Das nenn ich mal einen Winter! Es Schneit richtig dicke Flocken und und ein Ende ist nicht in Sicht! Das Eislaufen war heute nur bedingt möglich aber wir haben das beste daraus gemacht. Am Ende sind es zwei mal 12 min Dauertraining geworden und eigentlich war es auch noch okay.
Winterlicher Straße auf dem Weg zur Eisbahn
Im Team haben wir die Abschnitte geschafft
Alexej Baumgärtner und ich
Warm ist mir nicht geworden
In Absprache mit Jan Copmanns und unserm Physio Andreas haben wir entschieden das es besser ist Heute schon nach Erfurt zu fahren und Morgen auf gutem Eis in der Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle das wichtige Mittwochstraining zu machen. Also bin ich nach einer kurzen Mittagsruhe um 15.15 Uhr in Richtung Heimat aufgebrochen.
Bis bald aus Erfurt,
cya Hugo
Mein Mini musste vor der Abfahrt erst noch befreit werden!
Ein kurzes update unserer Collalbo-Situation. Bin heute früh aufgewacht und beim Blick aus dem Fenster wurden wir von dicken Schneefloken und 40-50cm Neuschnee überrascht. Da es immer noch in dicken Flocken schneit wird das Vormittagstraining sehr schwer werden. Ich habe vor, wieder 3×12 Runden mit ein paar Steigerungen danach zu machen. Da bei Niederschlag die Eismaschine das Eis nicht wischen kann werden die Runden um so härter. Mal sehen wie weit wir kommen.
Ohhh man, der gestrige Tag hat mich doch ganz schön leer gemacht. Heute früh bin ich aufgestanden und war ganz schön alle. Na ja, so ist das ab und zu mal. Da der World Cup der Junioren heute begonnen hat, war es auf dem Eis sehr, sehr voll. Nur durch eine Sondergenehmigung der Verantwortlichen der Eisbahn haben wir die Möglichkeit erhalten, auf das Eis zu gehen. Trotzdem war heute Slalom laufen angesagt. Wir haben heute Team Puriut Training gehabt. Das bedeutet, 2×6 Runden zu dritt in einem recht schnellem Tempo zu laufen. Es lief eigentlich ganz gut, vor allem der erste Lauf, den ich zusammen mit Robert Lehmann und Marco Weber bestritten habe. Es hat sich gezeigt, dass wir durch die World Cup-Rennen dieses Jahr schon Erfahrung miteinander gesammelt haben: Wir sind gut aufeinander abgestimmt und fuktionieren zusammen. Der Lauf war sehr gleichmäßig und alle Wechsel haben top funktioniert. Im zweiten Run wurde dann planmäßig Robert durch Tobias Schneider ersetzt, der gleich wie die Feuerwehr anging. Damit hat er mich ein wenig überrascht und es wurde ein sehr zäher und unrythmischer Lauf, zumal das Eis nicht mehr viel hergab und die Rundenzeiten nicht mehr die schnellsten waren. Im Großen und Ganzen war ich aber sehr zufrieden, weil auch die Belastung gestimmt hat.
Der Nachmittag verlief leider nicht so gut für mich. Bei dem Krafttraining habe ich mir den Rücken leicht verletzt. Bei beidbeinigen Kniebeugen hat es auf einmal zwischen den Schulterblättern arg geschmerzt. Das Training habe ich daraufhin abgebrochen und bin am Abend, als es nicht viel besser wurde, zum Teamarzt der Junioren Dr. Glinkert gegangen. Zusammen mit unserem Physio Andreas hat er eine ” vegetative Dysregulation in den BWS Segmenten Th4 bis Th6″ festgestellt, die zu einer “Tonussteigerung der autochtonen Rückenmuskulatur” führte. Für mich bedeutet es gerade eigentlich nur, dass ich noch nicht weiß, wie ich die Nacht schlafen soll! Ich habe vom Doc Ibuprofen bekommen und hoffe nun, dass es schell besser geht.
Nach dem gestrigen Ruhetag stand heute wieder ein Ausdauertag an. Bei wieder tollem Wetter , Sonne und nur wenig unter Null °C, konnte ich die 3×12 Runden recht locker durchziehen und war sehr zufrieden. Laut unserem Trainer vor Ort, Jan Copmanns bin ich bis zum Schluss technisch sauber gelaufen. Nach drei Steigerungen war dann das Vormittagstraining auch schon wieder vorbei.
In Collalbo ist es zurzeit recht voll auf der Eisbahn. Am Wochenende findet hier ein World Cup der Junioren statt. Es sind ca. 130 Starter vor Ort die an zwei Tagen ihre Besten suchen. In unserem Hotel sind Polen und Norweger eingezogen die sich auf einen ihrer Höhepunkte vorbereiten.
