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Rennberichte aus dem Männerteam

// Oktober 6th, 2009 // No Comments » // Team, Wettkampf

Auf unserer Teamseite “The men on ice” haben mit Tobias Schneider , Nico Ihle,  Samuel Schwarz und Robert Lehmann einige einen Wettkampfbericht und Einschätzungen zu ihrem Saisonstart abgegeben.

Berlin6

Robert

Schön war es…

Posted on: October 5, 2009

… und es hat Spaß gemacht!

Der erste ist zumeist auch der schwerste Wettkampf. Du hast gut und viel trainiert, bist schnell gelaufen und hast gemeinsam mit deinem Team super Zeiten geschafft – im Training! Und nun stehst du wieder alleine auf der Bahn! Zum einen ein gutes Gefühl, aber auch wieder ein ganz anderes als im Training!

Ich bin damit dieses Jahr gut zurecht gekommen und ziemlich zufrieden mit meinen ersten beiden Strecken.

Die 500m waren sogar überraschend gut. In der letzten Wochen ging eigentlich nicht viel bei schnellen Runden und ich war fast eine Sekunde von meinen Trainingsbestzeiten dieser Saison entfernt. Ähnlich beim Start, denn den habe ich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht trainiert. Aber sowohl der Angang mit 10,3, als auch die Endzeit von 37,23 waren voll in Ordnung. Vergangenes Jahr bin ich mit 37,7 gestartet! Die Trainingszeiten der vergangenen Wochen und die Beseitigung meines derzeit aktuellen Kopfproblems mit schnellen Kurven und hohen Geschwindigkeiten versprechen noch einige Verbesserungen :-)

So auch bei den 3000m. Meine Zeit von 3:57,03 ist natürlich weit entfernt von einer Topzeit, aber 8 Sekunden besser als vergangenes und knapp drei Sekunden schneller als vor zwei Jahren sprechen für sich. Auch die Art zu laufen stimmt mich zuversichtlich. Ich konnte die Rundenzeiten bis zur letzten Runden sehr gut zusammenhalten und gleichmäßig gestalten. Technisch war es in Ordnung, was fehlt ist die Frische in den Beinen und die Wettkampfhärte im Körper.

Das wichtigste ist, es hat wieder Spaß gemacht und ich war gut gelaunt am Start. Ich war natürlich nervös, aber es war eine positive Nervosität, keine, die mich gehindert hat gut zu laufen. Ich bin gespannt auf die kommenden Wochen.

der robert

Samuel

tic, tac, tic, tac…

Posted on: October 5, 2009

die Zeit läuft und auch draußen rückt der Winter spürbar näher. Es wird zeitiger dunkel und auch die Phase von kurzen Hosen und T-Shirts ist längst vorbei. Jetzt beginnt die Zeit der Eisschnellläufer. Monate der Vorbereitung sind vergangen und nun kommt die Zeit der Wettkämpfe.

So geschehen am Wochenende in Hohenschönhausen mit ungewöhnlich hoher, internationaler Beteiligung. Der erste Wettkampf wird typischerweise immer mit Spannung erwartet – und es hat sich gelohnt. So gut bin ich noch nie in eine Saison gestartet und auch unser Team im Allgemeinen darf ruhig optimistisch sein. Ein Wettkampf wie ich ihn mir vorgestellt habe. Auf den 500m eine überraschend starke Zeit – 36,16s zeitgleich mit Nico Ihle. Das gibt erstmal Selbstvertrauen und die nötige Ruhe und Zuversicht. Ebenfalls ein guter Start über die 1000m 1:11,62s. Ein guter Einstieg, auf dem sich aufbauen lässt. Es zeigt sich, dass sich die harten Sommermonate gelohnt haben.

Noch ist das alles natürlich kein Grund sich selbstgefällig zurück zu lehnen, denn die Konkurrenz hat den Sommer über auch nicht geschlafen und der Zeitpunkt der wirklichen Gradmesser wird erst noch kommen. Aber der erste Wettkampf kann mir und unserem ganzen Team zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind und uns vielleicht noch öfter über die eine oder andere positive Überraschung freuen können.
Also stürze ich mich mit Vorfreude in die nächsten Wochen.

bis demnächst
Samuel

Nico

Bester Saisonstart aller Zeiten

Posted on: October 5, 2009

An dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit, genauer gesagt am Samstag, den 03.10. war es wieder so weit, unser erster Trainingswettkampf stand an.

