Archive for Training

Interessante Darstellung zum Thema Cyclists & Speedskaters

// September 18th, 2009 // No Comments » // Allgemein, Radsport, Training

Geschrieben von Sjoerd Geraets

So hier meine Beitrage ;-) :-)

Radfahren = 2stunden und länger = aeroob (kh+fett) Eislaufen = 30s – max 420s = anaeroob+ (aeroob kh)

Radfahren = langsame Muskeln. Selbst bei eine höhere Intensität, ist die “pedal rate” zu niedrig. Man fahrt halt eben nicht 150 rpm über längere Zeit.
Eislaufen = schnelle Muskeln, weil eine sehr kurze explosive Abdruck gewünscht ist.

Kraft und Ausdauer Training zusammen bremsen den Fortschritt im Krafttraining:http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/19448698?ordinalpos=1&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_
DefaultReportPanel.
Pubmed_RVDocSum (sehe auch die related links rechts im Fenster).

Also beim Radfahren trainierst du
a) andere Energie Systemen
b) andere Muskeln (!) (also nicht die gleiche!!!!!!)
c) die Effekten vom Krafttraining weg

Also verkauf dein Fahrrad ;-) :-D
Es sei dann es macht dir spass und du fährst kurz und schnell (bahnfahrrad, wettkämpfe)…

Man kann noch 1 Gegenargument geben: man braucht eine gute VO2max / condition beim Erholung! Aber dagegen sage ich:
a) Das ist noch nicht gut bewiesen: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/16138786?ordinalpos=6&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_
DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum

b) Wenn es stimmt, gilt dies nur innerhalb eine Trainingseinheit bei “successive bouts of exersice” oder zwischen Trainingseinheiten wenn die Pause zu kurz ist. Mann kann mehr Pause nehmen….
c) Sprint Training verbessert auch die VO2max, oft selbst besser oder zeit-effizienter als bei extensive aerobe Ausdauer Training: http://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/17991697?ordinalpos=7&itool=EntrezSystem2.PEntrez.Pubmed.Pubmed_ResultsPanel.Pubmed_
DefaultReportPanel.Pubmed_RVDocSum

Ich kann seine Eindrücke nur teilen. Sicherlich ist ein gutes Grundlagentraining wichtig, um die anderen Trainingseinheiten gut durchstehen zu können. Viel Radfahren = viel Ausdauer auf dem Eis ist eine Milchmädchenrechnung! Da ich auch nach 10 000 km nicht länger laufen konnte und mein Körper beim Eisschnelllaufen den Belastungen trotzdem nicht standgehalten hat.

Seit diesem Jahr nutze ich das Radtraining fast ausschließlich nur noch zur Regeneration und wenn dann nie länger als 2 bis 2 1/2 Stunden. Ausdauereinheiten habe ich durch den Skiroller ersetzt und das Dauertraining auf dem Eis verlängert. Um mit den hohen körperlichen Belastungen auf dem Eis umgehen zu können, bestreite ich seit nunmehr drei Wochen kurze und sehr intensive Radrennen. Bis jetzt fahre ich damit recht gut und habe bei der KLD so gute Werte wie noch nie erreicht. Ob es sich auch bei den Eiswettkämpfen auszahlt wird sich zeigen. Wie schon gesagt: schlechter werden is fast nich möglich :-)

Ich danke Sjoerd für diese Einschätzung!

cya
Hugo

Andrew Love über Cyclists & Speedskaters

// September 17th, 2009 // 2 Comments » // Allgemein, Radsport, Training

In seinem Blog Zen and the Art of Speedskating beschreibt Andrew die Zusammenhänge von Radfahrern und Eisschnelläufern und erklärt sie anhand von Beispielen. Er ist der Meinung, dass das Eislaufen dem Radfahren hilft, aber das Radfahren nicht dem Eislaufen. Dazu hat er beide Seiten gegenüber gestellt.

I want to take a moment to recognize a few Speedskaters who have done awesome things on the bike this year. But first, here are some opinions of mine. Speedskaters tend to make fantastic cyclists– Why?

