Posts Tagged ‘Bart Schouten’

Wettkampfbericht 3. World Cup Hamar 1500m

// November 23rd, 2009 // No Comments » // Wettkampf

In Hamar angekommen, war ich nur damit beschäftigt Motivation zu sammeln. Die bisherigen zwei World Cup Auftritte waren alles andere als berauschend und die Aussichten auf Erfolg nicht gerade groß. Im Training lief es die Woche, wie eigentlich immer, recht gut und ich fühlte mich, auch wie immer, bereit schnell zu laufen. In Berlin habe ich von unserem Techniker Sjoerd Geraets noch mal meine Kufen bearbeiten lassen um meine Form nicht auf das Material schieben zu können. Kann man auch nicht denn die neuen Marchese RECORD Blades laufen super gut und ich fühle mich sehr wohl auf ihnen.

Unter der Woche ist mein Trainer Bart schon auf mich zu gekommen und hat mir ins Gewissen geredet das ich unbedingt am Start, dem Angang und einer aggressiven ersten Runde arbeiten muss. Im Training bin ich dieses Jahr schon viele schnelle Runden gelaufen und habe mich da deutlich verbessern können. Ich habe im Allgemeinen mein Grundtempo ein weiteres Mal steigern können. Eigentlich, denn im Wettkampf konnte ich es noch nicht ein einziges Mal umsetzten. Der Plan also: Super harte und schnelle erste 300m, aggressive Runde und dann das Tempo gut mitnehmen.

In Hamar bin ich dann erst mal durch eine moralische Achterbahn geschlingert. Da sehr viele Skater, vor allem aus Korea  und Kanada nicht nach Hamar gereist sind, sind viele 1500m Spezialisten aus der B-Gruppe in die A-Gruppe gerutscht. Zu meinem Bedauern war ich der erste der nicht den Sprung in die “bessere” Startgruppe geschafft hat und wurde im letzten Paar gegen den Japaner Sugimori ausgelost.

Nach einer unruhigen Nacht mit vielen wirren Gedanken im Kopf habe ich nächsten Morgen, dem Wettkampftag, meinen normalen Tag gestartet. An der Eisbahn angekommen und bereit zu laufen, wurde mir dann die freudige bzw. überraschende Nachricht mitgeteilt. “Rucke Krank, du rutschst hoch und startest im ersten Paar! ” Okay, geh ich wieder ins Hotel und relaxe noch ein wenig und bereite mich mental auf die letzte Chance vor mich auf einer Einzelstrecke für die Olympischen Spiele zu qualifizieren vor. Neuer Start: 13 Uhr, Außenbahn mit Vollgas in den Kampf stürzen.

Das habe ich dann auch getan. Ich war hoch motiviert, fühlte mich Körperlich bereit und war auch im Kopf darauf eingestellt. Was ist raus gekommen? Zwar Saisonbestleistung und die schnellsten 1100m meines Lebens aber auch der große Einbruch auf der letzten Runde und das Verpassen der Möglichkeit, eine halbe Norm (Platz 16) für die Spiele zu schaffen. Ich habe geschafft das umzusetzen was besprochen wurde – schneller Angang (24.15), schnelle und aggressive erste Runde(26.3) und Geschwindigkeit für die zweite Runde (27.8). Leider war aber schon nach 1000m die Luft raus, die Beine schwer wie noch nie und die Milchsäure im Kopf. Die letzte Runde war nur noch Kampf und habe ich auch nicht mehr richtig wahrgenommen. Am totalen Limit bin ich mit der langsamsten Runde seit Jahren (30.4) ins Ziel gestolpert. Also an der Moral lag es nicht, gegeben habe ich das letzte Korn…auch wenn es wohl zu viel war :) . Am Ende ist ein Platz 19. raus gekommen und ich bin, trotz das ich alles versucht habe, sehr enttäuscht. Mal sehen was nun noch passiert…

Mit Platz 19 und weit hinter den eigenen Erwartungen ist die letzte Chance auf die Spiele nun der Mannschaftslauf. Natürlich war dieser schon im Vorfeld die ganze Aufmerksamkeit gewidmet, aber nur wer sich auch auf einer Einzelstrecke gut präsentiert kann im Team laufen und für Deutschland dort an den Start gehen. Ich hoffe das meine erreichten Zeiten und Platzierungen reichen um mit zum nächsten World Cup nach Calgary genommen zu werden um dort für das Team mein Bestes geben zu können.

