Mit dem Shorttrack Blog “Maos Heatbox” hat sich der Ehemalige Pressesprecher der DESG, Mathias Opatz, seiner Leidenschaft eine Plattvorm verpasst. Aktuelle Themen, News von Wettkämpfen und Hintergrundberichte sind sehr schön zu lesen und rücken den Sport in den Vordergrund. Ich finde es sehr Cool und seit langem notwendig!
Tja, kaum schreibt man mal was über die NADA wird man gleich kontrolliert. Na ja, hat sicher nix damit zu tun. Trotzdem habe ich heute früh nicht schlecht gestaunt als es 6:46 bei mir klingelt. “Herr Dallmann, hier ist Herr *****, Dopingkontrolle.” Da ich heute früh um 7.15 Uhr zum Shorttrack Training gehen wollte, war ich zum Glück schon munter. Mein Pech war, das ich schon auf der Toilette war – was für einen Urintest nicht gerade günstig ist. Ich wurde auch zur Blutkontrolle gebeten und so konnt ich die Zeit, in der ich mir zwei Tee und mindesten einen Liter Wasser reingewürgt habe, gut überbrücken. Zu meinem Training bin ich dann leider zu spät gekommen. Dort habe ich es auch erst geschafft, die Urinprobe abzugeben. Es dauert halt ein wenig. Danach bin ich nur noch 15 min auf dem Eis rumgerutscht und habe ein wenig Kurvengefühl gesucht. Für mehr war nicht mehr genügend Zeit, da ich viel zu lange gebraucht habe. Schon ärgerlich, leider aber unvermeidlich. Da ich jeden Tag angeben muss, wo ich mich ganz sicher ein Stunde aufhalte, habe ich den Zeitraum zwischen 06:00 und 07:00 gewählt. In dieser Zeit hat es mich nun getroffen. An einem freien Tag wäre es schlimmer gewesen.
Nach der Kurzen Shorttrack Zeit war mein Eistag aber noch nicht zu ende. 10:45 bin ich mit dem Team auf die Langbahn und habe ein kleines Dauertraining absolviert. Den Nachmittag habe ich dann mal wieder auf der Radrolle verbracht. Nach 1:30 auf dem Gaul war ich mächtig duchgeschwitzt und um leere Beine und Magen reicher.
Jetzt entspanne ich noch ein wenig und surfe im Netzt. Morgen wird wieder ein harter Tag. Geplant sind 3×800 in einem schnellem Tempo. Am Nachmittag dann noch eine Kraft. Das letzte Training also vor dem Word Cup in Heerenveen.
Oh man, da hatte ich mir aber was vorgenommen! Ich wollte 6:45 Uhr in der Eishalle stehen und mit dem Warmup beginnen. Was passiert mir an meinem freien Tag natürlich? Ich verschlafe das erste mal in dieser Saison! Nachdem ich den Wecker das erste mal ausgemacht habe, bin ich erst fünf nach sieben aufgewacht – viel zu spät. Also nichts wie hoch, rein in die Trainingsachen, kurze Katzenwäsche und nix wie los. Die Gruppe bei der ich mitmachen wollte, die Jungs und Mädels von André Hoffmann, waren schon auf dem Eis und sind ihre ersten Runden gelaufen. Na ja, sollte ja eh nur eine Technikeinheit werden.
Auf dem Eis war ich froh das ich mich trotzdem noch aufgerappelt habe und gekommen bin. Beim Eislaufen auf dem kleinen Feld und den Shorttrackkufen fühle ich mich sehr wohl und kann sehr viel an meiner Technick und dem Kurvengefühl arbeiten. Wir haben ein paar Übungen gemacht ohne uns körperlich all zu sehr zu belasten.
Shorttrack in Berlin
Ich hoffe ich kann ein wenig davon mit ins Traingslager nach Collalbo nehmen und dort wieder etwas zu meinem Eisgefühl finden kann. Dies ist mir in den letzten Wochen, speziel nach meinem Sturz im Teamlauf in Herrenveen abhanden gekommen.
Heute Nachmittag treffe ich mich noch mit Lars Hagen in einem Studio in der Torstraße in Berlin. Wir wollen ein paar neue Bilder für eine Teamwebsite und Autogrammkarten machen. Ich freu mich drauf denn mit Lars arbeite ich gerne zusammen.