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Wettkampfbericht 1. World Cup Berlin – 1500m

// November 9th, 2009 // 5 Comments » // Wettkampf

Peinliches Ergebnis
Oh man, mit so viel Zuversicht bin ich in die Internationale Saison gestartet. Das Ziel war ganz klar gesetzt und die Form ist auch da. Was mach ich draus? Nichts! Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich mich mit solch einer schwachen Leistung dem Berliner Heimpublikum präsentiert habe.
Die Gründe? Nach Fehlern kann man immer suchen und diese als Ursache vorschieben. Fakt ist, dass ich am Ende selber Schuld bin und es mit einer Erfahrung einfach besser machen muss.
Das Rennen gegen Dauergegner Jan Friesinger, wir laufen seit Jahren immer wieder im World Cup gegeneinander und kennen uns viel zu gut, war eines der komischsten meiner ganzen Laufbahn. Zuerst springt mir auf dem Eis eine Feder meiner neuen Marchese Kufen aus dem Gestell. Da sitz ich dann 5 min vor meinem Start auf der Bank und fummle diese wieder gekonnt rein. Mein Handschuh hat dabei etwas gelitten, er hat jetzt ein großes Loch ;) . Der gewohnte und 1000 mal geprobte Ablauf war dahin. Dann fällt genau bei unserem Start die Anzeigetafel aus. Dies ist nicht weiter schlimm, denn man sollte sich schon auf seinen Lauf konzentrieren. Da ich leider nach 300m meine Anfangszeit nicht mitbekommen habe, bin ich also bis 700m total ahnungslos und ohne Tempobestätigung gelaufen. Da ich Jan als guten Starter und mit einer schnellen Runde eingeschätzt habe, dachte ich, dass ich gut unterwegs bin, ich war immer in Schlagweite und dachte alles läuft nach Plan. Auf der ersten Runde spürte ich, dass ich nach dem Angang schon auf Jan auflaufen konnte und eine schnellere Runde als Jan gelaufen sein musste. Nachdem ich mich orientiert hatte (die zugeteilten Betreuer hatten die gleichen Klamotten an und waren für mich nicht zu unterscheiden, da ich mich auf die Tafel konzentrierte), erblickte ich meine Rundenzeit. Nach 800m eine 26,7 und Jan eine 26,4 gezeigt. Hä dachte ich, was ist denn nun meine Zeit? Ich war doch schneller, warum bekomm ich eine andere, haben die Trainer was vertauscht? Komisch. Na ja dacht ja, weiter gehts. Ich liege nicht schlecht und fühlte mich auch sehr sehr gut. Erst ausgangs der Kurve konnte ich die Zeit endlich wieder aus meinem Kopf verdängen und an den Lauf denken. Technisch sauber bleiben, Kurve gut anschneiden, alles war wieder da. Ich habe es auch gut umgesetzt…dacht ich mir. Dann komme ich wieder an den Trainern vorbei…und mache wieder ein “Suche dir deine Zeit raus” Spiel. Beide stehen nur 2 Meter auseinander und das auf den ersten Metern der Gerade. Also wieder in einer Sekunde entscheiden, welche Zeit mir gehört. Ich fühlte mich super und hatte noch richtig Druck, um in die letzte Kurve zu gehen. Leider war dies aber ein Lauf, der rein gar nicht mit meinem Laufgefühl überein stimmte. So was hatte ich noch nie! Nach einer kleinen Ewigkeit hat dann der Stadionsprecher die Endzeit durchgegeben. Ich dachte, ich muss kotzen! Mit einer 1.49.83 blieb ich bei weiten unter meinen mir selbstgestellten Ansprüchen!
Mein Lauf gegen Jan. Danke an Wouter Mesker, der mir dies über twitter geschickt hat.
Selbst heute, einen Tag nach dem Wettkampf, kann ich meine Leistung noch nicht ganz einschätzen. Habe ich mehr drauf? Habe ich mich so ablenken lassen? Kann ich schneller laufen? Was waren die Ursachen?
Die Kritiker, die es reichlich gibt und nicht nur aus der Presse kommen, fühlen sich mal wieder bestätigt. Die deutschen Männer laufen hinterher! Ja aber warum? Ich weiß es auch nicht. Kommen wir mit dem Druck nicht zurecht? Im Training bringen wir alle sehr gute Leistungen und können mit der Spitze mithalten. Im Wettkampf können wir dies viel zu selten abrufen und uns in einem guten Niveau zeigen. Das ist schon zermürbend.
Die nächste Chance, es besser machen zu können, wird sich schon am Freitag ergeben. In Heerenveen, der zweiten Station im World Cup, laufen ich eine weitere 1500m. Dieses Mal in einer Hammer Starken B-Gruppe die mit WM-Medailiengewinner Trevor Marsicano, Erben Wennemars, Christoffer Rucke und Steven Elm ein paar super starke Gegner bereit hält.
Bis dahin und hoffentlich ein wenig besser gelaunt,
cya
Hugo