Wovon hängt dies nun ab? Ein Leistungsausschuss, bestehend aus Präsident, Vize-Präsidentin, Athletensprecher und Sportdirektor, entscheiden am Montagabend wer von der Deutschen Mannschaft nach Übersee fliegt.

Nun heißt es abwarten und hoffen, dass sich die letzten 4 Jahre auszahlen und nicht alles umsonst war.

Letzte (einzel) Chance – vorbei, ob´s nun wirklich zur Olympiade geht muss man sehen wenn´s nach Übersee geht

cya
Hugo

alle Ergebnisse sd
Wettkampfbericht World Cup Berlin – 1500m
Wettkampfbericht World Cup Heerenveen – 1500m
Wettkampfbericht World Cup Heerenveen – Team Pursiut

Moral und Motivation im Leistungssport

// November 20th, 2009 // No Comments » // Allgemein

Es gibt genau zwei Arten von Leistungsportlern – die Erfolgreichen und die weniger Erfolgreichen. Beide lieben ihren Sport. Haben in jungen Jahren, aus Freude daran ihn spielerisch ausgeführt, und sind dann, wohl weil sie in einem kleinen Kreis talentierter waren als andere, in einem professionellen Umfeld aufgegangen. Beide standen einmal an der Schwelle und mussten entscheiden – lass ich ihn zum Teil meines Lebens werden und messe ich mich auf den höchsten Ebenen mit anderen oder lasse ich es sein und es wird nicht mehr als ein Hobby sein.
Die Auslese ist hart und gnadenlos
In Deutschland, und das wird nun immer mehr von anderen Ländern kopiert, gibt es ein sehr weit verschachteltes und gut ausgebautes Fördersystem. Über die Vereine, Landessportverbände, Olympiastützpunkte, Dachverbände, Sporthilfe und nicht zuletzt die Einrichtungen, die es ermöglichen eine Ausbildung während der Sportkarriere parallel auszuüben – Bundespolizei, Zoll, Landespolizei und der größte Arbeitgeber, die Bundeswehr. Um in den Genuss von Fördermitteln zu kommen muss man schon früh mit Leistung überzeugen. Kadereinstufung ist hier das Zauberwort und um diese dreht es sich Jahr für Jahr. Es werden dann immer weniger bis nur noch die Besten übrig bleiben. So will es das System.
Leistungsgesellschaft – Wahrnehmungsgesellschaft
Zurück zu den zwei Arten von Leistungssportlern. In einem Wettstreit treffen diese beiden immer wieder aufeinander. Es kann nur einen bzw. sehr wenige Gewinner und viele Verlierer geben. In der Öffentlichkeit, und vor allem in Deutschland, stimmt dies Einschätzung! Es gibt nur einen Gewinner, die anderen waren nicht die Besten und somit auch schon schlechter als es möglich gewesen wäre. Die Frage wird gestellt, was zum Sieg gefehlt hat bzw. direkt: was hat man Falsch gemacht. Die Wahrnehmung bezieht sich auf die Sieger und nicht auf die Verlierer. Wie nennt man diese Moral?
Wie sehe ich das als “Leistungssportler”?
Seit nunmehr fast 10 Jahren im Worldcup, vielen Weltmeisterschaften und einer Olympiade betrifft mich diese öffentliche Wahrnehmung. Laut ihrer war ich immer schlecht, weit hinter dem Sieger und kein guter Sportler. Es ist zum Glück so, dass ich mich nicht von dieser leiten lasse und immer noch die Moral habe, mich mit anderen zu messen. National konnte ich mich immer durchsetzen und meine eigenen kleinen Erfolge feiern.  Was gibt mir das Vermögen weiter zu machen? Nach all den Jahren begreift man, dass man International wohl nie gewinnen wird. Das Talent und/oder die körperlichen Voraussetzungen fehlen einfach und ist auch mit einem mehr an Fleiß und harter Arbeit im Training nicht mehr aufzuholen. Ich mache diese auch nicht um zu gewinnen. Bin ich deshalb nun schon schlecht?
Als Eisschnellläufer trete ich an, um für mich ein “perfektes Rennen” zu machen. Die Wettkämpfe sind die Belohnung für das Training und geben einen Zuversicht noch schneller zu werden. Ich kann auch noch schneller und ich habe meine Leistungsgrenze noch nicht erreicht.
Schnell wird behauptet das man nicht alles gibt um vorne mit zu laufen. Was ist vorne? Wo beginnt die Spitze? Gäbe es ohne mich einen anderen der vielleicht weiter kommen würde? Ist alles vom Erfolg abhängig und wer sagt, wann man erfolgreich ist?

