Beim zweiten Versuch über 1500m lief es deutlich besser! Nach dem etwas wackeligen Einstieg letzte Woche bin ich am Samstag mit einer 1.49.43s durchaus zufrieden. Bis jetzt bin ich in Berlin erst einmal schneller gelaufen als letztes Jahr im World Cup.
Dieser Wettkampf sollte ein Test darstellen und ich habe versucht meine Vorbereitung genau so zu gestalten wie es in einem World Cup abläuft. Deshalb auch nur der eine Lauf und keine 500m als Vorprogramm.
Zusammen mit meiner Physiologin Monica Liesenfeld habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein optimaler Run ablaufen sollte und bin mit ihr “einen optimalen 1500m Lauf” durchgegangen. Wie der aussieht, werde ich später mal erklären, aber ich kann sagen, dass ich schon recht nah gekommen bin.
Dieser Wettkampf sollte ein Test darstellen und ich habe versucht meine Vorbereitung genau so zu gestalten wie es in einem World Cup abläuft. Deshalb auch nur der eine Lauf und keine 500m als Vorprogramm.
Zusammen mit meiner Psychologin Monica Liesenfeld habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein optimaler Run ablaufen sollte und bin mit ihr “einen optimalen 1500m Lauf” durchgegangen. Wie der aussieht, werde ich später mal erklären, aber ich kann sagen, dass ich schon recht nah gekommen bin.
1500 m
Der Start war das Einzige mit dem ich richtig unzufrieden bin. Von der letzten Woche noch beeindruckt, Sturz nach ein paar Metern, bin ich viel zu zögerlich gestartet und haben einen Sicherheitsbeginn hingelegt. Bis ich auf Schwung war dauerte es ein wenig und ich merkte schon vor der ersten Kurve, dass es echt langsam ist. Das Gute dabei, ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen und habe weiterhin ans Eislaufen gedacht.
Die Runden bin ich dann sehr gut gelaufen und mit einem Verlauf von 27.0-27.9 und 29.4 recht ordentlich rum gekommen. Bin mit den neuen Marchese Kuven deutlich besser zurecht gekommen und konnte sie ausnutzen.
Zu den direkten Konkurrenten, die noch vor mir lagen, dazu zähle ich auch den Polen Konrad Niedzwiedzki, habe ich nur wegen des schlechten Angangs verloren und war auf gleichem Niveau. Das macht Mut und zeigt das Bart und die Trainer mit mir auf dem richtigen Weg sind.
Der nächste Wettkampf wird bereits am Mittwoch auf dem Plan stehen. Dort werden wir das erste Mal einen Teamlauf bestreiten und uns auf die bevorstehenden World Cups vorbereiten.
Nach einer Woche, in der ich wieder versucht habe ein gutes Training durch zu ziehen, geht es zum zweiten Wettkampf des Jahres. In Berlin werde ich über 1500m an den Start gehen und meine unmittelbare Wettkampfvorbereitung an einem wichtigen Wettkampf ausrichten. Da ich zur Deutschen Meisterschaft oder zu einem World Cup auch immer nur eine Strecke am Tag laufe, übe ich jetzt mich für einen Start mental vorzubereiten.
Laut Auslosung starte ich über die Außenbahn gegen den Polen Sebastian Druszkiewicz. Der Startschuss fällt gegen 15:30h im 6.Paar. Ich hoffe diese Woche einen guten und technisch sauberen Lauf hinlegen zu können. Ich will gut angehen und eine erste schnelle, aber auch einfache Runde laufen. Mal sehen, ob mir dies gelingt. Ich fühle mich gut und bin locker drauf.
Bis später, natürlich wieder mit einem Wettkampfbericht.
Yeah, die Saison ist gestartet und die ersten Wettkampfmeter sind zurück gelegt. Im ersten Wettkampf des Jahres, im ersten Paar, als Erster durchs Ziel und als Erster ging bei mir die Zeitanlage natürlich nicht. Okay, für die Wettkampfleitung ist es auch der erste Vergleich des Jahres und da kann das schon mal passieren. Der Rest des Wettkampfes verlief ohne Proleme und das große und sehr internationale Feld wurde profesionell betreut.