  1. Raw anaerobic power & crank cracking strength are very important in most American bike races. These are the qualities that speedskaters train every time they step on the ice, and can train more easily than a cyclist. Just being IN the skating position is an anaerobic power based activity
  2. Due to the static-explode-static-explode nature of the skating motion, it puts the muscles under terrific stress, much more than the constant circle of a cycling stroke.
  3. For the same perceived effort, a speedskating effort will generate 3 times the wattage of a cycling effort. It might only be a split second of that extreme pressure, but it’s there. This is also why speedskaters excel at Track cycling, where maximal power counts.

Cyclists tend not to do so well at Speedskating, Why?

  1. Those little stabilizer muscles for balancing on one leg take years to develop.
  2. Ice is brutally unforgiving of anything but perfection.
  3. Being crazy strong on the bike still might not be crazy strong in a weight bearing sport. A bike race involves a huge number of sub-max revolutions while the bike supports your body. This is why if you are moving your house, you need Speedskaters to pick up & move the furniture.
  4. Speedskaters are athletes who must have phenomenal Proprioceptive ability. Often cyclists don’t. Speedskaters won’t drop the couch when walking backwards.

Make no mistake, I love my bike(s), cycling is a phenomenally interesting sport, with the greatest “variety” of training scenery imaginable. Road, Mountain, Track, Cyclocross, it’s never “hamster wheel” stuff.

But I often feel like skating helps my cycling more than the other way around. After regular ice time, I feel like I can tear the cranks right off the bike. The reverse is not true, just riding a bike is not skating preparation.

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Zum Artikel

Ich denke traditionell wird unter den Eisschnellläufern in Europa viel mehr Rad gefahren als in Übersee. Wir nutzen das Rad als Trainingsmittel, um hauptsächlich unsere Grundlage im Ausdauerbreich aufzubauen. Kaum einer fährt Wettkämpfe oder schnelle Einheiten. Andererseits muss ich für mich persönlich sagen, dass es mir nichts mehr bringt 3000, 6000 oder 10 000 km im Jahr zu fahren, was alles schon vorgekommen ist. Seit Jahren reduziere ich meine Kilometer und habe dieses Jahr so wenig wie noch nie auf den Straßen verbracht. Auch lange Touren und viele Radeinheiten in Folge war nicht mehr der Fall. Ergebnis? Die besten Ausdauerwerte seitdem ich Sport betreibe! Ob es sich auch auf dem Eis mit Erfolg auszahlt, ist eine andere Sache, die noch geklärt werden muss. Eins steht für mich fest: schlechter bin ich schon mal nicht!

Wie ist eure Meinung dazu? Schreibt mir in den Kommentaren und Diskutiert!

cya
Hugo

Training Erklärt Teil 1 – Kreis-Sprung-Programm

// September 14th, 2009 // 2 Comments » // Training

Dieses Trainingsmittel bestreite ich, so in dieser Art, als einziger in unserer Traininggruppe. Zusammen mit Bart und Jan haben wir uns dafür entschieden, da ich ein abwechslungsreiches und intensives Training mehr benötige als ein reines Krafttraining. Alle paar Wochen ändern sich ein paar Übungen und die Anzahl der Wiederholungen. Meistens bestreite ich diese Form des Trainings am Freitag, aber ab hin und wieder auch hinter einem kurzen Krafttraining.

Wie lange?

10 Übungen – 30 Sekunden Belastung mit jeweils 30 Sekunden Pause
oder
10 Minuten jede Übung mit einer bestimmten Wiederholungsanzahl, ohne Pause zwischen den Übungen.

Wie oft?

In der Regel absolviere ich  3 Durchgänge von 3 x 30sec/30sec oder 3 x 10min

Art der Übungen?

Die Hälfte sind  Eisschnelllaufübungen (Sprünge), die andere Hälfte sind allgemeine Übungen (Umsetzen, Liegestütze usw.)

Geräte?

