Als exklusive Tester der neuen Marchese RECORD Blades wurde von Bob de Jong, Robert Lehmann und mir ein kleines Video gedreht. Die Aufnahmen stammen aus Heerenveen und sind von CadoMotus, die die Blades auch vertreiben. Wir schildern unsere Eindrücke und unser Empfinden auf dem Eis.
// Dezember 11th, 2008 // Kommentare deaktiviert // Reise, Team, Training
Als ob hier oben noch nicht genug Schnee liegt hat es zum Abschied nochmal richtig viel Schnee gegeben. Über die Nacht hat es fast 50 cm geschneit und uns unsere Abreise etwas erschwert. Geweckt wurden wir heute bereits vom Hotelwirt, der ab 6:00 Uhr früh mit einer Schneefräse die Einfahrt von Unmengen von weißem Gold befreit hat.
Nach dem wir dann unseren Bus freigeschaufelt haben und er gepackt war ging es los. Denkste! Wir sind alle paar Meter stecken geblieben und konnten nur durch intensives Schieben uns aus dem Schnee befreien.
Morgenstimmuung
Eric befreit den Bus von "etwas" Schnee
Der Gastwirt mit schwerem Gerät
Tobi packt
Bart und Bob
The Driver Tobi Schuuuuu-schneider
Bart und ich nachdem der Bus frei war
Die Fahrt nach Berlin war dann okay, obwohl es fast 9 Stunden durchgeregnet hat. Mir geht es heute das erste mal wieder besser. Morgen werde ich dann noch einen Tag aussetzten und dann am Samstag das erste mal wieder auf das Eis gehen.
Da war gestern mal wieder ein schöner Tag und nun? Da wacht man wieder auf und sieht schon wieder nur Schnee. Es ist heute sehr Nebelig mit leichtem Schneefall.
Der heutige Tag war wieder ein Ausdauertag. Am Morgen habe ich 5×6 Runden mit jeweils zwei Steigerungen gemacht. Hat mir ganz gut getan da ich mit Bart viel an meiner Technik arbeiten konnte. Danach habe ich wie immer an einem Ausdauertag, 45 min Radrolle gemacht. Jetzt habe ich langsam ein Motivationsproblem mit der Rolle….ich sehne mich nach der Straße. Hoffentlich wird das Wetter bald besser.
Das Nachmittagtraining mussten wir natürlich wieder ändern. Eigentlich war geplant zwei Stunden locker in Bozen Rad zu fahren. Da es mal wieder schneit fällt dies auch aus und wir gingen nun auf eine Bergtour. So was mache ich sehr gerne. Bart hat uns alle im Dorf Schneeschuhe besorgt und gleich nach dem Essen ging es los. Mit dem Bus sind Robert, Stefan, Bob, Tobi, Bart und ich zur Skistaion am Rittnerhorn gefahren und von dort aus auf die Bergstation gegangen. Selbst wenn man locker geht ist man bei Puls 150 und kommt schnell aus der Puste. Nach knapp einer Stunden waren wir oben. Leider hat es die ganze Zeit leicht geschneit, so konnten wir nicht die Aussicht genießen. Vielleicht klappt das ja noch mal später.
Schneewandern am Rittnerhorn, bei schlechter Sicht und wie immer viel Schnee
Bob macht eine Pause
Morgen ist wieder “all out” Training. Mal sehen wie ich den Tag heute verkraftet habe und ob ich morgen frisch genug bin.
Song Nr. 345
Foo Fighters mit One By One vom Album Times like these
Heute ist der erste Tag an dem wir mit der Sonne geweckt wurden sind. Ein fast blauer Himmel lies die Stümung beim Frühstück schon steigen. Mit Bart haben wir dort auch das heutige Training besprochen, das Mannschaftslauf-Training.
