Am kommenden Samstag werde ich an einem Skate off für die Sprint WM in Obihiro teilnehmen. Deutschland hat in Japan drei Startplätze und einer ist noch frei. Bereits durch die Vorleistungen der World Cup´s haben sich Samuel Schwarz und Nico Ihle die ersten beiden Plätze gesichert. Mit um den Kampf des letzten Ticket werden alle Sprinter und ich treten. Gelaufen werden 500m und 1000m, der Punktbeste aus diesen zwei Strecken wird auf die Reise geschickt.
Meine Chancen
Wie ich bei diesem Wettbewerb abschneiden werde kann ich schlecht einschätzen. Gegen die reinen Sprinter, Denny Ihle, Matthias Schwierz und Patrick Wirth habe ich über 500m kaum eine Chance und muss mein Heil in einer Aufholjagd auf dem Kilometer suchen. Der schärfste Konkurrenz wird Frank Steiner sein, der beide Strecken gut beherrscht und Kandidat Nr.1 für einen Platz im WM Team ist. Mein Ziel ist es einen guten Wettkampf abzuliefern und meine Form, die immer noch gut ist, zu zeigen.
Teammitglied Nico Ihle konnte beim Trainingswettkampf am Mittwoch Abend bereits zum zweiten mal in dieser Saison unter der, für Sprinter Magischen, 36 Sekunden Marke bleiben. Hier sein Bericht auf men.icespeedskating.de.
Die Bestätigung!!!
Gestern Abend haben wir einen Trainingswettkampf durchgeführt, wobei ich zweimal bei 500m am Start stand. Bei meinem ersten Lauf auf der Innenbahn bin ich gegen Samuel gestartet. Der Schuss fiel, Samu hatte eine etwas bessere Reaktion, doch nach wenigen Metern konnte ich ihn mir wieder holen. Es folgte der beste Angang meiner sportlichen Laufbahn, 9,91 Sekunden, dann kam eine super Innenkurve, danach ein Wackler auf der Wechselgeraden und in der letzten Kurve ging mir schon ganz schön die Puste aus, so das es für mich hieß, jetzt nur noch die Geschwindigkeit aus der Kurve bis ins Ziel halten. Ich schau an die Anzeigetafel und bin überrascht, 35,97 werden angezeigt.
Das hätte ich nie gedacht, da dieser Lauf voll aus dem Training heraus gelaufen wurde und ich auch schon bei Zeiten platt war. Aber gut zu wissen dass es auch aus dem Training heraus funktioniert, damit habe ich bestätigt dass die 35,98 aus meinem ersten Wettkampf dieser Saison keine Eintagsfliege war. Der zweite 500m Lauf ist nicht Redenswert .
Yeah, die Saison ist gestartet und die ersten Wettkampfmeter sind zurück gelegt. Im ersten Wettkampf des Jahres, im ersten Paar, als Erster durchs Ziel und als Erster ging bei mir die Zeitanlage natürlich nicht. Okay, für die Wettkampfleitung ist es auch der erste Vergleich des Jahres und da kann das schon mal passieren. Der Rest des Wettkampfes verlief ohne Proleme und das große und sehr internationale Feld wurde profesionell betreut.
500m
Mit der Endzeit von 37.04s bin ich so schnell wie noch nie in ein Wettkampfjahr gestartet. Überrascht hat mich dabei die Anfangszeit über die 100 m. Mit für mich super schnellen 10.24 s bin ich schon nah an meinem Opening Rekord von 10.22 s ran gelaufen. Das Race an sich verlief wie ein typischer Saisonstart – etwas wackelig, hektisch und mit kleineren Fehlern versehen. Dafür sind solche Rennen ja da.
Yeah, die Saison ist gestartet und die ersten Wettkampfmeter sind zurück gelegt. Im ersten Wettkampf des Jahres, im ersten Paar, als Erster durchs Ziel und als Erster ging bei mir die Zeitanlage natürlich nicht. Okay, für die Wettkampfleitung ist es auch der erste Vergleich des Jahres und da kann das schon mal passieren. Der Rest des Wettkampfes verlief ohne Proleme und das große und sehr internationale Feld wurde profesionell betreut.