Matte, Kastenteile, Hocker, Langhandel

Ziel?

Hochintensives Kraftausdauertraining unter Einsatz aller Muskelgruppen.

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Link zur Photopage von Lars Hagen : http://www.fotos.desg.de/

Teil 2 – Wettkampfvorbelastung

KLD Linearergotest

// September 10th, 2009 // No Comments » // Training

Seit Montag befinden wir uns mal wieder in einer Testwoche. In der KLD werden verschiedene Testabläufe durchgangen, die mit vorher erzielten Ergebnissen vergangener Jahre verglichen werden.

Am Montag ging es mit einem Krafttest los. Ohne zu viel über diese Test hier zu erzählen, fast überall konnte ich Bestwerte erzielen! Habe das Krafttraining gut umsetzten können und bin deutlich stärker geworden. Im Kraftausdauerbereich habe ich mich auch steigern können, was zeigt, daß die Kombination aus Skiroller und Radrennen anschlägt.

Hier nun ein kurzes Video vom Linearergotest. Zuerst ein Vortest, 10 sec alles was geht. Nach 2 min Pause dann ein Test über einen Zeitraum von 2 min, in dem eine bestimmte Frequenz eingehalten werden muss. Man kommt nah an seine Leistungsgrenze heran und kann sehen was man drauf hat!

KLD im Juli

cya
Hugo

Rennbericht aus Elxleben

// September 7th, 2009 // 1 Comment » // Radsport, Training, Wettkampf

In meinem zweiten Radrennen des Jahres, was auch mein erstes als Lizenzfahrer des BDR war, habe ich meine Leistungsgrenzen erreicht. In einem enorm schnellen Rennen, in dem von Runde eins an Vollgas gegeben wurde, bin ich nach der Hälfte ausgestiegen. Auf dem 1,2 km kurzen Rundkurs, auf dem 50 Runden (60 km) zu bewältigen waren, hieß es bei zwei spitzen Kurven abbremsen und danach wieder in einem kurzen Sprint beschleunigen. Ich sage euch, Elxleben war unglaublich hart. Kurz vor Start hatte es erst aufgehört zu regnen. Zum Rennen der Elite war die Strecke noch feucht und dadurch die Kopfsteinpflasterpassage nicht angenehmer. Ich denke, die ersten 10 Runden bin ich am Limit (Maxpuls 205) gefahren und das Ganze aus ca. 60 Fahrern bestehende Feld war in einer einzigen Schnur aufgereiht. Jede Runde wurden es weniger Fahrer und nachdem vor mir ein Radler zu Fall gekommen ist, es war ausgerechnet Eisschnelllaufkollege Sascha Wilhem, bin ich mit einer kleinen Gruppe abgehängt worden. Wir kämpften noch einige Runden, aber es war uns nicht mehr möglich nach vorne zu kommen. Ein paar Runden sind wir noch gefahren und dann ausgestiegen. Auch ohne dieses Missgeschick wäre es nicht mehr lange gegangen, aber das Ziel des Wochenendes habe ich für mich persönlich erfüllt gehabt. Spaß gemacht hat es sowieso!

Mir war natürlich von Anfang an klar, dass ich niemals mit den Besten mitfahren kann. Das ist einfach eine andere Liga. Ich habe aber das erreicht, was ich von solch einem Rennen erwartet habe. Mit einer Fahrzeit von 50 min und einem Pulsschnitt von 194 habe ich mich ausbelastet und meine Grenzen wieder ein wenig nach oben verschoben. Da sag ich mal, Trainingsziel erreicht.