Zur Wettkampfvorbereitung am Morgen hatte ich schon ein sehr gutes Gefühl auf dem Eis und einen bomben Schliff. Zweimal 500m stand für mich auf dem Plan, wie immer beim ersten Wettkampf der neuen Saison und dass Gute an den ersten Wettkämpfen ist: man hat keinen Druck schon super Zeiten laufen zu müssen :-) .
Letztes Jahr bin ich bei meinem ersten 500m Lauf 37,33 Sekunden gelaufen und beim zweiten 36,9 Sekunden.
Natürlich hatte ich das Ziel besser in die Saison zu starten als vor einem Jahr.

Mein erster Lauf stand an, auf der Außenbahn. Ich hatte eine super Reaktion, aber der Lauf an sich war noch nicht perfekt, hier und da mal ein kleinen Fehler, dennoch, ich komme durch das Ziel und kann meinen Augen kaum glauben, 36,16 Sekunden, über eine Sekunde besser als das Jahr zuvor, einfach nur geil.

Der zweite Lauf über die Innenbahn. Wieder eine sehr gute Reaktion, der Angang mit 9,99 war sogar nochmal Fünfhundertstel schneller als im ersten Lauf, dann eine gute Innenkurve, eine sehr sehr gute Wechselgerade, eine normale Außenkurve und eine zufriedenstellende Zielgerade, aber an der Anzeigetafel eine Wahnsinnszeit für den ersten Wettkampf – 35,98 Sekunden. So eine Zeit hatte ich die letzte Saison sehr selten gesehen in Berlin bei meinen Läufen und wenn ich diese Zeit gesehen habe, hatte ich schon eine super Form.

Daher kann ich nur sagen, dass es wirklich mein bester Saisonstart aller Zeiten ist und dass ich da wieder angefangen habe, wo ich in der letzten Saison bestenfalls in Berlin aufgehört habe. Ich hoffe, ich kann mich weiter steigern und bin schon auf den nächsten Wettkampf an diesem Samstag gespannt, allerdings wird man mich nur einmal auf 500m antreffen, denn bei meinem zweiten Lauf gehe ich auf doppelte Distanz.

Bis dahin euer Nico.

Tobi

2 Wettkämpfe an einem Tag…

Posted on: October 5, 2009

…oder wie werde ich ein guter Eisschnellläufer UND guter Hausmann!?

Wie schon zu lesen war, geht es wieder los. Die nächsten sechs Monate folgt Wochenende für Wochenende ein Rennen auf das nächste. Gewöhnlich handelt es sich um Wettkämpfe, die auf einer mit Eis bedeckten 400m-Bahn ausgetragen werden. Nicht so im Oktober.
Hier läuft noch ein paralleler Wettkampf ab und ich bin mir sicher, ich bin da nicht der Einzige in meiner Trainingsgruppe. Vielleicht verfügen Andere schon über ausgeklügeltere Taktiken, die ich noch nicht ganz so in Perfektion beherrsche, aber im Grundsatz wird sich dieser Wettkampf sehr ähneln. Der Kampf gegen die eigene Wohnung!
Im Oktober haben wir unter der Woche noch ein ganz schön vollgepacktes Trainingsprogramm, dementsprechend müde komme ich nach Hause und nutze die Zeit, um zu regenerieren, zu essen und abzuschalten. Hausarbeit? Mache ich morgen. Diese Frage wiederholt sich ca. fünf Tage hintereinander, bis das Wochenende vor der Tür steht. Es ist wieder Wettkampf. Je näher wir dem Wettkampf kommen, desto mehr Ruhe steht auf dem Trainingsplan. Körperliche und mentale Erholung tritt ein. Der innere Schweinehund lässt sich nicht mehr so einfach überzeugen. Hausarbeit? Ja, heute aber wirklich. Samstag um 8 Uhr klingelt der Wecker, ein ausführliches Frühstück, Sachen packen und los geht es zur Wettkampfvorbereitung. Der Körper wird geweckt, 20 ganz lockere Minuten auf dem Eis und damit hat sich der Auftritt am Morgen auch schon wieder erledigt. Nun heißt es Kohlenhydratspeicher auffüllen. Gleich beim Umziehen wird der erste Riegel gegessen und auf dem Nachhauseweg schon das Mittag geplant. Irgendwie komme ich immer auf das gleiche Egebnis: Nudeln. Ich komme der Wohnung näher. Da war doch noch etwas. Ich schließe die Tür auf. Jetzt spüre und sehe ich es ganz deutlich: ich habe das Schlachtfeld betreten. Der Wettkampf am Nachmittag rückt in weite Ferne, alle Aufmerksamkeit muss dem jetztigen Feind gewidmet werden. Meine Einsatzmittel: Reinigungsutensilien, aufräumende Hände und an diesem Tag ein starker Wille. Geschafft, ich konnte mich auf ein Remis einigen. Nun kann ich mich wieder voll und ganz dem eigentlichen Wettkampf widmen…