500m
Mit der Endzeit von 37.04s bin ich so schnell wie noch nie in ein Wettkampfjahr gestartet. Überrascht hat mich dabei die Anfangszeit über die 100 m. Mit für mich super schnellen 10.24 s bin ich schon nah an meinem Opening Rekord von 10.22 s ran gelaufen. Das Race an sich verlief wie ein typischer Saisonstart – etwas wackelig, hektisch und mit kleineren Fehlern versehen. Dafür sind solche Rennen ja da.
1500m
Was für eine Verwirrung. Zuerst wurden die Startzeiten falsch durchgegeben. Die Eismaschine hat gerade eine Rund fertig gewischt und der Start sollte schon 14 min später sein. Alle standen da und waren sich sicher, dass es viel zu knapp ist. Na ja, wir trödelten dann ein wenig und das Wettkampfgericht schlug noch einige Minute drauf. Weiter ging es dann mit einem Sturz von mir nach 2 Metern. Ach was für eine Hektik. Beim Start, wieder im ersten Paar, habe ich mit der Kufenspitze ins Eis gehackt, bin hängen geblieben und leider gestürzt. Mist! Ich, ratz fatz wieder aufgestanden und wollte schon weiter…dann brach Bart, mit heftigen Gesten und Winken, meinen Lauf ab. Da einige Starter abgesagt hatten, waren Athleten ohne Laufpartner und so konnte ich dann im 5 Paar des 3 Quartetts noch einen Versuch unternehmen.
Dieser gelang mir dann auch, wenn etwas zögerlich. Die Konzentration war hin, der Körper voller Adrenalin und der Kopf ganz woanders. Der 1500 m lauf ist dann auch unter der Sparte Testlauf abzuhaken. Mit den errichten 1.51.00s kann ich zwar zufrieden sein, auch hier war ich noch nie schneller, aber die lauftaktischen Fehler waren einfach zu groß.
Nach der Renntaktik vor dem Start sollte ich aggressiv angehen. Ich verpatzte den Start komplett und ging langsame 24.95s an. Die erste Runde sollte nach Plan, entspannt und mit 90% gelaufen werden. Ich widerum schlief fast ein und schätzte mein Tempo total verkehrt ein (27.7s). Der weitere Verlauf war dem Umständen entsprechend nicht schnell, aber okay. Der Rundenabfall stimmte (28.5 s; 29.7s). Ich wäre gerne schneller gelaufen, körperlich war sicherlich mehr drin, weil ich nicht an meine Grenzen gekommen bin. Was war los? Ich denke, ich brauche noch eine Weile, um mit meinen neuen Marchese Kuven zurecht zu kommen. Es fällt mir bei hohen Geschwindigkeiten noch schwer die Lockerheit zu erlangen. Das bedeutet, dass ich leicht und schnell Tempo aufbauen kann, die Schienen aber nicht richtig locker lassen und ich durchweg Druck verspüre. So was nenn ich ein Luxusproblem! Zusammen mit meinem Techniker Sjoerd haben wir schon einiges ausgewertet und werden an dem Problem arbeiten. Ich vertraue dem neuen Material und sehe darin großes Potential.
Somit war ich nach den Läufen zwar etwas durcheinander, aber nicht enttäuscht. Fehler wurden gemacht und die können jetzt ausgewertet werden. Körperlich bin ich aber in guter Form und das wahre Leistungsvermögen habe ich noch nicht gezeigt. Also, det looft schon wa…
Nächste Woche werde ich nur eine 1500 m laufen und mal eine World Cup Vorbereitung absolvieren.
Nun ist es also so weit. Heute wird sich, seit dem letzten Wettkämpfen in Übersee im März, wieder an die Startlinie gestellt. Beim ersten Testwettkampf des Jahrs werde ich über 500m und 1500 m starten. Ich denke ich bin gut drauf, habe die kleine Erkältung gut überstanden und kann beruhigt in den ersten Wettkampf des Jahres gehen.