Ausschnitt aus einem TLZ Artikel vom 06.09.2009  von Volker Brix

Eine tückisch glatte Fahrbahn

Elxleben. (tlz) Einmal mehr bewiesen die ehrenamtlichen Helfer des RV Elxleben mit einem glänzend organisierten Kriterium am Sonnabend ihre hohe Einsatzbereitschaft für den Radsport.
Vor allem die Erinnerung an das Elxlebener Radsport-Urgestein Richard Beyer, der 1925 den Hainleiteklassiker mit der Rekorddistanz von 318 Kilometern gewonnen hatte, stand bei den Jagden über die winkligen Dorfstrassen im Mittelpunkt.
Dabei hatten die Macher offenbar vergessen mit dem Wettergott einen Vertrag abzuschließen. Besonders das als einen Höhepunkt angedachte Rundenrekordfahren der Elite-Männer auf der 1,2-km-Runde wurde dadurch beeinträchtigt. Erfurts Bahnsprinter René Enders (SWE Sprintteam) wollte dabei den fünf Jahre alten Rekord des derzeit zweifachen Etappensiegers bei der gegenwärtig rollen Spanien-Rundfahrt für den US-Rennstall Columbia und früheren Erfurter Turbine-Fahrers, André Greipel, mit 1:29,6 Minuten angreifen. Daraus wurde leider nichts. Der Olympische Bronzemedaillengewinner von Peking im Teamsprint hatte Pech, dass bei seinem Rekordversuch einsetzender Regen besonders die Pflasterstücke tückisch glatt machte und der Bahnsprinter die Rekordmarke knapp um zwei Sekunden verfehlte.

Während die besten Nachwuchsfahrer der Gastgeber und des RSC Turbine bei diesem Rennen wegen den DM gestern in Genthin fehlten, wurde das Hauptrennen der Elite über 65 Kilometer und dem Sieg des Profis Grischa Janorschke (Team Nutrixxion-Sparkasse) nach 1:25 Stunden und mit einem Schnitt von 45,88 Stundenkilometern zu einer tollen Jagd.

Vorjahressieger Andreas Huth, der aus Walschleben stammt und für Team Highworks aus Jena startet, wurde diesmal Neunter. Zuvor hatte der RSC Turbine durch den Sieg der Deutschen Verfolgungsmeisterin Franziska Ruschke (U 19) und den Plätzen zwei und drei durch Mike Schulz und Fabian Fritz bei der U 17 geglänzt.

“Wir haben uns besonders gefreut, dass einige Profiteams unser Hauptrennen der Elite zu einem echten Höhepunkt werden ließen”, bilanzierte der Organisationsleiter und Trainer Stephan Hauspurg die Rennen.

cya
Hugo

Wettkampfplan
Rennbericht aus Oschersleben

Twitterprotokoll

So, wieder gut in Berlin angekommen. Jetzt noch ein wenig#24hBerlin auf #Arte schauen. Bis morgen

Heute zweites Radrennen der Saison und erstes unter einer BDR-Lizenz. In Elxleben werde ich meine Radsportlaufbahn einleuten…

Kurzes Trainingslager – Kurzer Bericht

// September 3rd, 2009 // No Comments » // Reise, Team, Training

Jeder Leistungssportler kennt diesen Ort. KIENBAUM. In einem Leistungszentrum, wie es kein zweites in Deutschland gibt, bereiten sich regelmäßig, in allen nur erdenklichen Sportarten, Athleten auf ihre Höhepunkte vor. In meiner Zeit als Junior und U23 Starter habe ich jedes Jahr im Sommer hier einige Wochen verbracht und immer gut trainiert. Die Nähe zu Berlin und der Eishalle, ruhige und gute Straßen für das Radtraining, perfekt ausgestattete Krafträume, zwei Leichtathletik Plätze, mehrere Rasenanlagen, eine 3,5 km lange Rollbahn, Hallen aller Art und eine Schwimmhalle lassen alle Trainingsmöglichkeiten zu. Zudem noch eine medizinische Rundumbetreuung von Sauna, Physiotherapie, Ärzten, einer neuen Kältekammer, nicht zu vergessen das unglaublich gute und immer sportgerechte Essen, machen Kienbaum zum gern angelaufenen Punkt um an der Form zu feilen. Wenn ich durchzähle komme ich fast auf ein halbes Jahr Lebenszeit was ich an diesem Ort schon verbracht habe.