Peinliches Ergebnis

Oh man, mit so viel Zuversicht bin ich in die Internationale Saison gestartet. Das Ziel war ganz klar gesetzt und die Form ist auch da. Was mach ich draus? Nichts! Ich kann es immer noch nicht fassen, dass ich mich mit solch einer schwachen Leistung dem Berliner Heimpublikum präsentiert habe.

Die Gründe? Nach Fehlern kann man immer suchen und diese als Ursache vorschieben. Fakt ist, dass ich am Ende selber Schuld bin und es mit einer Erfahrung einfach besser machen muss.

Das Rennen gegen Dauergegner Jan Friesinger, wir laufen seit Jahren immer wieder im World Cup gegeneinander und kennen uns viel zu gut, war eines der komischsten meiner ganzen Laufbahn. Zuerst springt mir auf dem Eis eine Feder meiner neuen Marchese Kufen aus dem Gestell. Da sitz ich dann 5 min vor meinem Start auf der Bank und fummle diese wieder gekonnt rein. Mein Handschuh hat dabei etwas gelitten, er hat jetzt ein großes Loch ;) . Der gewohnte und 1000 mal geprobte Ablauf war dahin. Dann fällt genau bei unserem Start die Anzeigetafel aus. Dies ist nicht weiter schlimm, denn man sollte sich schon auf seinen Lauf konzentrieren. Da ich leider nach 300m meine Anfangszeit nicht mitbekommen habe, bin ich also bis 700m total ahnungslos und ohne Tempobestätigung gelaufen. Da ich Jan als guten Starter und mit einer schnellen Runde eingeschätzt habe, dachte ich, dass ich gut unterwegs bin, ich war immer in Schlagweite und dachte alles läuft nach Plan. Auf der ersten Runde spürte ich, dass ich nach dem Angang schon auf Jan auflaufen konnte und eine schnellere Runde als Jan gelaufen sein musste. Nachdem ich mich orientiert hatte (die zugeteilten Betreuer hatten die gleichen Klamotten an und waren für mich nicht zu unterscheiden, da ich mich auf die Tafel konzentrierte), erblickte ich meine Rundenzeit. Nach 800m eine 26,7 und Jan eine 26,4 gezeigt. Hä dachte ich, was ist denn nun meine Zeit? Ich war doch schneller, warum bekomm ich eine andere, haben die Trainer was vertauscht? Komisch. Na ja dacht ja, weiter gehts. Ich liege nicht schlecht und fühlte mich auch sehr sehr gut. Erst ausgangs der Kurve konnte ich die Zeit endlich wieder aus meinem Kopf verdängen und an den Lauf denken. Technisch sauber bleiben, Kurve gut anschneiden, alles war wieder da. Ich habe es auch gut umgesetzt…dacht ich mir. Dann komme ich wieder an den Trainern vorbei…und mache wieder ein “Suche dir deine Zeit raus” Spiel. Beide stehen nur 2 Meter auseinander und das auf den ersten Metern der Gerade. Also wieder in einer Sekunde entscheiden, welche Zeit mir gehört. Ich fühlte mich super und hatte noch richtig Druck, um in die letzte Kurve zu gehen. Leider war dies aber ein Lauf, der rein gar nicht mit meinem Laufgefühl überein stimmte. So was hatte ich noch nie! Nach einer kleinen Ewigkeit hat dann der Stadionsprecher die Endzeit durchgegeben. Ich dachte, ich muss kotzen! Mit einer 1.49.83 blieb ich bei weiten unter meinen mir selbstgestellten Ansprüchen!

Mein Lauf gegen Jan. Danke an Wouter Mesker ,der mir dies über twitter geschickt hat.

Selbst heute, einen Tag nach dem Wettkampf, kann ich meine Leistung noch nicht ganz einschätzen. Habe ich mehr drauf? Habe ich mich so ablenken lassen? Kann ich schneller laufen? Was waren die Ursachen?