Schnee
Da wir nicht schon wieder Radfahren wollten haben Robert, Tobias, Alexej und ich entschieden es heute mal mit Ski-Langlaufen zu probieren. Dazu sind wir schon 14:15 Uhr zu der Skistation des Rittner Horns gefahren. Bei der Ausleihstation haben wir uns Material ausgeliehen und sind mit der Gondel zur Mittelstation gefahren. Ich bin schon sehr viel auf Skirollern unterwegs gewesen, aber noch nie auf Schnee. Die Generalprobe verlief gar nicht so schlecht, auch wenn uns das Gelände nicht entgegen kam. Auf der Leupe wurde für die Klassische Technik gespurt, was mit den Skating-Ski schwer war. Wir sind als Anfänger immer etwas eingebrochen. Spaß hat es aber trotzdem gemacht und die Belastung war auch ausreichend.
Nach dem Essen sind Trainer Jan Copmanns und ich noch die Wettkämpfe der nächsten Zeit durchgegangen. Ohh man, lange ist es nicht mehr bis zur WM in Vancouver und jetzt muss alles Stimmen um dort in bester Form zu sein.
Morgen wird es etwas früher für uns. Da der Wettkampf der Junioren schon um 11 Startet können wir nur von 9:00 bis 10:00 auf das eis. Wir machen morgen Team Pursiut Training was bedeutet das es spannend wird wenn so viele Jüngere auf dem Eis sind. Hoffentlich kommen wir gut durch und es kommt nicht zu Stürzen.
cya
Hugo
Tolles Wetter
Robert Lehman und ich bei der Wende
Alexej Baumgärtner hat es auch nach oben geschafft
Am ersten “Freien” Tag haben sich Moritz Geisreiter und ich uns auf unsere Räder geschwungen und sind eine Wanderroute durch die Berge abgefahren. Auf Nacht gab es Neuschnee und somit war der Untergrund nicht gerade einfach zu befahren. Dies hat uns beiden aber noch mehr Spaß gemacht und so sind aus einer lockeren Radeinheit zwei Stunden Geländetraining geworden. Ein Dank an den Radladen Fahrad Hagi in Berlin. Sie haben mir das Rad, ein Focus Mares zur Verfügung gestellt und es wird bald ein ausführlicher Testbericht folgen.
Wie immer ,an einem ruhigen Tag, habe ich nach dem Mittagessen eine Massage von unserm Physio Andreas genossen. Da ich vor dem, sehr leckerem Tiroler Essen, noch in der Sauna war, bin ich bin ich beim Durchkneten komplett weggeknackt und habe tief und fest geschlafen. Den Rest des Tages habe ich mit dem Update dieser Seite Verbracht.
Morgen gehts wieder aufs Eis, es steht ein weiterer Ausdauertag an.
..leider Schnee. Die letzte Nacht ist eine Schlechtwetterfront von Süden über die Berge gezogen und hat Neuschnee mit grauen Wolken nach Collalbo geblasen. Somit hat, nach dem gestrigen Sonnentag, das Training heute mal keinen Spaß gemacht. Es lief, wenn auch alles etwas langsamer, recht gut. Ich konnte das Programm was ich mir vorgenommen hatte durchziehen. Mit Bart, der jetzt mit den Sprintern in Moskau zur WM ist, war abgesprochen das ich nun wieder die harten 800m Tranings mache. Als beginn sind es heute 8x800m geworden, die ich alle in einer gute Qualität durchziehen konnte. Bin also sehr zufrieden, obwohl ich meine eingefrorenen Füße jetzt noch merke
Am Nachmittag ging es in den Kraftraum, mal wieder Gewichte Stemmen. Nach dem Intensieven Vormittag lief es zwar etwas zäher, das ist aber normal. Am Abend habe ich vor dem Schlafen noch eine Massage von Andreas bekommen und bin dann zufrieden und kaputt eingeschlafen.
Ich hoffe das es für mich weiter Berg auf geht und ich in Topform in Erfurt die 1500m und vielleicht auch den Team Pursiut laufen kann. Dafür werde ich jetzt Konzentriert hier oben Arbeiten und hoffen das ich nicht mehr Krank werde!
Ich werde versuchen, wie auch schon im Dezember, Täglich aus Italien zu berichten. Da wir natürlich wieder kein Internet im Hotel haben kann ich dies aber nicht Versprechen. Im Jahr 2009 gibt es immer noch Orte wo die Welt ein wenig stehen geblieben ist J…in Italien gibt es einige davon!
