Das Training heute war mal wieder sehr schwer. Das schmerzt vielleicht am Abend ein wenig, aber trotzdem fühle ich mich dann immer wohl weil ich dann merke, dass ich richtig gut trainiert habe.
Am Morgen haben wir auf dem Eis schnelle Runden gedreht und bei mir sind 2x800m raus gekommen. Beide Läufe waren für mich recht gut und ich konnte endlich mal wieder an meine Leistungsgrenze gehen. Am Nachmittag habe ich dann ein gutes allgemeines Kraftprogramm absolviert. Mit allgemeinem Kraftprogramm, dieses Mal geleitet von Sprinter Nico Ihle, Koordinationsübungen, Gleitbrett, Sprüngen, und Zugseil war es sehr umfangreich und richtig gut. Nun bin ich ganz schön alle.
Danach ging’s in die Sauna des OPS-Berlin und ich habe mich in drei Gängen etwas Regeneriert. Jetzt werde ich gleich ins Bett fallen und friedlich und zufrieden einschlafen… war ein guter Mittwoch.
Nach einem kurzen Jogging (45min) bin ich heute Mittag nach Erfurt gefahren um dort am Nachmittag mit dem Team auf das Eis zu gehen. Nach drei Stunden Fahrt habe ich dieses mal nicht so schwere Beine gehabt und habe mich ganz gut gefühlt. Nach dem gemeinsamen Einlaufen mit Stefan Heythausen und ein paar Steigerungen ist die Runde mit 26.2s doch ganz gut gewesen. Danach noch einige Starts und einen 300m Lauf. Das World Cup Feeling war auf jeden Fall da.
Nach der Eiseinheit bin ich noch in die Sauna um mich von dem Tag, der doch recht lang war, ein wenig zu erholen. Im OSP-Thüringen, der ja genau neben der Eishalle ist, gibt es eine sehr schöne Sauna die ich immer gerne nutze.
Morgen werde ich ein wenig Rad fahren gehen und die Beine lockern, aktive Erholung halt.
Wow, seit Weihnachten 2007 war ich nicht mehr in Erfurt auf dem Eis. Es ist mir vorgekommen wie eine halbe Ewigkeit. Mit dieser Vorfreude bin ich auch in die Gunda-Niemann-Stirnemann-Halle gegangen und habe ein paar Runden gedreht. Zum warm up bin ich in die Leichtathletikhalle des OSP-Thüringen gegangen. Es ist immer wieder schön dort die Mitarbeiter zu treffen und mit ihnen einen kleinen Plausch zu halten. Über Jahre hinweg sind sie auch gute Freunde geworden.
Nach der langen Fahrt gestern, ich bin erst 22.15 in Erfurt angekommen, war ich am Anfag noch recht müde und träge auf dem Eis. Um mich wieder an die Erfurter Bahn zu gewöhnen habe ich ein paar Steigerungen mehr gemacht. Die Kurve hier ist mit eine der engsten, die es gibt und so brauche ich immer eine Weile bis ich sie optimal treffe. Im Anschluß habe ich zwei schnelle Runden gedreht, die mit 26.4 nicht sonderlich schnell waren, aber technisch okay. Die Beine haben noch nicht mehr hergegeben. Die Starts und Kurvenangänge danach haben mich deutlich munterer werden lassen und gingen viel spritziger. Dafür dass ich mir heute schon mal etwas Eisgefühl holen wollte, bin ich zufrieden.
Am Samstag werde ich hier in Vorbereitung auf den World Cup nächste Woche einen Wettkampf über 500m und 1500m bestreiten. Ich will die Möglichkeit nutzen, mich an die Bahn zu gewöhnen und den kleinen “Heimvorteil” ausnutzen.
Am Nachmittag bin ich mit meinem neuen Crossbike durch das Erfurter Umland gefahren und habe mich bei tollem Sonnenwetter prächtig amüsiert. Da ich mich hier bestens auskenne, bin ich zwei Stunden lang über Felder Rund um Erfurt gedüst und habe Mensch und Material geprüft. Normal würde ich sagen, dass der weiche und sehr matschige Untergrund nicht ideal war, aber es hat riesigen Spaß gemacht sich so richtig einzusauen.
