eine gute Atmosphäre. Wenn das so klappt, dann ist ergebnistechnisch alles drin. Eine Medaille im Team wünsche ich mir allerdings auf jeden Fall!

Eisschnelllauf natürlich und vielleicht die Snowboarder. Aber wenns passt, dann natürlich auch soviele andere Wettkämpfe wie möglich. Man muss die Kollegen ja anfeuern!
Vielen Dank für das Interview! Wir werden uns dann in der Eishalle sehen. Nun zur Kurzfragerunde…
Zu Olympia natürlich mehr als sonst. Denke aber, dass wir besonders in Deutschland immer einen guten Stand hinlegen werden.
ja (hoffentlich. In Turin hat es für die Qualli leider nicht gereicht)
ja (aber nur ein bisschen, kann damit umgehen)
ja (und nein. Es fällt sicherlich ein Last ab wenn es vorbei ist. Aber solange es dauert will ich es schon auskosten.)
nein (ohne Bundeswehr und/oder Sporthilfe wäre es wohl nicht möglich)
nein (hab nicht geplant so lange zu machen. Aber genau weiß man es ja sowieso nie.)
JA
Ich danke Dir für die Antworten und wünsche Dir für die nächsten Wochen alles Gute, damit es mit der Quali klappt und wir noch große Sachen von Dir hören werden!
cya
Hugo
Linktips
http://www.tinoedelmann.de/ – seine Private Homepage
http://www.seklasse.de/ – Se Klasse, Band von Klasse
http://www.ski-online.de/ – DSV
http://www.nk-online.de – Weltverband
http://www.power-fuer-thueringen.de/ - Förderverein Nordische Kombination
wikipedia – Tino im wiki