Es gibt genau zwei Arten von Leistungsportlern – die Erfolgreichen und die weniger Erfolgreichen. Beide lieben ihren Sport. Haben in jungen Jahren, aus Freude daran ihn spielerisch ausgeführt, und sind dann, wohl weil sie in einem kleinen Kreis talentierter waren als andere, in einem professionellen Umfeld aufgegangen. Beide standen einmal an der Schwelle und mussten entscheiden – lass ich ihn zum Teil meines Lebens werden und messe ich mich auf den höchsten Ebenen mit anderen oder lasse ich es sein und es wird nicht mehr als ein Hobby sein.

Die Auslese ist hart und gnadenlos

In Deutschland, und das wird nun immer mehr von anderen Ländern kopiert, gibt es ein sehr weit verschachteltes und gut ausgebautes Fördersystem. Über die Vereine, Landessportverbände, Olympiastützpunkte, Dachverbände, Sporthilfe und nicht zuletzt die Einrichtungen, die es ermöglichen eine Ausbildung während der Sportkarriere parallel auszuüben – Bundespolizei, Zoll, Landespolizei und der größte Arbeitgeber, die Bundeswehr. Um in den Genuss von Fördermitteln zu kommen muss man schon früh mit Leistung überzeugen. Kadereinstufung ist hier das Zauberwort und um diese dreht es sich Jahr für Jahr. Es werden dann immer weniger bis nur noch die Besten übrig bleiben. So will es das System.

Leistungsgesellschaft – Wahrnehmungsgesellschaft

Zurück zu den zwei Arten von Leistungssportlern. In einem Wettstreit treffen diese beiden immer wieder aufeinander. Es kann nur einen bzw. sehr wenige Gewinner und viele Verlierer geben. In der Öffentlichkeit, und vor allem in Deutschland, stimmt dies Einschätzung! Es gibt nur einen Gewinner, die anderen waren nicht die Besten und somit auch schon schlechter als es möglich gewesen wäre. Die Frage wird gestellt, was zum Sieg gefehlt hat bzw. direkt: was hat man Falsch gemacht. Die Wahrnehmung bezieht sich auf die Sieger und nicht auf die Verlierer. Wie nennt man diese Moral?

Wie sehe ich das als “Leistungssportler”?

Seit nunmehr fast 10 Jahren im Worldcup, vielen Weltmeisterschaften und einer Olympiade betrifft mich diese öffentliche Wahrnehmung. Laut ihrer war ich immer schlecht, weit hinter dem Sieger und kein guter Sportler. Es ist zum Glück so, dass ich mich nicht von dieser leiten lasse und immer noch die Moral habe, mich mit anderen zu messen. National konnte ich mich immer durchsetzen und meine eigenen kleinen Erfolge feiern.  Was gibt mir das Vermögen weiter zu machen? Nach all den Jahren begreift man, dass man International wohl nie gewinnen wird. Das Talent und/oder die körperlichen Voraussetzungen fehlen einfach und ist auch mit einem mehr an Fleiß und harter Arbeit im Training nicht mehr aufzuholen. Ich mache diese auch nicht um zu gewinnen. Bin ich deshalb nun schon schlecht?