Etwas Schlammig war es schon
Fahrbar!
3 kg mehr
Erfurt im Hintergrund
Morgen hab ich frei und werde zur Physio in Erfurt gehen. Dort werde ich meine Beine seit langem mal wieder von Sabine Hochfeld durchkneten lassen und in Erfahrung bingen, was sich so alles in der Heimat getan hat.
Heute wurde das letzte mal “normal” vor der DM am Wochenende trainiert. Am Morgen waren wir auf dem Eis und haben schnelle Runden gemacht. Nach dem Einlaufen, Steigerungen und Antritten bin ich eine “all out” Runde in 26.1s gelaufen. Nach dem mir unser Materialmann Sjoerd Geraets eine neue Kurve in meine Schienen geschliffen hat lief es zwar ungewohnt aber doch recht gut. Nach dem wackeligen Beginn gestern habe ich mich heute schon deutlich besser gefühlt. Die Zeit auf der Runde war okay, wenn auch nicht das Optimum. Ich merke ganz klar, dass mir die letzte Woche schön zugesetzt hat und die ganze Power noch nicht wieder da ist. Trainer Bart sagte, dass ich Ruhe bewahren und abwarten soll! Leichter gesagt als getan…
Zum Mittagessen haben sich das Ganze A-Team, Trainer Bart Schauten, Physio Andreas Dannenberg und Frau Dr. Neuendorf mit dem OSP Chef Dr.Zinner zum Mittagessen getroffen. Unser großer Unterstützter hat geladen, um sich über unseren Leistungsstand zu informieren und zu fragen, ob wir mit der Teamsituation zufrieden sind. Das sind wir natürlich, denn ohne die Unterstützung des OSP-Berlin könnten wir nie die Leistung bringen. Wir sind sehr dankbar, dass uns perfekte Trainingsbedingungen geboten werden! Danke im Namen des Teams! Beim lockerem Zusammensitzen bei einem Griechen haben wir über unsere Erfolge und Ziele der nächsten Zeit gesprochen und viel über das Große gemeinsame Ziel, die Olympischen Spiele gefachsimpelt.
Am Nachmittag ging es für mich in den Kraftraum. Nach dem guten Krafttraining in Collalbo, habe ich heute “Erinnernungstraining” gemacht. Dies bedeutet, dass nicht ganz so hart in die Muskelatur rein gegangen wurde und der Umfang zurück geschraubt wurde. Also habe ich anstatt vier nur zwei Durchgänge absolviert und das Gewicht wurde nicht mehr gesteigert. Ging eigentlich ganz gut und ich war körperlich ansprechbar.
Jetzt am Abend merke ich, dass ich letzte Woche so gut wie nicht trainiert habe. Mir tut alles weh! Ich könnt wetten, dass ich morgen früh mit einem dicken Muskelkater aufwache. Na ja, so ist das….
Morgen ist ein freier Tag und ich werde zur Massage bei Andreas gehen. Jetzt fall ich ins Bett und versuche mich zu erholen.
Endlich Montag, endlich Ruhetag! Nach dem harten Wochenende habe ich das jetzt gebraucht. Ich war erst in der Sauna, 2 kurze Gänge und dann noch ein wenig Wechselbäder. Danach gings zur Massage, dieses mal bei Christian. An solchen Tagen sehnt man sich sehr danach. Wir haben es mit dem OSP-Berlin schon ganz gut, wir werden rundum versorgt und bestens gepflegt. Und gute Gespräche gibt es dort auch immer. Ab morgen beginnt eine neue Trainingswoche mit gleich 2 Wettkampftagen am Wochenende. Was ich laufe, spreche ich morgen mit Bart ab. bis bald Hugo
Datum 13. Oktober 2008 Abgelegt in Training, Wettkampf