Die Kritiker, die es reichlich gibt und nicht nur aus der Presse kommen, fühlen sich mal wieder bestätigt. Die deutschen Männer laufen hinterher! Ja aber warum? Ich weiß es auch nicht. Kommen wir mit dem Druck nicht zurecht? Im Training bringen wir alle sehr gute Leistungen und können mit der Spitze mithalten. Im Wettkampf können wir dies viel zu selten abrufen und uns in einem guten Niveau zeigen. Das ist schon zermürbend.

Die nächste Chance, es besser machen zu können, wird sich schon am Freitag ergeben. In Heerenveen, der zweiten Station im World Cup, laufen ich eine weitere 1500m. Dieses Mal in einer Hammer Starken B-Gruppe die mit WM-Medailiengewinner Trevor Marsicano, Erben Wennemars, Christoffer Rucke und Steven Elm ein paar super starke Gegner bereit hält.

Bis dahin und hoffentlich ein wenig besser gelaunt,
cya
Hugo

Ergebnisse aus Berlin
Bilder von Lars Hagen

Wettkampfplan Teil 3 – World Cup´s

// November 2nd, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Nach dem ersten Höhepunkt, der Deutschen Einzellstrecken Meisterschaft, nun mein weiteres Wettkampfprogramm der nächsten Wochen.

Die Termine

06.-08.11.2009
1. World Cup Berlin
1500 m (Sonntag)

13.-15.11.2009
2. World Cup Heerenveen (NED)
1500m, Teampursiut

21.-22.11.2009
3. World Cup Hamar (NOR)
1500m

28.11.2009
Trainingswettkampf Calgary (CAN)
1000m oder 1500m

04.-06.12.2009
4. World Cup Calgary (CAN)
1500m, Teampursiut

11.-13.12.2009
5. World Cup Salt-Lake-City (USA)
1500m, Teampursiut

Ergebnisse und einen kompl. Wettkampfkalender gibt es auf desg.de

Wettkampfplan Teil 1Wettkampfplan Teil 2

Wettkampfbericht Deutsche Einzelstrecken Meisterschaft – 1500m

// November 1st, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Minimalziel erreicht, den Weg weiter gehen und nach vorne schauen. Das ist mein Fazit aus dem Meisterschaftswochenende. Mit einem zweiten Platz über 1500m, hinter dem wieder stark auftrumpfenden Jan Friesinger, geht es jetzt in die Welt Cup Serie. Die weiteren Stationen Berlin (06.-09.11), Heerenveen (13.-15.11), Hamar (21.-22.11), Calgary (04.-06.12) und Salt-Lake City (11.-13.12.).
Im letzten Paar, gegen Tobias Schneider von innen startend, ist mir den Umständen entsprechend – überraschend schlechtes und langsames Eis – ein recht guter Lauf gelungen. Mit einer Sache muss ich aber wieder mal hadern und es ist mir unerklärlich, dass mir altem Hasen so was immer wieder passiert. Mit einem Angang von 25.12!!! bin ich total neben mir gelaufen und bin so langsam wie schon seit Jahren nicht mehr in eine 1500m Rennen gestartet. Mit diesen Beginn habe ich eigentlich schon von Beginn an ein besseres Ergebnis liegen lassen. Über die 3 Runden war ich deutlich der Schnellste und hadere ein wenig mit dem Endergebnis.
Sieger Jan hat alleine auf den ersten 300m eine Sekunde auf mich raus gelaufen. Am Ende trennten uns 12 Hundertstel!
Jetzt muss ich aber diese vergebene Chance auf einen Startplatz in der A-Gruppe beim World Cup Auftakt in Berlin vergessen und nach vorne schauen. Die Form ist da und ich weiß, dass ich noch viel schneller laufen kann. Bei schnellerem Eis, was ich mir zum WC wünsche, kann ich meine gute Technik besser ausspielen und auf eine gute Zeit und Platzierung hoffen.

Minimalziel erreicht, den Weg weiter gehen und nach vorne schauen. Das ist mein Fazit aus dem Meisterschaftswochenende. Mit einem zweiten Platz über 1500m, hinter dem wieder stark auftrumpfenden Jan Friesinger, geht es jetzt in die Welt Cup Serie. Die weiteren Stationen Berlin (06.-09.11), Heerenveen (13.-15.11), Hamar (21.-22.11), Calgary (04.-06.12) und Salt-Lake City (11.-13.12.).