Wettkampfbericht 03.10.09 – 500 m & 1500 m

// Oktober 5th, 2009 // 2 Comments » // Wettkampf

Yeah, die Saison ist gestartet und die ersten Wettkampfmeter sind zurück gelegt. Im ersten Wettkampf des Jahres, im ersten Paar, als Erster durchs Ziel und als Erster ging bei mir die Zeitanlage natürlich nicht. Okay, für die Wettkampfleitung ist es auch der erste Vergleich des Jahres und da kann das schon mal passieren. Der Rest des Wettkampfes verlief ohne Proleme und das große und sehr internationale Feld wurde profesionell betreut.
500m
Mit der Endzeit von 37.04s bin ich so schnell wie noch nie in ein Wettkampfjahr gestartet. Überrascht hat mich dabei die Anfangszeit über die 100 m. Mit für mich super schnellen 10.24 s bin ich schon nah an meinem Opening Rekord von 10.22 s ran gelaufen. Das Race an sich verlief wie ein typischer Saisonstart – etwas wackelig, hektisch und mit kleineren Fehlern versehen. Dafür sind solche Rennen ja da.

Yeah, die Saison ist gestartet und die ersten Wettkampfmeter sind zurück gelegt. Im ersten Wettkampf des Jahres, im ersten Paar, als Erster durchs Ziel und als Erster ging bei mir die Zeitanlage natürlich nicht. Okay, für die Wettkampfleitung ist es auch der erste Vergleich des Jahres und da kann das schon mal passieren. Der Rest des Wettkampfes verlief ohne Proleme und das große und sehr internationale Feld wurde profesionell betreut.

500m

Mit der Endzeit von 37.04s bin ich so schnell wie noch nie in ein Wettkampfjahr gestartet. Überrascht hat mich dabei die Anfangszeit über die 100 m. Mit für mich super schnellen 10.24 s bin ich schon nah an meinem Opening Rekord von 10.22 s ran gelaufen. Das Race an sich verlief wie ein typischer Saisonstart – etwas wackelig, hektisch und mit kleineren Fehlern versehen. Dafür sind solche Rennen ja da.

Berlin1

Berlin1

1500m

Was für eine Verwirrung. Zuerst wurden die Startzeiten falsch durchgegeben. Die Eismaschine hat gerade eine Rund fertig gewischt und der Start sollte schon 14 min später sein. Alle standen da und waren sich sicher, dass es viel zu knapp ist. Na ja, wir trödelten dann ein wenig und das Wettkampfgericht schlug noch einige Minute drauf. Weiter ging es dann mit einem Sturz von mir nach 2 Metern. Ach was für eine Hektik. Beim Start, wieder im ersten Paar, habe ich mit der Kufenspitze ins Eis gehackt, bin hängen geblieben und leider gestürzt. Mist! Ich, ratz fatz wieder aufgestanden und wollte schon weiter…dann brach Bart, mit heftigen Gesten und Winken, meinen Lauf ab. Da einige Starter abgesagt hatten, waren Athleten ohne Laufpartner und so konnte ich dann im 5 Paar des 3 Quartetts noch einen Versuch unternehmen.

