Mit Samuel und dem Finnen Mika Poutala haben gleich 2 Top 10 Läufer in Obihiro Sturzpech gehabt. Hier Videos von ihren Missgeschicken. Sprinter Mika zeigte dabei Meisterliche Körperbeherrschung und sprang im rutschen über die Lichtschranke und verhinderte damit einen Zusammenprall.
Der erste Wettkampftag in Obihiro hatte seine Lichtblicke, aber auch seine Schatten. Auf der Sonnenseite sicherlich die Podiumsplätze von Jenny, Monique und Samuel, der seine erste Podestplatz bei den Männern überhaupt erlief. Im Gegenzug sicherlich der Sturz von Monique über 1000m, das einsetzten einer leichten Erkältung von Judith und das weniger gute abschneiden von Heike und mir. Nico lief einen sehr guten ersten 500m, in dem er aber auch noch Reserven hatte und einen leider etwas verkorksten 1000m run. Alles im allen wird der zweite Tag über das gesamtdeutsche abschneiden entscheiden.
Bei den Männern haben Samuel und Nico die Chance das beste Ergebnis seit 2000 in Seoul zu erreichen. Damals belegte in der Endabrechnung Michael Künzel den 7. Platz.
cya und eine längere Einschätzung gibt es später noch
Hugo
Natürlich wird auch bei einem Sprintmehrkampf, 2 mal 500m und 2 mal 1000m, eine normale Vorbelastung durchgeführt. Das ganze Team, was ja recht klein ist, ging heute noch ein mal auf das, überraschend schnelle, Eis in der neuen Eishalle und bereitet sich auf den Start morgen vor.
Der Startschuss zur Sprint WM 2010 fällt 12:00 Uhr Ortszeit mit den 500m der Frauen. Die Männer folgen nach einer kurzen Eispflege bevor es dann für alle zu den 1000m geht. In Deutschland wird dies alles um 4:00 Uhr früh geschehen. Das ZDF ist vor Ort und wird ab 8:45 Uhr eine Zusammenfassung ausstrahlen.
Die Auslosung ist nun auch schon durch und ist wie immer auf der isuresults.eu zu finden. Wünscht uns viel Glück…
Nach der Sinnfrage der Ziele, dem Finden dieser, dem Vorbereiten auf jeniger, melde ich mich nun aus der Japanischen Kleinstadt Obihiro. In dem 280 000 Einwohner großen und auf der Insel Hokkaido gelegenen Eislaufmekka der Japaner werde ich mit gediegenen 30 Jahren an meiner ersten Sprint WM im Mehrkampf teilnehmen. Nach einem Skate-off in Berlin habe ich mich nach je einem Lauf über 500m und 1000m gegen die deutsche Sprintkonkurrenz durchgesetzt und das letzte noch freie Ticket erlaufen.
Samstag, am späten Abend, habe ich das Flugticket und den Reiseplan per Mail erhalten und war nun sicher im WM Team. Bereits am Montag sollte es los gehen – ein 25 Stunden Trip stand uns bevor und 26 sollten draus werden.
Wegen dem hohen Schneeaufkommen und einer Miss Daisy hatten wir großen Bammel überhaupt aus Berlin weg zu kommen. Nach einigen Diskussionen haben wir dann doch noch rechtzeitig Berlin verlassen und in Frankfurt unseren Überseeflieger bestiegen. Wartezeiten erlebten wir beide Male, denn immer musste enteist werden. Bei einem 11 Stunden Flug noch 50 min mehr zu sitzen macht es nicht gerade einfacher. Unser Glück war, dass der Airbus nicht ausgebucht war und wir auf Nachfrage jeder genug Platz bekommen haben. Ich für meinen Teil konnte mich auf vier Sitzen ausbreiten und bin relativ entspannt in Osaka gelandet. Von dort aus ging es noch mal weiter – nächste Station Sapporo. In der Olympiastadt von 1972 starteten wir zum letzten Teil unserer Reise. Mit dem Reisebus ging es 3 1/2 Stunden durch die Berge von Hokkaidō, der südlichsten Insel von Japan. Erschöpft aber dennoch guter Laune erreichte unsere kleine Reisetruppe das Hotel und bezog die Zimmer. Ein gemeinsames Abendessen und ein kleiner Stadtspaziergang beendete den sehr langen Tag.
In der neuen Eishalle von Obihiro betraten alle Neuland. Als Junioren bestreiten Samuel und Moniere hier zwar schon einen Länderkampf, diesen aber noch auf der alten Freiluftbahn. An gleicher Stelle wurde letztes Jahr der neue Meiji Hokkaido Tokachi Oval erbaut. Die Sprint WM wird der erste große Internationale Vergleich sein und somit bemhühen sich hier alle. Wie immer in Japan.