500m
Mit der Endzeit von 37.04s bin ich so schnell wie noch nie in ein Wettkampfjahr gestartet. Überrascht hat mich dabei die Anfangszeit über die 100 m. Mit für mich super schnellen 10.24 s bin ich schon nah an meinem Opening Rekord von 10.22 s ran gelaufen. Das Race an sich verlief wie ein typischer Saisonstart – etwas wackelig, hektisch und mit kleineren Fehlern versehen. Dafür sind solche Rennen ja da.
Yeah, die Saison ist gestartet und die ersten Wettkampfmeter sind zurück gelegt. Im ersten Wettkampf des Jahres, im ersten Paar, als Erster durchs Ziel und als Erster ging bei mir die Zeitanlage natürlich nicht. Okay, für die Wettkampfleitung ist es auch der erste Vergleich des Jahres und da kann das schon mal passieren. Der Rest des Wettkampfes verlief ohne Proleme und das große und sehr internationale Feld wurde profesionell betreut.
500m
Mit der Endzeit von 37.04s bin ich so schnell wie noch nie in ein Wettkampfjahr gestartet. Überrascht hat mich dabei die Anfangszeit über die 100 m. Mit für mich super schnellen 10.24 s bin ich schon nah an meinem Opening Rekord von 10.22 s ran gelaufen. Das Race an sich verlief wie ein typischer Saisonstart – etwas wackelig, hektisch und mit kleineren Fehlern versehen. Dafür sind solche Rennen ja da.
1500m
Was für eine Verwirrung. Zuerst wurden die Startzeiten falsch durchgegeben. Die Eismaschine hat gerade eine Rund fertig gewischt und der Start sollte schon 14 min später sein. Alle standen da und waren sich sicher, dass es viel zu knapp ist. Na ja, wir trödelten dann ein wenig und das Wettkampfgericht schlug noch einige Minute drauf. Weiter ging es dann mit einem Sturz von mir nach 2 Metern. Ach was für eine Hektik. Beim Start, wieder im ersten Paar, habe ich mit der Kufenspitze ins Eis gehackt, bin hängen geblieben und leider gestürzt. Mist! Ich, ratz fatz wieder aufgestanden und wollte schon weiter…dann brach Bart, mit heftigen Gesten und Winken, meinen Lauf ab. Da einige Starter abgesagt hatten, waren Athleten ohne Laufpartner und so konnte ich dann im 5 Paar des 3 Quartetts noch einen Versuch unternehmen.
Dieser gelang mir dann auch, wenn etwas zögerlich. Die Konzentration war hin, der Körper voller Adrenalin und der Kopf ganz woanders. Der 1500 m lauf ist dann auch unter der Sparte Testlauf abzuhaken. Mit den errichten 1.51.00s kann ich zwar zufrieden sein, auch hier war ich noch nie schneller, aber die lauftaktischen Fehler waren einfach zu groß.
Nach der Renntaktik vor dem Start sollte ich aggressiv angehen. Ich verpatzte den Start komplett und ging langsame 24.95s an. Die erste Runde sollte nach Plan, entspannt und mit 90% gelaufen werden. Ich widerum schlief fast ein und schätzte mein Tempo total verkehrt ein (27.7s). Der weitere Verlauf war dem Umständen entsprechend nicht schnell, aber okay. Der Rundenabfall stimmte (28.5 s; 29.7s). Ich wäre gerne schneller gelaufen, körperlich war sicherlich mehr drin, weil ich nicht an meine Grenzen gekommen bin. Was war los? Ich denke, ich brauche noch eine Weile, um mit meinen neuen Marchese Kuven zurecht zu kommen. Es fällt mir bei hohen Geschwindigkeiten noch schwer die Lockerheit zu erlangen. Das bedeutet, dass ich leicht und schnell Tempo aufbauen kann, die Schienen aber nicht richtig locker lassen und ich durchweg Druck verspüre. So was nenn ich ein Luxusproblem! Zusammen mit meinem Techniker Sjoerd haben wir schon einiges ausgewertet und werden an dem Problem arbeiten. Ich vertraue dem neuen Material und sehe darin großes Potential.