kienbaum4

Das Männerteam und ich nutzen für drei Tage diese Medalienfabrik um ein wenig vom Eis weg zu kommen und Motivation für die bevorstehenden Aufgaben zu Tanken. Nachdem ich am Montagvormittag mit dem Rad aus Berlin angereist bin hat mich leider ein Krafttraining am Nachmittag ein wenig entschärft. Ein altes Leiden mit meiner Bandscheibe ist aufgebrochen und hat mich in der Bewegung sehr eingeschränkt. Zum Glück war auch unser Physio Andreas Dannenberg vor Ort, der mich umgehend versorgte. Mit Massagen, Dehnung, Strom und der neuen Kältekammer haben wir das übel doch recht schnell in den Griff bekommen und heute (Donnerstag) ist fast nix mehr zu spüren. Danke Andi!

Am Dienstag stand also die Heilung für mich im Vordergrund, den Vormittag verbrachte ich komplett in der Reha und am Nachmittag versuchte ich mich eine Stunde lang auf den Skirollern zu bewegen…war eine schmerzhafte Sache! Die Jungs gingen derweilen glücklicherweise nach Plan vor und bewältigten ein Radtraining und eine Rudereinheit auf dem See. Ein Grillabend in lockerer Männerrunde, nur Mentaltrainerin Monica Liesenfeld schaute kurz vorbei, rundete den Tag ab. Höhepunkt war sicherlich der Genuss von Stefan´s Hecht den er, als großer Angler, am Nachmittag aus dem See zog! Räuber!

teambild

Mittwoch setzte bereits der Heilungsprozess ein und ich bin, nach 20 min Schmerzüberwindung, auf zwei Stunden Skiroller gekommen. Die gesunden Männer schwitzten derweil beim Sprungprogramm. Auf der Rollbahn konnte ich genau ablesen wie viele Kilometer ich abspulte. Auf der 3,5km Runde sind es 31,5 geworden was mich ein wenig Stolz machte :) . Dann ging es wieder nach Berlin.

In den drei Tagen konnten wir, wie schon berichtet, die neue Kältekammer nutzen. Ich bin dafür sehr dankbar, da ich denke das sie für meinen Rücken und der Bandscheibe genau das richtige war. Cheftrainer Bart , Andreas und ich planen diese vielleicht öfter einzusetzen. Mal schauen.

In den nächsten Jahren werden wir sicherlich öfter hierher kommen, weil alle beeindruckt waren und das Trainingsgelände überzeugt hat.

cya
Hugo

Bilder aus der Kälte :-)

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-110°C

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etwas gruselig

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BIBBER BIBBER

Twitterprotokoll

  1. Heute ein Ruhetag. War mich schon pflegen : Sauna, Wechselbäder, Massage und Wärmepackung. Rücken geht es dank Andreas und der Kälte top!
  2. Guten Morgen. Meinem Rücken geht es etwas besser. Heute noch mal ein Ausweichtraining, Skiroller. Danach geht’s zurück nach Berlin.
  3. Nach dem Grillen nun wieder Sport. Angeln. Mal sehen was so anbeist.
  4. Mega Sturz bei der Vuelta, krass!
  5. Was ist eine Kältekammer? http://eis-blog.de/?p=1147
  6. Kurztrainingslager in Kienbaum http://eis-blog.de/?p=1143
  7. Update: jetzt noch kurz ein Teambild machen für die Kienbaumzeitung.
  8. Nach dem Essen nun kurze Pause, dann Skiroller(Versuch sich kurz zu bewegen), Kältekammer(-15C,-60C,-110C) Physio und dann Grillen :-)
  9. Leider meldet sich bei mir die Bandscheibe. Den ganzen Vormittag mit Andreas in der Physio verbracht. Kraft war gestern wohl zu viel. FUCK
  10. Bin mit dem bike nach Kienbaum gefahren und gut angekommen. Bis Mittwoch bin ich mit dem Männerteam hier. Ein wenig Abwechslung, ohne Eis
  11. @wimijpelaar I use my blackberry for twitter and mb for wordpress…I stay in the world man!
  12. Morgen geht´s für 3 Tage nach Kienbaum. OHNE COMPUTER! Wie soll ich das nur schaffe. Rennbericht gibt es also erst Donnerstag.