Im letzten Paar, gegen Tobias Schneider von innen startend, ist mir den Umständen entsprechend – überraschend schlechtes und langsames Eis – ein recht guter Lauf gelungen. Mit einer Sache muss ich aber wieder mal hadern und es ist mir unerklärlich, dass mir altem Hasen so was immer wieder passiert. Mit einem Angang von 25.12!!! bin ich total neben mir gelaufen und bin so langsam wie schon seit Jahren nicht mehr in eine 1500m Rennen gestartet. Mit diesen Beginn habe ich eigentlich schon von Beginn an ein besseres Ergebnis liegen lassen. Über die 3 Runden war ich deutlich der Schnellste und hadere ein wenig mit dem Endergebnis.

Sieger Jan hat alleine auf den ersten 300m eine Sekunde auf mich raus gelaufen. Am Ende trennten uns 12 Hundertstel! Meine Endzeit: 1.50.07

Jetzt muss ich aber diese vergebene Chance auf einen Startplatz in der A-Gruppe beim World Cup Auftakt in Berlin vergessen und nach vorne schauen. Die Form ist da und ich weiß, dass ich noch viel schneller laufen kann. Bei schnellerem Eis, was ich mir zum WC wünsche, kann ich meine gute Technik besser ausspielen und auf eine gute Zeit und Platzierung hoffen.

cya
Hugo

DM Tag 1 – 1000m
Alle Ergebnisse der Meisterschaft

Foto´s von beiden Wettkampftagen

DM 2.Tag

Start in die 1500m
DM 2.Tag

Abklatschen mit Trainer Klaus Ebert
DM 2.Tag

War sehr trocken in der Halle… :-)
DM 2.Tag

Das Podium 2009 . Hugo, Jan und Robert

Wettkampfbericht Deutsche Einzelstrecken Meisterschaft – 1000m

// Oktober 31st, 2009 // 2 Comments » // Wettkampf

Mit dem Sichern eines Welt Cup Tickets und der Gewissheit, dass die Form da ist, habe ich meine “Wettkampfvorbelastung” für meinen eigentlichen Höhepunkt, die 1500m erfolgreich über die Runden gebracht.
Mit der Zeit von 1.12.33 bin ich zufrieden, wenn man bedenkt was ich wieder mal für einen arsch langsamen Angang von 17.68s hatte. Daraus bin ich dann eine 26.7 und 27.95 gelaufen. Die beiden Runden waren okay und sollten bei den 1500m ganz ähnlich kommen.
Der Titel ging an einen sehr starken Jan Friesinger in 1.10.88 vor einem super schnell startenden Nico Ihle, 1.11.69  (200m in 16.78) und einem neben der Spur laufenden Samuel Schwarz in 1.12.14. Der Abstand, zumindest zu Nico ist nicht all zu groß und liegt deutlich bei meiner Schwäche, dem Angang. Das macht sehr viel Mut für die Mittelstrecke!
Bis dahin,
cya
Hugo

Mit dem Sichern eines Welt Cup Tickets und der Gewissheit, dass die Form da ist, habe ich meine “Wettkampfvorbelastung” für meinen eigentlichen Höhepunkt, die 1500m erfolgreich über die Runden gebracht.

Mit der Zeit von 1.12.33 bin ich zufrieden, wenn man bedenkt was ich wieder mal für einen arsch langsamen Angang von 17.68s hatte. Daraus bin ich dann eine 26.7 und 27.95 gelaufen. Die beiden Runden waren okay und sollten bei den 1500m ganz ähnlich kommen.

Der Titel ging an einen sehr starken Jan Friesinger in 1.10.88 vor einem super schnell startenden Nico Ihle, 1.11.69  (200m in 16.78) und einem neben der Spur laufenden Samuel Schwarz in 1.12.14. Der Abstand, zumindest zu Nico ist nicht all zu groß und liegt deutlich bei meiner Schwäche, dem Angang. Das macht sehr viel Mut für die Mittelstrecke!