Als Eisschnellläufer trete ich an, um für mich ein “perfektes Rennen” zu machen. Die Wettkämpfe sind die Belohnung für das Training und geben einen Zuversicht noch schneller zu werden. Ich kann auch noch schneller und ich habe meine Leistungsgrenze noch nicht erreicht.

Schnell wird behauptet das man nicht alles gibt um vorne mit zu laufen. Was ist vorne? Wo beginnt die Spitze? Gäbe es ohne mich einen anderen der vielleicht weiter kommen würde? Ist alles vom Erfolg abhängig und wer sagt, wann man erfolgreich ist?

“Der persönliche Erfolg als positives Resultat der Aktivitäten des Menschen hinsichtlich der Erfüllung seiner persönlichen Ziele.” Wikipedia

Jeder Sportler hat ein Grundziel: der Beste zu sein! Zweites Ziel: Besser zu werden! Natürlich kann dies, von der Mentalität abhängig, auch anders herum sein. Der Weg um der Beste zu sein ist lang und es kann auch immer nur einen “Besten” geben und dazwischen liegen viele Stationen von Erfolg und Niederlage – von Zeiten die von der Moral getrieben werden oder von ihr zerfressen. Die persönlichen Ziele sind auf dem Weg an die Spitze von kleinen Schritten geprägt. Öffentlich werden diese nicht wahr genommen. Wenn nun ein Sportler den nächsten kleinen Schritt nicht mehr vollbringen kann steht er wieder einmal an einem Scheideweg…er wird nicht mehr unterstützt, bekommt keine Förderungen mehr und wird aus dem Kadersystem verabschiedet. Nur die Besten überleben und haben weiterhin die Chance oben anzukommen.

Vor 4 Jahren, nach den Olympischen Spielen in Turin, stand ich vor der Entscheidung ob ich weiter machen will oder aufhöre. Durch die Teilnahme an den Spielen hatte ich alle Kriterien erfüllt, um Eisschnelllaufen weiterhin betreiben zu können. Für mich war aber die Motivation und Moral das Problem und nicht die Leistungskriterien. Erst mit der Zusammenarbeit mit Bart Schouten ist diese wieder in einem gemeinsamen Ziel gemündet und die Moral war da, weitere 4 Jahre bis Vancouver hart zu arbeiten. Das Ziel: eine Medaille bei dem wichtigsten Wettkampf, dem es im Sport gibt. Der Teampursiut war für uns Männer die realistischste Chance einmal ganz weit oben zu stehen.

Als weniger erfolgreicher Sportler ist es ungemein schwerer seine Moral und Motivation auf einem hohen Level zu halten. Er muss sich selber Ziele setzen, um ein “persönliches Erfolgserlebnis” zu erreichen. Der Erfolgreiche, der Sieger, bekommt dies automatisch durch seine Erfolge.

Ich bin immer wieder hingerissen von persönlichen Erfolgen und Niederlagen, die an der Moral kratzen oder die Motivation zum Platzen bringen. Ich, für mich, kann sagen das ich immer alles gebe und schon oft genug wieder aufgestanden bin und werde weiterhin alles für meinen persönlichen Erfolg machen denn…die öffentliche Wahrnehmung ist mir eh Wurscht! :)

cya
HUgo

Bundestrainer Bart Schouten im ZDF Portrait

// November 18th, 2009 // No Comments » // Interview, Team

In der Reihe „Die Bundestrainer“ ist diese mal mein Trainer Bart Schouten an die Reihe gekommen und hat im ZDF einen schönen Bericht abgeliefert.

