Nach langer Zeit melde ich mich wieder auf dem Eis-blog. Nach einer Olympiasaison, die härter nicht hätte sein können, brauchte ich einige Zeit, um bereit zu sein. Hallo? Bereit wofür? Zunächst musste ich erst einmal gedanklich rekapitulieren, was alles geschehen ist, mir erst einmal die Warums und Wiesos vor Augen führen und dann analysieren, um schließlich ein Fazit ziehen zu können. Mein Fazit:
Eigenes Unvermögen (davon recht viel), Pech, Machtgerangel der Funktionäre und die schmerzhafte Erfahrung, noch vor dem Ende einer Saison fallen gelassen worden zu sein, brachten mich zu der Entscheidung, dass ich mit Spaß, Freude und in Frieden einen Lebensabschnitt verabschieden möchte, in dem ich mich seit meinem 16. Lebensjahr professionell und intensiv vor allem einer Sache gewidmet habe: dem Eisschnelllaufen.
Am Anfang dieses langen Abschnitts stand das Ziel, nie in die Situation zu geraten, mit dem Leistungssport aufhören zu müssen. Ich wollte also nie gesagt bekommen: “Hugo, du bist raus, wir unterstützen dich nicht mehr.” In all den Jahren verfolgte ich also nicht nur das Ziel, so gut und so schnell wie nur möglich Eis zu laufen, sondern hatte auch den Wunsch, selber festzulegen, wann es so weit ist aufzuhören.
Noch vor dem letzten World Cup, Ende März in Erfurt, wurde mir mitgeteilt, dass ich nicht mehr durch die DESG gefördert werde bzw. mir kein Sportfördergruppenplatz mehr zugeteilt wird. Das Wort „mitteilen“ trifft den Kern der Sache allerdings nicht ganz. Die Entscheidungsträger haben bis heute noch kein Wort mit mir geredet. Die Hintergründe, d.h. die neue Struktur bzw. die Politik, die dahinter steckt, zu erklären und zu bewerten, soll nicht Inhalt dieses Blog-Eintrags sein. Aber ich möchte Euch wissen lassen: Durch einen glücklichen Umstand und Irrungen und Wirrungen auf offizieller Seite konnte ich doch noch um ein weiteres Jahr bei der Bundeswehr verlängern und somit steht nun fest:
Am 01.04.2011 werde ich als Leistungssportler aufhören und in den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr gehen!
Da diese Entscheidung steht, ich sie selber getroffen habe und auch aufgrund des Bewusstseins, dass die DESG in mir keine Perspektive mehr sieht, gehe ich mit neuen, anderen Zielen in die Saison 2010/2011, meiner letzten Saison als aktiver Profisportler im Eisschnelllaufen.
Von meinen Zielen, meinem Vorgehen in diesem Jahr und der Zeit der Motivationssuche und -findung werde ich in den nächsten Artikeln auf dem Eis-blog berichten. Ich freu mich drauf.
cya
Euer Hugo
Nach langer Zeit melde ich mich wieder auf dem Eis-blog. Nach einer Olympiasaison, die härter nicht hätte sein können, brauchte ich einige Zeit, um bereit zu sein. Hallo? Bereit wofür? Zunächst musste ich erst einmal gedanklich rekapitulieren, was alles geschehen ist, mir erst einmal die Warums und Wiesos vor Augen führen und dann analysieren, um schließlich ein Fazit ziehen zu können. Mein Fazit:
Eigenes Unvermögen (davon recht viel), Pech, Machtgerangel der Funktionäre und die schmerzhafte Erfahrung, noch vor dem Ende einer Saison fallen gelassen worden zu sein, brachten mich zu der Entscheidung, dass ich mit Spaß, Freude und in Frieden einen Lebensabschnitt verabschieden möchte, in dem ich mich seit meinem 16. Lebensjahr professionell und intensiv vor allem einer Sache gewidmet habe: dem Eisschnelllaufen.
Am Anfang dieses langen Abschnitts stand das Ziel, nie in die Situation zu geraten, mit dem Leistungssport aufhören zu müssen. Ich wollte nie gesagt bekommen: “Hugo, du bist raus, wir unterstützen dich nicht mehr.” In all den Jahren verfolgte ich also nicht nur das Ziel, so gut und so schnell wie nur möglich Eis zu laufen, sondern hatte auch den Wunsch, selber festzulegen, wann es so weit ist aufzuhören.
Noch vor dem letzten World Cup, Ende März in Erfurt, wurde mir mitgeteilt, dass ich nicht mehr durch die DESG gefördert werde bzw. mir kein Sportfördergruppenplatz mehr zugeteilt wird. Das Wort „mitteilen“ trifft den Kern der Sache allerdings nicht ganz. Die Entscheidungsträger haben bis heute noch kein Wort mit mir geredet. Die Hintergründe, d.h. die neue Struktur bzw. die Politik, die dahinter steckt, zu erklären und zu bewerten, soll nicht Inhalt dieses Blog-Eintrags sein. Aber ich möchte Euch wissen lassen: Durch einen glücklichen Umstand und Irrungen und Wirrungen auf offizieller Seite konnte ich doch noch um ein weiteres Jahr bei der Bundeswehr verlängern und somit steht nun fest:
Am 01.04.2011 werde ich als Leistungssportler aufhören und in den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr gehen!
Da diese Entscheidung steht, ich sie selber getroffen habe und auch aufgrund des Bewusstseins, dass die DESG in mir keine Perspektive mehr sieht, gehe ich mit neuen, anderen Zielen in die Saison 2010/2011, meiner letzten Saison als aktiver Profisportler im Eisschnelllaufen.
Von meinen Zielen, meinem Vorgehen in diesem Jahr und der Zeit der Motivationssuche und -findung werde ich in den nächsten Artikeln auf dem Eis-blog berichten. Ich freu mich drauf.
[...] vergangenen Jahr möchte ich nicht viel sagen. Nachdem ich bekannt gegeben habe das es mein letztes Jahr im Eisoval sein wird, begann ein “Jahr der [...]
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