Nachdem ich gestern Abend schon nach Erfurt gefahren bin ging nun meine Reise in das Trainingslager aus der Grünen Mitte Deuschlands los. Bei einem tolle Wintertag mit viel Sonne im Gesicht ging es auf die Autobahn. Ich hatte die ganze Reise Glück und sehr wenig Verkehr auf der Piste und bin Problemlos durchgekommen.
Nach ca. 6 ½Stunden bin ich im Hotel Schönblick angekommen und habe mein Zimmer mit Moritz Geisreiter bezogen. Die nächsten 10 Tage wird er also mein Zimmerpartner sein und wir werden gemeinsam unsere Musiksammlungen Tauschen.
Morgen beginnt das Training und ich wünsche mir eigentlich nur eins: Sonne und blauen Himmel! Bitte Bitte…
// Dezember 11th, 2008 // Kommentare deaktiviert // Reise, Team, Training
Als ob hier oben noch nicht genug Schnee liegt hat es zum Abschied nochmal richtig viel Schnee gegeben. Über die Nacht hat es fast 50 cm geschneit und uns unsere Abreise etwas erschwert. Geweckt wurden wir heute bereits vom Hotelwirt, der ab 6:00 Uhr früh mit einer Schneefräse die Einfahrt von Unmengen von weißem Gold befreit hat.
Nach dem wir dann unseren Bus freigeschaufelt haben und er gepackt war ging es los. Denkste! Wir sind alle paar Meter stecken geblieben und konnten nur durch intensives Schieben uns aus dem Schnee befreien.
Morgenstimmuung
Eric befreit den Bus von "etwas" Schnee
Der Gastwirt mit schwerem Gerät
Tobi packt
Bart und Bob
The Driver Tobi Schuuuuu-schneider
Bart und ich nachdem der Bus frei war
Die Fahrt nach Berlin war dann okay, obwohl es fast 9 Stunden durchgeregnet hat. Mir geht es heute das erste mal wieder besser. Morgen werde ich dann noch einen Tag aussetzten und dann am Samstag das erste mal wieder auf das Eis gehen.
Leider hat es mich nun doch erwischt. Ich habe mir, wie es sich leider Gestern schon angekündet hat, eine dicke Erkältung eingefangen. Nach der unruhigen Nacht haben Bart und der unser Physio Andreas gleich entschieden das es wenig Sinn macht heute Sport zu betreiben. In der Höhe, wir befinden uns immerhin auf knapp 1200m über Null, muss man sehr aufpassen da man hier leicht Krankheiten verschleppen kann und sie schwer wieder los wird.
Mein Tag sah also sehr Öde aus. Neben Inhalieren und Schlafen wurde er nur durch eine Dopingkontrolle Interessant. Das Kuriose wieder einmal war das unser Team an einem Tag gleich zwei mal Getestet wurde. Am frühen Morgen, gleich kurz nach 7 Uhr war ein NADA Kontrolleur aus München bei uns der vier von uns zum Urintest gebeten hat. Wenn das ganze Team in einem Trainingslager weilt ist es fast schon normal das Dopingkontrollen durchgeführt werden. Aber dann ist pünktlich zum Mittagessen zu einer weiteren Kontrolle gekommen. Was für eine Überraschung. Dieses mal waren es Italienische Kollegen von der WADA die im Auftrag der ISU (Internatinal Skating Union) unterwegs sind. Sie wollten weitere 5 von uns haben und dieses mal gleich mit Bluttests, EPO und Hormon. Ich bin auch darunter gewesen und durfte Blut und Urin abgeben. Es ist schon ungewöhnlich das NADA und WADA an ein und dem selben Tag Testen. Da sieht man mal wie sich beide Organisationen untereinander abstimmen. Ich habe gar nichts dagegen das ich Getestet werde, ich begrüße dies sogar da ich Reinen Gewissens bin und dies durch die Kontrollen auch immer beweisen kann. Was mich stört ist das mit zweierlei maß Kontrolliert wird und einige Athleten von anderen Ländern nur selten und wenn dann nur bei Wettkämpfen zur Dopingkontrolle gebeten werden. Trainingskontrollen finden da so gut wie nie statt. Da nützt es dann nichts das wir ein gutes System haben und andere Nationen nichts gegen den Doping Kampf unternehmen!
Ich hoffe das es mir morgen schon wieder besser geht und ich rechtzeitig das Training weg gelassen habe. Jetzt Krank zu werden ist für die Deutsche Meisterschaft in zwei Wochen nicht gerade Ideal. Ich geh heute früh zu Bett und hoffe das ich mich Gesund Schlafe.