Zu sehen ist der Beitrag in der Mediathek des ZDF – > hier klicken


Bart Schouten

Kurzes Trainingslager – Kurzer Bericht

// September 3rd, 2009 // No Comments » // Reise, Team, Training

Jeder Leistungssportler kennt diesen Ort. KIENBAUM. In einem Leistungszentrum, wie es kein zweites in Deutschland gibt, bereiten sich regelmäßig, in allen nur erdenklichen Sportarten, Athleten auf ihre Höhepunkte vor. In meiner Zeit als Junior und U23 Starter habe ich jedes Jahr im Sommer hier einige Wochen verbracht und immer gut trainiert. Die Nähe zu Berlin und der Eishalle, ruhige und gute Straßen für das Radtraining, perfekt ausgestattete Krafträume, zwei Leichtathletik Plätze, mehrere Rasenanlagen, eine 3,5 km lange Rollbahn, Hallen aller Art und eine Schwimmhalle lassen alle Trainingsmöglichkeiten zu. Zudem noch eine medizinische Rundumbetreuung von Sauna, Physiotherapie, Ärzten, einer neuen Kältekammer, nicht zu vergessen das unglaublich gute und immer sportgerechte Essen, machen Kienbaum zum gern angelaufenen Punkt um an der Form zu feilen. Wenn ich durchzähle komme ich fast auf ein halbes Jahr Lebenszeit was ich an diesem Ort schon verbracht habe.

kienbaum4

Das Männerteam und ich nutzen für drei Tage diese Medalienfabrik um ein wenig vom Eis weg zu kommen und Motivation für die bevorstehenden Aufgaben zu Tanken. Nachdem ich am Montagvormittag mit dem Rad aus Berlin angereist bin hat mich leider ein Krafttraining am Nachmittag ein wenig entschärft. Ein altes Leiden mit meiner Bandscheibe ist aufgebrochen und hat mich in der Bewegung sehr eingeschränkt. Zum Glück war auch unser Physio Andreas Dannenberg vor Ort, der mich umgehend versorgte. Mit Massagen, Dehnung, Strom und der neuen Kältekammer haben wir das übel doch recht schnell in den Griff bekommen und heute (Donnerstag) ist fast nix mehr zu spüren. Danke Andi!

Am Dienstag stand also die Heilung für mich im Vordergrund, den Vormittag verbrachte ich komplett in der Reha und am Nachmittag versuchte ich mich eine Stunde lang auf den Skirollern zu bewegen…war eine schmerzhafte Sache! Die Jungs gingen derweilen glücklicherweise nach Plan vor und bewältigten ein Radtraining und eine Rudereinheit auf dem See. Ein Grillabend in lockerer Männerrunde, nur Mentaltrainerin Monica Liesenfeld schaute kurz vorbei, rundete den Tag ab. Höhepunkt war sicherlich der Genuss von Stefan´s Hecht den er, als großer Angler, am Nachmittag aus dem See zog! Räuber!

teambild

Mittwoch setzte bereits der Heilungsprozess ein und ich bin, nach 20 min Schmerzüberwindung, auf zwei Stunden Skiroller gekommen. Die gesunden Männer schwitzten derweil beim Sprungprogramm. Auf der Rollbahn konnte ich genau ablesen wie viele Kilometer ich abspulte. Auf der 3,5km Runde sind es 31,5 geworden was mich ein wenig Stolz machte :) . Dann ging es wieder nach Berlin.

In den drei Tagen konnten wir, wie schon berichtet, die neue Kältekammer nutzen. Ich bin dafür sehr dankbar, da ich denke das sie für meinen Rücken und der Bandscheibe genau das richtige war. Cheftrainer Bart , Andreas und ich planen diese vielleicht öfter einzusetzen. Mal schauen.