Rennbericht aus Oschersleben

// September 3rd, 2009 // 1 Comment » // Radsport, Training, Wettkampf

Mit einem Jedermann Rennen bin ich in die Olympiasaison gestartet. Im Rahmen des Familiensporttag in der Motorsport Arena habe ich das Radrennen über Rund 30 km gut und sicher überstanden. In einem vom Wind geprägten Rennverlauf, der das Feld zusammen hielt, konnte ich Kraftschonend und ohne Probleme mit den Besten mithalten. Im Packenden Finale bin ich dann 9. im Sprint geworden. Leider wurde ich, von einem vor mir ausscherenden Fahrer, eingeklemmt und konnte ganz vorne nicht mit in den Kampf ums Podium eingreifen. Mit der schnellen Rennbelastung, ein Schnitt von 43,3km/h, bin ich sehr zufrieden. War eigentlich nie im Roten bereich und hatte immer Reserven.

Am Samstag werde ich bei meinem ersten C-Lizenz Rennen am Start stehen. In Elxleben, bei Erfurt, werden Sascha Wilhelm ( mehr Sascha) und ich in einem Kriterium über 60 km auf Punktejagd gehen. Bin gespannt wie ich mich schlagen werden und wie groß der Belastungsunterschied sein wird.

cya
Hugo

Wettkampfplan

Twitterprotokoll

-So, wieder gut in Berlin angekommen. Fühle mich gut und habe die kurze Belastung locker weggesteckt.

-Hat super viel Spaß gemacht und war genau das Training was ich wollte. Harte Belastung über eine längere Zeit. Viele Freaks waren dabei

-Erstes Rennen gut überstanden. 30km 43,4km/h im schnitt. 9 oder 10 Platz im Sprint. Leider ganz links aufm Randstreifen eingeklemmt.

-In 30min geht’s los. Heute ist es sehr Windig was es auf der Strecke ohne Schutz nicht einfacher macht. Beine sind gut, Moral is da

-Bin gut an der Rennstrecke angekommen. Nun Startnummer abholen und Strecke begutachten.

-Auf geht´s nach Oschersleben. 13:45 Uhr ist Start, mal sehen was die Beine so her geben. Bis Später

Was ist eine Kältekammer?

// September 1st, 2009 // 2 Comments » // Allgemein, Material, Training

Habe ich mich auch gefragt, als ich erfahren habe das wir eine solche hier besuchen und auch benutzen sollen.

Hierzu habe ich diesen Text auf der DOSB Seite gefunden:
http://www.dosb.de/de/leistungssport/spitzensport-news/detail/news/erste_kaeltekammer_fuer_deutsche_athleten/9746/cHash/58e55f4865/

Erste Kältekammer für deutsche Athleten

24.07.2009

Leichtathleten testeten in Kienbaum die neue Anlage und zeigten sich begeistert. In Deutschland gibt es knapp 70 Kältekammern, die bislang nur in der Rheumamedizin und Schmerztherapie ihre Anwendung fanden. Kienbaum hat jetzt die erste Anlage erhalten, die ausschließlich dem Sport zu gute kommt.

 

Die Drei, die aus der Kälte kamen. Das ist kein neuer Filmtitel. Diese Aussage bezieht sich auf eine Szene, die eine Hundertschaft von neugierigen Journalisten, Fotoreportern und Kameraleuten des Fernsehens hautnah bei der Eröffnung der Kältekammer im Bundes-leistungszentrum Kienbaum östlich von Berlin miterlebten. Das Hürdensprinter-Trio Matthias Bühler, Alexander John und Jens Werrmann testete bei der Premiere als erste die Anlage und zeigte sich nach dem einminütigen Aufenthalt bei minus 110 Grad erfreut über das, was es gerade am eigenen Körper erfahren hatte.