Dieser gelang mir dann auch, wenn etwas zögerlich. Die Konzentration war hin, der Körper voller Adrenalin und der Kopf ganz woanders. Der 1500 m lauf ist dann auch unter der Sparte Testlauf abzuhaken. Mit den errichten 1.51.00s kann ich zwar zufrieden sein, auch hier war ich noch nie schneller, aber die lauftaktischen Fehler waren einfach zu groß.

Nach der Renntaktik vor dem Start sollte ich aggressiv angehen. Ich verpatzte den Start komplett und ging langsame 24.95s an. Die erste Runde sollte nach Plan, entspannt und mit 90% gelaufen werden. Ich widerum schlief fast ein und schätzte mein Tempo total verkehrt ein (27.7s). Der weitere Verlauf war dem Umständen entsprechend nicht schnell, aber okay. Der Rundenabfall stimmte (28.5 s; 29.7s). Ich wäre gerne schneller gelaufen, körperlich war sicherlich mehr drin, weil ich nicht an meine Grenzen gekommen bin. Was war los? Ich denke, ich brauche noch eine Weile, um mit meinen neuen Marchese Kuven zurecht zu kommen. Es fällt mir bei hohen Geschwindigkeiten noch schwer die Lockerheit zu erlangen. Das bedeutet, dass ich leicht und schnell Tempo aufbauen kann, die Schienen aber nicht richtig locker lassen und ich durchweg Druck verspüre. So was nenn ich ein Luxusproblem! Zusammen mit meinem Techniker Sjoerd haben wir schon einiges ausgewertet und werden an dem Problem arbeiten. Ich vertraue dem neuen Material und sehe darin großes Potential.

Berlin1

Berlin1

Berlin1

Somit war ich nach den Läufen zwar etwas durcheinander, aber nicht enttäuscht. Fehler wurden gemacht und die können jetzt ausgewertet werden. Körperlich bin ich aber in guter Form und das wahre Leistungsvermögen habe ich noch nicht gezeigt. Also, det looft schon wa… :)

Nächste Woche werde ich nur eine 1500 m laufen und mal eine World Cup Vorbereitung absolvieren.

cya
Hugo

alle Ergebnisse
Bilder von Lars Hagen
Wettkampfplan Teil 2 – Eis

Erster Wettkampf 03.10.09 – 500 m & 1500 m Berlin

// Oktober 3rd, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Nun ist es also so weit. Heute wird sich, seit dem letzten Wettkämpfen in Übersee im März, wieder an die Startlinie gestellt. Beim ersten Testwettkampf des Jahrs werde ich über 500m und 1500 m starten. Ich denke ich bin gut drauf, habe die kleine Erkältung gut überstanden und kann beruhigt in den ersten Wettkampf des Jahres gehen.

Laut der Auslosung, werde ich um 12.00 Uhr das Wettkampfjahr in Berlin im ersten Paar über 500 m eröffnen. Über die Innenbahn werde ich gegen den Kasachen Sergey MELEKHOV starten und mal sehen wieviele Wackler ich im ersten Rennen schaffe ;-)

Über die 3fache distanz, die 1500m, laufe ich wieder im ersten Paar gegen den Weißrussen Evgeny KAZIMIRENKO. Dort werde ich zum ersten mal sehen was die Form her gibt. Sicherlich wird es ein schweres Rennen da die Belastung doch sehr hoch ist und man im ersten WK noch nicht dran gewöhnt ist. Ich freue mich aber darauf!

Bis später mit News zum Wettkampftag.

cya
Hugo


Robert und Frank zu den ersten Wettkämpfen

// Oktober 3rd, 2009 // No Comments » // Team, Wettkampf

Auch die anderen im Deutschen Männerteam beginnen Morgen die ersten Wettkämpfe. Auf der Internetseite, men.icespeedskating.de, beschreiben Robert Lehmann und Frank Steiner ihre Eindrücke.