In den nächsten Jahren werden wir sicherlich öfter hierher kommen, weil alle beeindruckt waren und das Trainingsgelände überzeugt hat.

cya
Hugo

Bilder aus der Kälte :-)

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-110°C

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etwas gruselig

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BIBBER BIBBER

Twitterprotokoll

  1. Heute ein Ruhetag. War mich schon pflegen : Sauna, Wechselbäder, Massage und Wärmepackung. Rücken geht es dank Andreas und der Kälte top!
  2. Guten Morgen. Meinem Rücken geht es etwas besser. Heute noch mal ein Ausweichtraining, Skiroller. Danach geht’s zurück nach Berlin.
  3. Nach dem Grillen nun wieder Sport. Angeln. Mal sehen was so anbeist.
  4. Mega Sturz bei der Vuelta, krass!
  5. Was ist eine Kältekammer? http://eis-blog.de/?p=1147
  6. Kurztrainingslager in Kienbaum http://eis-blog.de/?p=1143
  7. Update: jetzt noch kurz ein Teambild machen für die Kienbaumzeitung.
  8. Nach dem Essen nun kurze Pause, dann Skiroller(Versuch sich kurz zu bewegen), Kältekammer(-15C,-60C,-110C) Physio und dann Grillen :-)
  9. Leider meldet sich bei mir die Bandscheibe. Den ganzen Vormittag mit Andreas in der Physio verbracht. Kraft war gestern wohl zu viel. FUCK
  10. Bin mit dem bike nach Kienbaum gefahren und gut angekommen. Bis Mittwoch bin ich mit dem Männerteam hier. Ein wenig Abwechslung, ohne Eis
  11. @wimijpelaar I use my blackberry for twitter and mb for wordpress…I stay in the world man!
  12. Morgen geht´s für 3 Tage nach Kienbaum. OHNE COMPUTER! Wie soll ich das nur schaffe. Rennbericht gibt es also erst Donnerstag.

TL Mallorca – Zwischenbericht

// Mai 6th, 2009 // 2 Comments » // Reise, Team, Training

Seit einer Woche bin ich nun mit dem A-Team und einigen Eisschnelllauf-Frauen auf Mallorca. Durch das gute Wetter, den Super Verhältnissen im Robinson Club Cala Serena und dem Teamklima konnte ich top trainieren und liege gut im Plan. Nach einigen Radeinheiten, Krafttraining und einer Immitationseinheit erinnert sich mein Körper wieder daran, dass ich ein Hochleistungssportler bin.

Mit meinem Trainer Bart habe ich die letzten Tage den Jahresplan durchgesprochen und sind bis ins Detail das Projekt Vancouver 2010 angegangen. Es steht viel Arbeit vor mir und die Saison wird, was ich hoffe und wovon ich Träume, in einer erfolgreichen Olympiateilnahme enden! Dieses Jahr wird nicht mehr viel probiert werden. Das ist alles die letzten drei Jahre geschehen und nun wird konzentriert die Erfahrung daraus umgesetzt. Ich habe ein sehr gutes Gefühl und mit dem Team aus Trainern, Betreuern und meinen Sportfreunden aus dem A-Team kann es nur gut gehen!

Hier nun ein Paar Bilder der letzten Tage.

cya Hugo

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Collalbo Tag 2- Nach Sonne kommt…

// Januar 14th, 2009 // No Comments » // Training

..leider Schnee. Die letzte Nacht ist eine Schlechtwetterfront von Süden über die Berge gezogen und hat Neuschnee mit grauen Wolken nach Collalbo geblasen. Somit hat, nach dem gestrigen Sonnentag, das Training heute mal keinen Spaß gemacht. Es lief, wenn auch alles etwas langsamer, recht gut. Ich konnte das Programm was ich mir vorgenommen hatte durchziehen. Mit Bart, der jetzt mit den Sprintern in Moskau zur WM ist, war abgesprochen das ich nun wieder die harten 800m Tranings mache. Als beginn sind es heute 8x800m geworden, die ich alle in einer gute Qualität durchziehen konnte. Bin also sehr zufrieden, obwohl ich meine eingefrorenen Füße jetzt noch merke :-)

Am Nachmittag ging es in den Kraftraum, mal wieder Gewichte Stemmen. Nach dem Intensieven Vormittag lief es zwar etwas zäher, das ist aber normal. Am Abend habe ich vor dem Schlafen noch eine Massage von Andreas bekommen und bin dann zufrieden und kaputt eingeschlafen.