„Man fühlt sich unheimlich frisch“, schilderte der Deutsche Meister Bühler von der LG Offenburg seine Eindrücke, nachdem er, in Badekleidung und festem Schuhwerk, sich von den leichten Handschuhen, dem Mundschutz und weißen Stirnband getrennt hatte. Eine reine Vorsichts-maßnahme, die aber nicht unbedingt zwingend sei, wie die Verantwortlichen glaubhaft ver-sicherten. „Für mich bedeutete das ein ganz neues Erlebnis und eine interessante Erfahrung. Durch die sehr trockene Luft empfindet man die Kälte als gar nicht so extrem. Als Regeneration nach einer Trainingsbelastung kann ich mir jedenfalls eine positive Wirkung gut vorstellen.“

Was der angehende Sportsoldat spontan von sich gab, das ist wissenschaftlich durch rund 300 Publikationen untermauert und wird in anderen Ländern längst mit Erfolg angewandt. Prof. Dr. Winfried Joch, lange Zeit Lehrwart des Deutschen Leichtathletik-Verbandes, hat sich an der Universität Münster intensiv mit dem Thema der Kälteapplikation beschäftigt. „Die Effekte sind unbestritten und haben nicht das Geringste mit Doping zu tun. Gerade bei Intervall-Belastungen von Ausdauerathleten setzt eine schnelle Erholung des Körpers ein. Die Australier haben bereits Mitte der neunziger Jahre zur Vorbereitung auf die Olympischen Spiele in Atlanta und bei sich zu Hause in Sydney diese Methode in ihrem Trainingsprozess angewendet und sie für eine Leistungsoptimierung nutzbar gemacht.“

In Deutschland gibt es knapp 70 dieser Kältekammern, die bislang aber nur in der Rheumamedizin und Schmerztherapie ihre Anwendung fanden. Kienbaum hat jetzt die erste Anlage erhalten, die ausschließlich dem Sport zu gute kommt, wobei es sich um drei unterschiedliche Kabinen handelt, in denen Temperaturen von minus zehn, 60 und 110 Grad herrschen. Torsten Burmester, Stellvertretender Abteilungsleiter Sport im Innenministerium, zeigte sich hocherfreut, dass innerhalb von nur vier Monaten dieses Projekt realisiert werden konnte, und meinte, dass die Kosten von 320.000 Euro eine gute Investition in die Zukunft seien.

Die Idee zum Bau einer Kältekammer war schon vor zwei Jahren geboren worden, als der Sport-ausschuss-Vorsitzende im Deutschen Bundestag, Dr. Peter Danckert, bei einem Sommerfest in Kienbaum den DLV-Sportdirektor Jürgen Mallow fragte, was ihm denn nun noch fehle. Allerdings dauerte es eine gewisse Zeit, bis alle von der Wichtigkeit und Richtigkeit des Projekts überzeugt waren. Als dann der DOSB aber Grünes Licht gab und das BMI die Mittel aus dem Konjunkturprogramm II zur Verfügung stellte, ging alles relativ schnell, zumal sich die Sportdirektoren der in Kienbaum trainierenden Fachverbände Ende März einstimmig für den Bau aussprachen, die von dem Neu-Ulmer Unternehmen Zimmer bewerkstelligt wurde.

Joch, der mit der Dortmunder Sportwissenschaftlerin und Spezialistin Dr. Sandra Ückert, die vor kurzem beim DOSB in Frankfurt/Main anheuerte, eng zusammen gearbeitet hatte, unternahm den Versuch, auch einem Laien zu erklären, weshalb die Kälte so positive Wirkungen auf mehreren Gebieten haben kann. „Im Sport ist normalerweise alles auf Wärme fixiert. Das beginnt mit dem Aufwärmen und hört auf bei Trainingslagern in südlichen Gefilden. Zu viel Wärme aber kann auch schädlich sein. Primär kommt es darauf an, unsere Normaltemperatur von 37 Grad zu halten, sprich sie zu regulieren. Wird der Bereich verlassen, muss er leistungsmindernde Effekte in Kauf nehmen. Das heißt nichts anderes, als dass Energie aufgewendet werden muss, um den Körper herunterzukühlen, Energie, die anderswo besser eingesetzt werden kann.“ Eine kurzfristige, hoch dosierte Kälteapplikation, die sich vor allem auf die Haut konzentriert, kann also viel auf physiologischem Terrain und bei der Blutmengenverteilung bewirken.