Somit war ich nach den Läufen zwar etwas durcheinander, aber nicht enttäuscht. Fehler wurden gemacht und die können jetzt ausgewertet werden. Körperlich bin ich aber in guter Form und das wahre Leistungsvermögen habe ich noch nicht gezeigt. Also, det looft schon wa…
Nächste Woche werde ich nur eine 1500 m laufen und mal eine World Cup Vorbereitung absolvieren.
Nun ist es also so weit. Heute wird sich, seit dem letzten Wettkämpfen in Übersee im März, wieder an die Startlinie gestellt. Beim ersten Testwettkampf des Jahrs werde ich über 500m und 1500 m starten. Ich denke ich bin gut drauf, habe die kleine Erkältung gut überstanden und kann beruhigt in den ersten Wettkampf des Jahres gehen.
Laut der Auslosung, werde ich um 12.00 Uhr das Wettkampfjahr in Berlin im ersten Paar über 500 m eröffnen. Über die Innenbahn werde ich gegen den Kasachen Sergey MELEKHOV starten und mal sehen wieviele Wackler ich im ersten Rennen schaffe
Über die 3fache distanz, die 1500m, laufe ich wieder im ersten Paar gegen den Weißrussen Evgeny KAZIMIRENKO. Dort werde ich zum ersten mal sehen was die Form her gibt. Sicherlich wird es ein schweres Rennen da die Belastung doch sehr hoch ist und man im ersten WK noch nicht dran gewöhnt ist. Ich freue mich aber darauf!
Dies war der beste Lauf des Jahres und mit der Zeit kann ich zufrieden sein. Die Platzierung ist natürlich nicht gerade berauschend. Dies hoffe ich in einem Jahr an gleicher stelle ändern zu können.
Oh man, so ein hartes Rennen hatte ich lange nicht mehr. Als Ersatz für Robert gestartet ,bin ich das beste Rennen der Saison gelaufen. Zum richtigen Zeitpunkt! Nachdem es beim Skate-Off in Salt-Lake nicht so gut lief, und es dort vorallem am Kopf lag, bin ich hier endlich in meinen Möglichkeiten geblieben. In einer Zeit von 1.49,28s bin ich 15. im Feld der besten 24 des Jahres geworden. Verwunderlich war das der Abstand nach vorne nicht all zu groß ist. Das ist wohl dem schweren Eis zuzuschreiben mit dem fast alle ihre Probleme hatten. Jetzt bin ich erst mal kaputt. Ich werde morgen noch mehr zu meinem heutigen Tag schreiben, jetzt muss ich ins Bett und mich erholen. Am Sonntag steht noch der Teamlauf an und darauf liegt mein Focus.
Ein Danke noch an alle die mich Unterstützt haben und ein lieber Gruß nach Hause an meine Familie und meine Freunde in Erfurt und Berlin…
Nach dem Weltcupwochenende in meiner Heimatstadt Erfurt, mit meiner unbefriedigenden Leistung über die 1500m, galt meine Aufmerksamkeit in der vergangenen Trainingswoche zwei psychischen Aspekten: die Motivation und das Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten wiederzufinden! Mit viel Entspannung und Alltagsroutine habe ich versucht dies umzusetzen. Am Samstag werde ich in einem Trainingswettkampf die 1000m laufen. Ziel dieses Testlaufes ist die Arbeit an meiner Schnelligkeit.
Ohhh man, was hab ich mein Rennen vermasselt. Es ist Heim-World-Cup, es sind viele Freunde da, ich habe eigentlich ein gutes Gefühl im Training und dann so ein Wettkampf. Dies war der schlechteste 1500m Lauf in diesem Jahr und ich bin es, der sich am meisten darüber ärgert!