cya Hugo

Unser Trainer Bart im Videointerview

// Januar 9th, 2009 // No Comments » // Allgemein, Team

Da ist er doch noch vor dem Hotel Van der Valk abgefangen worden. Er spricht kurz über das Laufen auf dem Natureis und dann über die Möglichkeiten unserer Jungs bei der EM. Es scheint kalt zu sein :-)

 

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cya

Hugo

Neue Teamseite online – men.icespeedskating.de

// Januar 7th, 2009 // No Comments » // Team

Seit dem 01.01.2009 hat die A-Mannschaft der Männer im Eisschnelllaufen eine neue Internetseite.
–> http://men.icespeedskating.de

Auf der Seite kann man zu jedem aus unserem Team einiges erfahren. Neben Bilder und News schreibt jeder auch in seinem Persönlichen Blog!

Im Team sind:

Eric Rauschenbach
Tobias Schneider
Robert Lehmann
Marco Weber
Nico Ihle
Frank Steiner
Stefan Heythausen
Samuel Schwarz

Bart Schouten
Pysio Andreas Dannenberg 

 Auch ich werde dort danke der Hilfe von Lars Hagen in einem neuen Format Präsentiert. Ich werde dort auch regelmäßig Einträge und News hinterlassen so das es sich lohnt auf beiden Seiten vorbei zu schauen!

–>Hugo Dallmann

DM-Mehrkampf Vorbelastung

// Dezember 18th, 2008 // No Comments » // Training, Wettkampf

Nach dem gestrigen Ruhetag war es heute soweit das Wettkampffeeling wieder zu finden. In Absprache mit Bart haben wir entschieden erst am Nachmittag aufs Eis zu gehen. Die für mich wichtigen Rennen finden erst am frühen Abend statt und so ist das vielleicht besser um sich an die Zeit zu gewöhnen.

Heute Vormittag habe ich einen kleinen Spaziergang gemacht und bin, was ich mir schon lange vorgenommen habe, in die Galerie 100 gegangen. Mehr Info´s dazu gibt es später.

Mein Nachmittagsprogramm sah so aus, dass ich es endlich mal geschafft habe Winterreifen auf meinen Mini wechseln zu lassen. Zum Glück ist gleich um die Ecke die BMW Niederlassung Weissensee und ich habe dort nicht all zu viel Zeit gelassen.

Vor dem Training haben sich die Eisschnelllauf Männer und deren Trainer zu einem Gespräch mit dem Sportdirektor der DESG Günter Schumacher getroffen. Er erkundigte sich über unseren Leistungsstand, machte uns Mut für die bevorstehenden Wettkämpfe und schwor uns, auf die für den Verband sehr wichtigen, Einzelstrecken WM im März ein. Informiert wurden wir über die Änderungen der NADA und WADA in dem Abmeldesystem ADAMS. Ab dem 01.01.2009 gelten neue Richtlinien die wir einhalten müssen. Dazu später mehr weil dies sich nicht auf die Schnelle erklären lässt.

Die Vorbelastung auf dem Eis lief dann so lala. Ich vermisse nach wie vor etwas das Wettkampfgefühl und die Spannung. Durch den Ausfall und die verlorene Zeit auf dem Eis ist mir gerade etwas die Körperspannung verloren gegangen. In dem kurzen Training habe ich deshalb versucht mich noch ein wenig mehr zu belasten. Bin nach dem Einlaufen drei schnellere Runden auf 5 km Tempo gelaufen um ein Gefühl für die Geschwindigkeit zu bekommen. Nach zwei Steigerungen mit Tobi waren ein paar Starts an der Reihe. Die waren das Beste heute und liefen eigentlich ganz gut. Um die Beine auf morgen noch besser vorzubereiten habe ich dann noch einen 5 km Start gemacht mit zwei Runden im Wettkampftempo. Lief leider etwas zäh, sodass ich sagen muss, dass ich etwas Bammel habe vor den 12 1/2 Runden die vor mir stehen. Na ja, wird schon werden. Ein gutes Training wird es auf jeden Fall.

Bis morgen,
cya, Hugo