Der emeritierte Medizin-Professor und Buchautor Dr. Winfried Papenfuß („Die Kraft aus der Kälte“), Chefarzt der Inselklinik in Heringsdorf, hat sich ebenfalls seit langem dem Thema gewidmet. Er ging bei der Vorstellung der Kammer sogar noch einen Schritt weiter und meinte: „Bei dieser Anwendung kann die körperliche Schmerzleitung blockiert, die Beweglichkeit erkrankter oder verletzter Gelenke verbessert sowie verkrampfte Muskeln gelockert werden, wobei das gesamte Immunsystem davon profitiert.“

Fest steht und wissenschaftlich bewiesen ist, dass ein kurzfristiger Aufenthalt bis zu höchstens drei Minuten eine Verengung der Gefäße unter der Haut bewirkt und das Blut in das Körper-innere drängt, wo regulierende, heilende und leistungssteigernde Vorgänge ausgelöst werden, ohne dass die Muskeln darunter leiden. Fachleute gehen von einer Leistungssteigerung von einem bis zwei Prozent, manche sogar von noch mehr aus. Professor Joch gab ein Beispiel zum Besten, das die Wirksamkeit des Kältezuflusses zumindest in diesem Fall bestätigt. Zwei gleichstarke Radsportgruppen wurden vor einem zwölf Kilometer langen Prolog unterschiedlich vorbereitet, die eine beließ es bei dem üblichen Warmfahren, die andere wurde mit der Zufuhr von gekühlter Luft („precooling“) behandelt – und die hatte am Ziel bei einem Tempo von 50 km/h einen Vorsprung von 160 Metern.

Dass der Leverkusener Trainer Leszek Klima mit seinen Schützlingen gern in seine alte polnische Heimat nach Spala fuhr, kam auch nicht von ungefähr, denn dort gibt es auch diese „Kühlschrank“-Möglichkeit schon seit längerem. Um aber genaue und weitreichende Schlüsse aus der Anwendung in Kienbaum zu ziehen, wird der DOSB durch Sandra Ückert und dem Olympiastützpunkt Berlin intensiv beobachten vornehmen, welchen Vorteil Deutschlands erste Sport-Kältekammer mit sich bringt.

 Na dann, gutes Frieren und hoffen das man wieder raus kommt. Eindrücke meiner seits werde ich später abgeben…

cya
Hugo

Kurztrainingslager in Kienbaum

// September 1st, 2009 // 1 Comment » // Reise, Training

Mit dem Männerteam befinde ich mich seit Montag in einem Kurzcamp in Kienbaum. Bis Mittwoch nutzen wir die Tage um noch mal ein wenig vom Eis weg zu kommen und Motivation für die bevorstehenden Aufgaben zu Tanken. Mit Radfahren, Kraftraining und einem Sprungprogramm stehen bekannte Einheiten auf dem Plan. Zur Auflockerung ist aber auch eine längere Bootstour, Angeln, Aufendhalt in der neuen Kältekammer, Sauna, gemeinsames Grillen und mit Sicherheit viel Lachen angesagt. Zur Unterstützung ist unser Teamphysio Andreas und unsere Psychologin Monica Liesenfeld mit an Bord.

Nach dieses lockeren drei Tagen haben wir vier Tage Heimtraining das wohl jeder an einem Heimatort verbringen wird. Da ich am Samstag in Elxleben beim Radrennen am Start stehen werde, fahre ich Freitag Abend nach Erfurt. Mal wieder in die Heimat.

Bis dahin,
cya
Hugo