Robert

Endlich gehts los!!
Posted on: October 1, 2009
Es ist für mich kaum zu glauben, wie lange es her ist, dass ich im Trainingslager in Oberstdorf ausrechnete, wann der erste Wettkampf stattfindet. Es ist ziemlich genau 16 Wochen her, als ich Oberstdorf, mit einem guten Gefühl und noch besserer Form verlies und feststellte, dass es auch in diesem dritten Sommer hinter einander erfolgreiche drei Wochen waren. Wie Samuel und ich damals feststellten: die Zeit bis zum ersten Wettkampf der Saison klingt noch soooooo lange, aber vergehen wird sie wie im Flug.
Genauso ist es nun auch! Nun sind es keine 10, keine 5 oder 2 Wochen mehr! Nein, es sind nur noch zwei Tage bis der erste Startschuss in die neue, die Olympische Saison fällt.
….
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Frank

Ich glaub, es geht schon wieder los…..
Posted on: October 1, 2009
….das darf doch wohl nicht wahr sein….heisst es in einem Schlagerhit, des bekannten Roland Kaiser…….
Es ist echt unglaublich, wie die Zeit vergeht….
Am Samstag ist es endlich soweit, die Olympische Saison 2009/2010 beginnt. An diesem Tag wird erstmalig wieder der “Alltag” der Eisschnellläufer einkehren und ich muss sagen, dass ich mich ganz besonders darauf freue, auch wenn ich leider etwas gesundheitlich angeschlagen bin. Den leichten Husten und das Laufen der Nase ging schon vor fast einer Woche los, aber ich bin auf auf dem Weg der guten Besserung.

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KLD Radergotest

// September 12th, 2009 // 1 Comment » // Allgemein

Nach Kraft und Eistest ging es am Freitag früh auf das Radergo zu einem Stufentest. Los geht es mit 100 Watt die alle vier Minuten um 50 gesteigert werden. Schluss war für mich bei 3 Minuten 400 Watt was dann 27 Minuten ergeben. Das war für mich der beste,  je gefahrene Ergotest. Seit 1995 fahre ich jedes Jahr mehrere solcher Vergleiche,  und bin noch nie auf diese Werte gekommen. Es werden neben Laktat und Puls auch die Sauerstoffaufnahme gemessen. In allen Bereichen konnte ich neue Testrekorde erzielen, was Sicherheit für die Eiswettkämpfe gibt.

cya
Hugo

KLD im Juli

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Testwoche – KLD in Berlin

// Juli 18th, 2009 // No Comments » // Allgemein, Team, Training

Nach dem erfolgreichen Sommertraining beginnt nun unsere “Eiszeit”. Mit der KLD (Komplexen Leistungs-Diagnostik) beschließen wir die harte Grundlagen face und begeben uns bis Mitte März auf das Eis der 400m Bahn.

Nach zwei Aufenthalten auf Mallorca und einem in Oberstdorf stand in den letzten Wochen Training in Berlin Hohenschönhausen auf dem Plan. Meine Form ist sehr gut, was ich auch in der KLD unter Beweis stellen konnte.

Los ging es am Montag mit einem Krafttest, bei dem an verschiedenen Geräten die Maximalkraft bzw. die Schnellkaft gemessen wurde. Die Werte kann ich mittlerweile mit Werten von 1996 vergleichen. Man kann ablesen, wie man sich entwickelt und ob das Training angeschlagen hat. Mit den Ergebnissen bin ich sehr zufrieden, da es zeigt, dass wir alles richtig gemacht haben. Bei einigen Krafttests habe ich Bestwerte erreicht und bei allen andern liege besser als in den letzten Jahren zum gleichen Zeitpunkt. Das macht Mut!