Laut der Auslosung, werde ich um 12.00 Uhr das Wettkampfjahr in Berlin im ersten Paar über 500 m eröffnen. Über die Innenbahn werde ich gegen den Kasachen Sergey MELEKHOV starten und mal sehen wieviele Wackler ich im ersten Rennen schaffe
Über die 3fache distanz, die 1500m, laufe ich wieder im ersten Paar gegen den Weißrussen Evgeny KAZIMIRENKO. Dort werde ich zum ersten mal sehen was die Form her gibt. Sicherlich wird es ein schweres Rennen da die Belastung doch sehr hoch ist und man im ersten WK noch nicht dran gewöhnt ist. Ich freue mich aber darauf!
Beim letzten Test vor dem World Cup nächste Woche bin ich über 500m eine neu Persönliche Bestzeit gelaufen. Mit 36,65s war ich ein Paar Hundertstel schneller als zur Einzelstrecken Meisterschaft im November.
Gegen den Holländer Remco Olde Heuvel bin ich so schnell wie noch nie gelaufen was natürlich Motiviert für nächste Woche. Im zweiten Rennen des Tages bin ich über 1500m eine für mich gute 1.49,79s gelaufen und bin vor allem mit dem Stabilen Rundenverlauf (24,7-27.4-28.2-29.4) zufrieden. Nächste Woche, dann ohne eine 500m im Vorprogramm, will und muss ich dann am Angang und in der ersten Runde noch etwas schneller sein und ich kann mit einer guten Platzierung hoffen.
Nach dem Wettkampf und der Nachbereitung ging es für mich wieder zurück nach Berlin. Dort werde ich am Sonntag etwas ruhe machen und bis Mittwoch im Sportforum mit den anderen Jungs mich auf den World Cup in Erfurt vorbereiten.
Der 2. WK der Saison 2008/09 ist gelaufen und zum ersten Mal bin ich über meine Lieblingsstrecke, den 1500m, an den Start gegangen. Meine Erfahrung, meiner doch schon recht langen Wettkampfjahre, hat mir gezeigt, dass die Einstiegs-1500m immer am schwersten sind. Dies liegt zum einen am hohen Anspruch, den dieses Strecke darstellt und zum anderen an den Belastungen, an die der Körper sich einfach noch nicht gewöhnt hat. Naja, dazu übt man dies halt rechtzeitig vor den ersten Höhepunkten.
Der Lauf war schon sehr gut. Zumindest haben Recherchen auf desg.de ergeben, dass es mein schnellster Einstieg in eine Saison überhaupt war. Das lässt auf bessere Zeiten hoffen. Mit einer Endzeit von 1.51.08s war ich ganze 4 Hundertstel langsamer als der Schwede Daniel Friberg. Auf dem Eis ist mein Trainer Bart Schouten zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass ich auf die zweite Runde bauen soll, da das Eis sehr hart und schwer ist. Er meinte, dass wenn man zu viel in einen schnellen Angang und eine aggressive erste Runde legt, das Eis zu schwer ist und man den Speed nicht lange halten kann und somit auf den letzten Metern einbricht.
1500m, vor dem Start
Start der 1500m
An diese Vorgabe habe ich mich gehalten und bin mit Vorsicht angegangen (300m 24.6s) und habe nicht alles in die erste Runde gelegt (700m 27.80s). Jetzt konnte ich meine Stärke ausnutzen und habe eine gute 2. Runde auf das Eis gebracht (1100m 28.40s). Leider ist dann das eingetroffen, was bei der 1500m Premiere normal ist, eine sehr sehr schwere letzte Runde (1500m 30.30s). Wie gesagt, bin zufrieden.
Die 500m waren sehr wackelig. In der 2 Kurve hatte ich einen Faststurz und somit war die Endzeit nicht so gut.