Die ersten Eindrücke der Halle stimmen alle positiv. Die Halle, die als reine Trainingshalle zu sehen ist, hat nur eine kleine Tribüne an der Zielgeraden und ist sonst kein großer Prunkbau wie zuletzt in China und Russland. Angenehm ist, dass in der Innenfläche keine Eisbahn verbaut ist, man somit genug Platz für ein Erwärmungsprogramm hat. Sauber und neu schaut sowieso alles aus, auch wie immer und alles in Japan. Das Eis war bei unseren beiden Trainingseinheiten sehr hart. Die Sprinter scherzten schon, dass es für mich als Mittelstreckler ja optimale Bedingungen seien und im Vorteil bin. Hey, ich bin bei einer Sprint WM und da will ich mich auch mal wie einer fühlen!
Morgen startet dann der Count Down. Mit einer Wettkampfvorbereitung leiten wir die Wettkampfphase ein und am Samstag werden wir dann an den Start gebeten. Mit Sicherheit bin ich der Teilnehmer mit den wenigsten 500m Läufen. Die beiden am Samstag und Sonntag werden 500m Lauf Nr. 4 und 5 sein.
Bis dahin und Sajonara,
cya
Hugo
Nach der Sinnfrage der Ziele, dem Finden dieser, dem Vorbereiten auf jeniger, melde ich mich nun aus der Japanischen Kleinstadt Obihiro. In dem 170 000 Einwohner großen und auf der Insel Hokkaido gelegenen Eislaufmekka der Japaner werde ich mit gediegenen 30 Jahren an meiner ersten Sprint WM im Mehrkampf teilnehmen. Nach einem Skate-off in Berlin habe ich mich nach je einem Lauf über 500m und 1000m gegen die deutsche Sprintkonkurrenz durchgesetzt und das letzte noch freie Ticket erlaufen.
Samstag, am späten Abend, habe ich das Flugticket und den Reiseplan per Mail erhalten und war nun sicher im WM Team. Bereits am Montag sollte es los gehen – ein 25 Stunden Trip stand uns bevor und 26 sollten draus werden.
Wegen dem hohen Schneeaufkommen und einer Miss Daisy hatten wir großen Bammel überhaupt aus Berlin weg zu kommen. Nach einigen Diskussionen haben wir dann doch noch rechtzeitig Berlin verlassen und in Frankfurt unseren Überseeflieger bestiegen. Wartezeiten erlebten wir beide Male, denn immer musste enteist werden. Bei einem 11 Stunden Flug noch 50 min mehr zu sitzen macht es nicht gerade einfacher. Unser Glück war, dass der Airbus nicht ausgebucht war und wir auf Nachfrage jeder genug Platz bekommen haben. Ich für meinen Teil konnte mich auf vier Sitzen ausbreiten und bin relativ entspannt in Osaka gelandet. Von dort aus ging es noch mal weiter – nächste Station Sapporo. In der Olympiastadt von 1972 starteten wir zum letzten Teil unserer Reise. Mit dem Reisebus ging es 3 1/2 Stunden durch die Berge von Hokkaidō, der nördlichsten Insel von Japan. Erschöpft aber dennoch guter Laune erreichte unsere kleine Reisetruppe das Hotel und bezog die Zimmer. Ein gemeinsames Abendessen und ein kleiner Stadtspaziergang beendete den sehr langen Tag.
In der neuen Eishalle von Obihiro betraten alle Neuland. Als Junioren bestreiten Samuel und Monique hier zwar schon einen Länderkampf, diesen aber noch auf der alten Freiluftbahn. An gleicher Stelle wurde letztes Jahr der neue Meiji Hokkaido Tokachi Oval erbaut. Die Sprint WM wird der erste große Internationale Vergleich sein und somit bemhühen sich hier alle. Wie immer in Japan.
Die ersten Eindrücke der Halle stimmen alle positiv. Die Halle, die als reine Trainingshalle zu sehen ist, hat nur eine kleine Tribüne an der Zielgeraden und ist sonst kein großer Prunkbau wie zuletzt in China und Russland. Angenehm ist, dass in der Innenfläche keine Eisbahn verbaut ist, man somit genug Platz für ein Erwärmungsprogramm hat. Sauber und neu schaut sowieso alles aus, auch wie immer und alles in Japan. Das Eis war bei unseren beiden Trainingseinheiten sehr hart. Die Sprinter scherzten schon, dass es für mich als Mittelstreckler ja optimale Bedingungen seien und im Vorteil bin. Hey, ich bin bei einer Sprint WM und da will ich mich auch mal wie einer fühlen!
Morgen startet dann der Count Down. Mit einer Wettkampfvorbereitung leiten wir die Wettkampfphase ein und am Samstag werden wir dann an den Start gebeten. Mit Sicherheit bin ich der Teilnehmer mit den wenigsten 500m Läufen. Die beiden am Samstag und Sonntag werden 500m Lauf Nr. 4 und 5 sein.
Bis dahin und Sajonara,
cya
Hugo
Das WM Team in Obihiro:
Marcus Eicher, Klaus Ebert, Samuel Schwarz, Nico Ihle, Jenny Wolf, Monique Angermüller, Hugo Dallmann, Heike Hartmann, Thomas Schubert, Judith Hesse, Paul Vordermeier