Die Testwoche wurde am Mittwoch mit den Vergleichstests auf dem Eis fortgesetzt. Vormittags sind wir gesprintet (30m, 60m und 100m) und am Nachmittag standen Stufenläufe auf dem Testzettel der Trainingswissenschaftler. In diesem Test werden 5×7 Runden gelaufen, die mit einer immer schneller werdenden Zeitvorgabe absolviert werden. Am Ende läuft man so schnell wie man kann und lotet so seine Leistungsgrenzen aus. Warum macht man das? Damit erfahren wir sehr genau, in welchen Trainingsbereichen wir uns am besten bewegen sollen und auf  welchem Niveau wir uns gerade befinden. Auch bei diesem Test konnte ich zum ersten Mal in der letzten Stufe durchlaufen und war schneller als meine Zeitvorgabe. Das bestätigt nicht nur das Training, das ich bis dahin absolviert habe, sondern auch insbesondere die intensiven Einheiten, die bei mir zu einer Leistungssteigerung geführt haben.Am Donnerstag hatten wir dann einen Ruhetag,  um am Freitag für den Radergotest frisch zu sein. Bei diesem sitzt man auf einem Ergometer und ermittelt zum einen seinen Ausdauerwert und  wie stark man sich belasten kann. Dazu wird alle 4min, man beginnt bei einen Wiederstand von 100W, um die Leistung 50w gesteigert. Daber muss eine Umdrehunsfrequenz von 90 Umdrehungen pro Minute einhalten werden, darüber hinaus wird ca. alle 4 min ein Laktatetst am Ohr durchgefürht. Da die Belastung immer größer wird, steigen natürlich auch der Puls, die Sauerstofaufname und das Laktat. All dies kann man mit alten Ergotests vergleichen und sehen, wo es lang geht. In meinem Test lag ich im unteren Bereich, also bis ca. 300W, sehr gut und damit genau auf denfür mich super Ergebnissen vom letzten Jahr. Danach ging der Puls etwas hoch, was aber nicht schlimm war, da ich mich bis zu einem Puls von 209! belasten konnte. Dies ist ein sehr, sehr gutes Zeichen und bestätigt, dass ich eine hohe Belastung sehr gut verkrafte und mein Köper sie verträgt. Ich bin überaus zufrieden.

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Rund um die “Körperlichen” Test wurden wir natürlich auch von Kopf bis Fuss gescheckt. Alles passt und auch mein Gewicht liegt im Rahmen ;-)

Nun kann es mit dem Training so weiter gehen und bis zur nächten KLD im September wird hart gearbeitet.

cya

Hugo

Letzter freier Tag in Berlin

// Februar 22nd, 2009 // No Comments » // Training

Heute war mein letzter freier Tag in Berlin. Nach dem guten Training am Samstag gehe ich ,für diese Saison, morgen das letzte mal in Berlin auf das Eis. Heute habe ich nicht wirklich viel gemacht. Etwas länger geschlafen, gut gefrühstückt und viel Sport im TV gesehen. Am Abend war ich noch für 45min auf der Radrolle. Nur locker fahren und ein wenig Dehnung für die müden Knochen. Morgen wird der letzte harte Tag werden. Zusammen mit Stefan werde ich 10-12x800m laufen. Das 800er Training letzte Woche hat mir ganz gut getan und es ist richtig es wieder zu machen. 

cya Hugo

Wettkampf Berlin – 1000m

// Februar 8th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Wie angekündigt habe ich heute einen Testwettkampf über 1000m bestritten. Meine Zielstellung in diesem Rennen war es, an meiner Schnelligkeit zu arbeiten und technisch sauber zu laufen!Die Endzeit war dabei zweitrangig!

Nach einer hohen Vorbelastung im gestrigen Training bin ich heute aus vollem Training gelaufen. Mein Laufpartner, mein Teamkamerad Stefan Heythausen, war für meine Zielstellung der ideale Partner. Nach einer durchschnittlich guten ersten Runde (26,7s) ist es leider zu Wechselschwierigkeiten gekommen: ich musste Stefan den Regeln entsprechend die Vorfahrt gewähren und büßte somit Zeit ein. Nach diesem für mich unglücklichen Wechselfehler bin ich nur noch ins Ziel getrudelt. Ich habe jedoch meine Zielstellung mit meinem Angang und meiner Technik erfüllt!

Die heutige Angangszeit wird in den kommenden Wochen meine Zielzeit für den Angang auf den Mittelstrecken sein! Eine aggressive erste Runde gepaart mit einer sauberen Technik sollen der Schlüssel für eine hohe Geschwindigkeit sein. Ich werde mich mental mit meiner Psychologin darauf einstellen und kann nach dem heutigen Lauf einmal mehr auf meine solide Technik vertrauen.