Ich bin voller Zuversicht an den Start gegangen. Da ich im letzten Paar an der Reihe war konnte ich die Zeiten meiner Vorläufer gut einschätzen und habe mir immer gedacht, das packst du auch, so schnell waren die nicht. Beim Startschuss war aber alles weg. Doch zu nervös? Mich nicht richtig vorbereitet? Keine Ahnung. Mein Laufpartner Samuel Schwarz erwischte auch keinen guten Lauf und mein Fehler war es sicherlich, dass ich mich zu sehr auf ihn konzentriert habe. Man soll dies nicht machen, dass weis ich selber, bei einem Teamkameraden von dem man zu 100% weiss wie er läuft, ist das aber nicht so einfach. Also er erwischte sehr schlechten Angang (24,3 – Samuel ist schon 23,2 angegangen) und da ich ausgangs der Kurve nicht weit hinter ihm war dachte ich das meiner recht gut ist. War er natürlich nicht. Mit grandiosen 24.9s bin ich bei 300m durchgelaufen und da war das Rennen für mich eigentlich schon vorbei. Ich könnt mich so…
Abhacken. Jetzt habe ich eine Nacht drüber geschlafen, wenn auch mehr schlecht als recht. Mich wurmt das ich letzte Woche in Erfurt eine Sekunde schneller gelaufen bin und der Lauf ja auch noch Reserven hatte.
So ein mist...
Gestern Abend hatten wir im Hotel Viktors Teamsitzung und haben die Taktik für den Mannschaftslauf besprochen. Wir haben das große Glück das wir fünf starke Athleten sind die alle eingesetzt werden können. Hier in Erfurt, dem letzten Lauf vor der WM muss noch mal alles passen. An den Start gehen voraussichtlich Robert Lehmann, Marko Weber und Stefan Heythausen. Ich halte mich als Ersatzmann bereit und werde auch an der Wettkampfvorbereitung teilnehmen.
Wir laufen gegen Polen im vierten Paar direkt vor der Eispflege. Im World Cup ist es sehr eng und deshalb wäre eine Platzierung unter den Top 5 hier sehr wichtig, zumal es bei diesem letzten Lauf für die erste fünf Plazierten 50% mehr Punkte gibt. Das bedeutet das der Sieger zb. 150 Pkt. der Zweite 120 Pkt. usw. bekommt. Es können somit noch viele Punkte vergeben werden und die Gesamtwertung gehörig durcheinander gebracht werden.
Zum Glück ist gestern Abend noch der Anruf von Bart gekommen. Ich musste doch nicht schon 7:30 auf das Eis. Da ich im Team in der A-Gruppe laufen werde durfte ich auch auf die A-Gruppen-Zeit und meine Wettkampfvorbelastung am Mittag machen. Sie lief recht gut und ich fühle mich fit.
Es war schon überraschend voll in der Halle und somit konnten auch recht viele Robert Lehmanns Sieg Lauf über 5000m in der B-Gruppe verfolgen. Mit einer Zeit von 6.27,50s gewann er und lag nur knapp unter dem alten Bahnrekord. Ich habe mich sehr über diese super Leistung gefreut, auch weil wir erst heute in der Thüringer Allgemeinen schlecht geredet wurden. Ich muss mich schon wieder etwas beruhigen damit ich nicht zum Gegenschlag aushole….tief durch atmen!
Morgen Starte ich in der B-Gruppe. Leider hat es mich nach Heerenveen nun schon zum zweiten mal erwischt. Ich bin der erste der nicht in die A-Gruppe gerutscht ist. Das Rennen werde ich von Innen gegen meinen Teamkameraden Samuel Schwarz bestreiten. Er hat letzte Woche in Kolomna beim Sprint World Cup aufsteigende Form bewiesen und ist das erste mal in dieser Saison unter die Top 10 gelaufen. Er ist also ein guter Gegner, den ich gut einschätzen kann.
Los geht für mich um 12:00 Uhr. Im letzten Paar werde ich mein Bestes geben und hoffen das ich das gute Gefühl, was sich die letzten Wochen eingestellt hat, in eine gute Zeit wiederspiegelt. Vielleicht hilft ja ein alter Junioren Trainer mit ein paar Äußerungen, um mich, wie Robert, extra zu motivieren…