Auf dem Eis war es dann sehr kalt, das ist der Nachteil wenn es einen klaren Himmel gibt. Das Training lief war schwer aber sehr gut. Wir haben zwei Läufe je zu dritt über sechs Runden gemacht. Im ersten Durchgang bin ich mit Marco Weber und Robert Lehmann gelaufen. Da ich im Wettkampf auch der Startläufer bin habe ich auch heute diese Position eingenommen. Jede Runde wurde gewechselt und wir konnten einen recht gleichmäßigen lauf hinlegen. Im zweiten, der schneller werden sollte als der erste, bin ich mit Stefan Heythausen und Marco Weber gelaufen. Leider wurde durch aufziehenden Nebel, der sich dann auf das Eis legt und dieses Stumpf macht, das Eis schlechter das es schwerer war schneller zu laufen. Wir haben es aber trotzdem geschafft. Wir sind am ende zwar zu zweit die letzte Runde gelaufen das ist aber nicht weiter schlimm weil Stefan noch am Aufbau seiner Form ist. Er ist im Oktober beim Shorttrack Training schwer gestürzt und hat sich dabei den Brustwirbel gebrochen. Er muss nun noch ein wenig aufpassen, kommt aber langsam wieder an seine alte Leistungsstärke herran. Nach dem Training ging es wieder auf die Radrolle, 30 min Ausfahren haben die Beine wieder ein wenig locker gemacht.
Kurze Besprechung mit Bart
Ich Wechsel auf Marco Weber
Stefan Heythausen übergibt an mich
Marco Weber und ich gehen in die letzten beiden Runden
Macrco Weber und ich in der letzten Runde
Robert Lehmann, Tobias Schneider, Bob de Jong und Eric Rauschenbach beim Teamlauf
Dieses sehr Intensieve Training ist für mich sehr gut! Alleine kommt man nur sehr schwer an diese Belastung herran und so kann man Tempohärte am besten Traininieren. Ich freu mich auf weitere solche Einheiten.
Am Nachmittag sind wir wieder in den Kraftraum gegangen um Gewichte zu stemmen. Ich habe mich wieder Steigern können und bin nun bei 140 kg bei den Beidbeinigen und 85 kg bei den Einbeinigen Kniebeugen.
Jetzt am Abend merke ich das der harte Tag ganz schön reingehauen hat. Ich bin platt! Morgen ist zum Glück ein freier Tag an dem ich mich Hoffentlich Regenerieren kann. Zum Ausklang haben wir wieder eine Runde Canaster gespielt, jetzt bin ich aber Hundemüde und werde wohlverdient einschlafen.
Song Nr. 301
Smashing Pumpkins mit Ava Adore live in Hamburg, einem Konzert bei dem ich auch war
Nach unserer Arbeit ging es für uns noch ans Vergnügen. Wir haben gemeinsam einen Schneemann gebaut. Es ist leider mit der Zeit immer größer geworden. Seht selbst.
So sah er am Anfang aus, Tobias Schneider und Bob de Jong arbeiten schon dran
Er wächst und ich komm schon nicht mehr hoch!
Alle sind am Basteln
Tobias Schneider richtet den Hut
Letzter Feinschliff am Kopf
Der Körper wird geformt
Stefan formt die Nase Bob und ich den Rest
Nach dem doch recht anstrengendem Vormittag habe ich einen ruhigen Nachmittag gehabt. Mit Massage, leckerem Kaffee und Zeit am MacBook habe mich gut erholt.
Seit heute früh schockt mich schneetechnisch nichts mehr. Den vierten Tag in folge steht man auf und es liegt wieder neuer Schnee. Dieses mal hat es noch mehr geschneit, so dass vor unserem Fenster nun fast ein Meter schnell auf dem Rasen liegt. Beim Frühstück besprechen wir gemeinsam den freien Tag. Eigentlich wollten einige, auch ich, runter nach Bozen fahren und und dort locker 1 1/2 bis 2 Stunden die Beine locker fahren. Das fällt nun auch aus. Dann hat Jan Copmanns aber die Idee gehabt doch der Familie die das Hotel betreibt beim Scheeschüppen zu helfen. Gesagt getan, nach dem entspannten Essen sind alle raus und haben den Schnee geräumt.
Fensterblick am vierten Tag
ein weiterer Fensterblick, mit viel Schnee
Es hat schon spaß gemacht, auch weil wir die Menge natürlich unterschätzt haben. Nach zwei Stunden war der Hof aber Schneefrei und das Hotel Wiesenheim uns sehr dankbar.