Parallel zu den 5000m der Männer bei der Mehrkampf-WM in Hamar/Norwegen habe ich heute Nachmittag noch eine leichte Einheit auf der Radrolle gemacht. Tobi und Robert haben einen guten Job gemacht und können mit dem Endkampf, der am morgigen Sonntag stattfindet, liebäugeln. Ich werde ihnen auf jeden Fall die Daumen drücken!

Tolle Bilder der WM gibt es wie immer auch auf www.fotos.desg.de zu finden! Schaut mal rein…

cya
Hugo

Freier Tag beim Berliner Sixdays

// Januar 27th, 2009 // No Comments » // Allgemein

Nach dem Wochenende mit Wettkampf in Erfurt, Rückreise nach Berlin und Radfahren habe ich mir den freien Montag verdient gehabt. Mit langem Ausschlafen, reichlichem Frühstück und Stadtbesuch habe ich ihn genossen. Es ist gut jetzt für kurze Zeit mal nicht an Eisschnelllaufen und Wettkämpfe zu denken.

Am Abend ist es für mich noch zu einem kleinem Highlight gekommen. Da ich im Haus der Athleten mit vielen anderen Sportler zusammen wohne, darunter auch Radsportler, bin ich an Karten für das 100 jährige Berliner Sechs Tage Rennen gekommen. Robert Bengsch, der selber sehr erfolgreich am Start ist, hat mir Karten geschenkt. Er wusste, dass ich ein großer Radsportfan bin.

Auch wenn es seit langer Zeit drunter und drüber geht und der Radsport mehr mit negativen Nachrichten auffällt, bin ich ein großer Anhänger dieses Sports. Ich hatte hatte Glück denn in dieser, der fünften Nacht, ist ein ganz Großer verabschiedet worden. Der Sprinter Eric Zabel wurde vom Veranstalter geehrt und feierlich verabschiedet. Er hat große Rennen gewonnen und auch schwere Zeiten durchlebt. Wie ich das finde erläutere ich hier nicht, ein großartiger Sportler ist er aber alle mal.

In der ausverkauften Halle war die Stimmung sehr gut und der sportliche Unterhaltungswert groß. Ich hatte meinen Spaß und konnte bei meinen Begleitern mit meinem Fachwissen glänzen. :-)

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Morgen gehts wieder sportlich für mich weiter. Ich werde einen Ausdauertag einlegen und Eis und Rad machen.

cya Hugo

Sprint Skate off – 3 Wettkampftag

// Dezember 22nd, 2008 // No Comments » // Wettkampf

Heute habe ich zum ersten mal beim Aufwachen schwere Beine gehabt. Die letzten beiden Tage waren nicht einfach und die Belastung groß. Heute standen zum Abschluss noch mal die kurzen Strecken auf der Auslosung. Dieses mal hatte ich gute Gegner zugelost bekommen, mit Frank Steiner über 500m und Robert Lehmann über 1000m. Los ging es dieses mal schon um 11 Uhr. Nach dem üblichen Erwärmungsprogramm habe ich mich auf dem Eis heute recht gut gefühlt. Die 500m, die ich Innen gestartet bin waren ganz okay… die Power fehlt zwar immer noch aber ich hatte heute ein besseres Körpergefühl. Auf den 1000m bin ich eine grandiose 17,7 angegangen und da war das Rennen schon nach 200m auch schon vorbei. Die zwei Runden (26,7s-27,7s) waren nicht schlecht, vor allem die Zweite. Einen sehr guten Tag erwischte unser Jüngster. Eric Rauschenbach lief tolle Berlin-Bestzeiten und hat sich nun für den WC Qualifiziert.

Meine Zeiten

500m: 36.94s
1000m: 1.12.20s

alle Ergnisse

500m gegen Frank Steiner

Start 1000m

Wechselgerade 1000m mit Robert Lehmann

Jetzt ist erstmal entspannung angesagt. Morgen ist Frei und die letzten Geschänke werden gekauft! Am Nachmittag habe ich Massage und dann gehts noch in die Sauna. Allen viel Spaß beim letzen erhaschen der Geschänke

cya Hugo