Bis dahin,
cya
Hugo

DM Tag 2 – 1500m
alle Ergebnisse vom 1. Tag der DM + Auslosung Tag 2

Bilder der DM von Lars Hagen

DM 1000m
DM 1000m
DM 1000m

Deutsche Meisterschaft 2009 – Countdown beginnt

// Oktober 20th, 2009 // No Comments » // Allgemein, Training, Wettkampf

Nach einer letzten kurzen Eispause von 5 Tagen bin ich nun in den Countdown der Deutschen Meisterschaft gestartet. In genau 10 Tagen beginnt in Berlin Hohenschönhausen die Deutsche Einzelstrecken Meisterschaft. Ich werde mich wie jedes Jahr auf die Mittelstrecken konzentrieren und nur die 1000 m und 1500 m bestreiten.
Als letzten Test werde ich am Samstag noch einmal über meine Lieblingsstrecke, den 1500 m, an den Start gehen. Ich werde auch dann wieder eine Meisterschaft oder einen Welt Cup imitieren und die Vorbereitung an solch einem ausrichten.
Die Woche wird fast normal weiter trainiert. Ich bin ein Typ Sportler, der nicht so viel Luft an seinen Körper ran lassen muss und sollte, deshalb verringere ich den Umfang im Training nicht so sehr wie einige andere.
Bis die Tage
cya
Hugo

Nach einer letzten kurzen Eispause von 5 Tagen bin ich nun in den Countdown der Deutschen Meisterschaft gestartet. In genau 10 Tagen (30.-31.10) beginnt in Berlin Hohenschönhausen die Deutsche Einzelstrecken Meisterschaft. Ich werde mich wie jedes Jahr auf die Mittelstrecken konzentrieren und nur die 1000 m und 1500 m bestreiten.

Als letzten Test werde ich am Samstag noch einmal über meine Lieblingsstrecke, den 1500 m, an den Start gehen. Ich werde auch dann wieder eine Meisterschaft oder einen Welt Cup imitieren und die Vorbereitung an solch einem ausrichten.

Die Woche wird fast normal weiter trainiert. Ich bin ein Typ Sportler, der nicht so viel Luft an seinen Körper ran lassen muss und sollte, deshalb verringere ich den Umfang im Training nicht so sehr wie einige andere.

Bis die Tage
cya
Hugo

Wettkampfplan Teil 2 – Eis

Wettkampf 14.10.09 – Team Pursiut – Berlin

// Oktober 14th, 2009 // No Comments » // Team, Wettkampf

Nun beginnt es langsam erst zu werden. Heute Abend werden das Team und ich zum ersten mal einen Mannschaftslauf unter Wettkampfbedingungen bestreiten. Unser erklärtes Ziel ist es in Vancouver erfolgreich an den Start zu gehen. Da gehört eine Konzentrierte Vorbereitung dazu und im Rahmen dieser laufen heute zwei Teams über 8 Runden.

Los geht es gegen 19:00 Uhr und ich hoffe es klappt alles. Die Wechsel sind immer Problematisch und Hart ist es sowieso.

Bis dahin,
cya
Hugo

onlinespiel

Wettkampfbilder 10.10.09

// Oktober 12th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Auch dieses mal gibt es natürlich wieder Bilder vom Wettkampf zu sehen. Wie immer bei Lars Haben unter www.fotos.desg.de . Zum Wettkampf hat er folgendes Notiert:

DESGphoto
Bob de Jong

Pechvogel auf 3000m
vom 10.October 2009 um 21:54 Uhr

Auch der zweite internationale Wettkampf der Saison war von einem großen Sportlerfeld geprägt. Diesmal waren insgesamt 118 Sportler aus 10 Nationen am Start.

Besonders interessant und tragisch zugleich waren dabei die 3.000m. Hier gab es gleich zwei „Ausnahmesituation“: Im zweiten Quartett lief der Niederländer Bob de Jong – der auch in Berlin zusammen mit den deutschen Männern unter Bart Schouten trainiert – einen neuen Bahnrekord in der fantastischen Zeit von 3.44min. Leider wurde Bob de Jong aber im Anschluss an seinen Lauf wegen “Verlassens der Wettkampfbahn” disqualifiziert, so dass auch der Bahnrekord nicht anerkannt wurde.

Was war passiert? In der vorletzten Runde hatte Bob den vor ihm laufenden Sportler überholt und dabei seine Bahn vollständig verlassen. Anstatt auf der Außenbahn, durchquerte er die elektronische Zeitmessung nach 2.600m auf der Innenbahn, so dass die Schiedsrichterin keine andere Wahl hatte als ihn nach den international geltenden Regeln zu disqualifizieren.

Mit weniger Pech und Tragik aber umso kurioser erging es im letzten Lauf der Damen über 3.000m Corinna Wetzel. In ihrem Lauf brach die Berlinerin nach 4 Runden dermaßen ein, dass ihr Trainer keine Rundenzeiten mehr anzeigte und sämtliches Coaching einstellte.

Selbstverständlich gab es aber auch heutigen Wettkampftag wieder gute Endzeiten. Hier sind besonders die 1.500m in der AK 16/17 zu erwähnen. Es siegte der Norweger Havard Lorentzen in sagenhaften 1.52,55min vor der BerlinerJonas Pflug (1.58,52min). Er konnte damit seine persönliche Bestzeit um fast 3,5 Sekunden verbessern! Herzlichen Glückwunsch!

Foto Lars Hagen

Wettkampfbericht 10.10.09 – 1500 m

// Oktober 12th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Beim zweiten Versuch über 1500m lief es deutlich besser! Nach dem etwas wackeligen Einstieg letzte Woche bin ich am Samstag mit einer 1.49.43s durchaus zufrieden. Bis jetzt bin ich in Berlin erst einmal schneller gelaufen als letztes Jahr im World Cup.

Dieser Wettkampf sollte ein Test darstellen und ich habe versucht meine Vorbereitung genau so zu gestalten wie es in einem World Cup abläuft. Deshalb auch nur der eine Lauf und keine 500m als Vorprogramm.
Zusammen mit meiner Physiologin Monica Liesenfeld habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein optimaler Run ablaufen sollte und bin mit ihr “einen optimalen 1500m Lauf” durchgegangen. Wie der aussieht, werde ich später mal erklären, aber ich kann sagen, dass ich schon recht nah gekommen bin.

Dieser Wettkampf sollte ein Test darstellen und ich habe versucht meine Vorbereitung genau so zu gestalten wie es in einem World Cup abläuft. Deshalb auch nur der eine Lauf und keine 500m als Vorprogramm.

Zusammen mit meiner Psychologin  Monica Liesenfeld habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein optimaler Run ablaufen sollte und bin mit ihr “einen optimalen 1500m Lauf” durchgegangen. Wie der aussieht, werde ich später mal erklären, aber ich kann sagen, dass ich schon recht nah gekommen bin.

1500 m

Der Start war das Einzige mit dem ich richtig unzufrieden bin. Von der letzten Woche noch beeindruckt, Sturz nach ein paar Metern, bin ich viel zu zögerlich gestartet und haben einen Sicherheitsbeginn hingelegt. Bis ich auf Schwung war dauerte es ein wenig und ich merkte schon vor der ersten Kurve, dass es echt langsam ist. Das Gute dabei, ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen und habe weiterhin ans Eislaufen gedacht.

Wettkampf Berlin1

Die Runden bin ich dann sehr gut gelaufen und mit einem Verlauf von 27.0-27.9 und 29.4 recht ordentlich rum gekommen. Bin mit den neuen  Marchese Kuven deutlich besser zurecht gekommen und konnte sie ausnutzen.

Zu den direkten Konkurrenten, die noch vor mir lagen, dazu zähle ich auch den Polen Konrad Niedzwiedzki, habe ich nur wegen des schlechten Angangs verloren und war auf gleichem Niveau. Das macht Mut und zeigt das Bart und die Trainer mit mir auf dem richtigen Weg sind.

Wettkampf Berlin2

Der nächste Wettkampf wird bereits am Mittwoch auf dem Plan stehen. Dort werden wir das erste Mal einen Teamlauf bestreiten und uns auf die bevorstehenden World Cups vorbereiten.

cya
Hugo

alle Ergebnisse
DESG
Bilder von Lars Hagen
Wettkampfplan Teil 2 – Eis

Wettkampf 10.10.09 – 1500m Berlin

// Oktober 10th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Nach einer Woche, in der ich wieder versucht habe ein gutes Training durch zu ziehen, geht es zum zweiten Wettkampf des Jahres. In Berlin werde ich über 1500m an den Start gehen und meine unmittelbare Wettkampfvorbereitung an einem wichtigen Wettkampf ausrichten. Da ich zur Deutschen Meisterschaft oder zu einem World Cup auch immer nur eine Strecke am Tag laufe, übe ich jetzt mich für einen Start mental vorzubereiten.

Laut Auslosung starte ich über die Außenbahn gegen den Polen Sebastian Druszkiewicz. Der Startschuss fällt gegen 15:30h im 6.Paar. Ich hoffe diese Woche einen guten und technisch sauberen Lauf hinlegen zu können. Ich will gut angehen und eine erste schnelle, aber auch einfache Runde laufen. Mal sehen, ob mir dies gelingt. Ich fühle mich gut und bin locker drauf.

Bis später, natürlich wieder mit einem Wettkampfbericht.

cya
Hugo