Posts Tagged ‘Team’

Teamtraining in Calgary

// Dezember 3rd, 2009 // 2 Comments » // Olympia, Team, Training, Wettkampf

Dienstag 2.12.09

Nach dem Verpatzen Auftakt in Heerenveen, steht der Fokus der deutschen Männermannschaft nun ganz auf dem Team Pursiut. Hierfür absolvierten wir am Dienstag Mittag ein gemeinsames Training in dem wir auf den Entscheidenden Lauf am Sonntag in Calgary, und nächste Woche in Salt-Lake-City eingestellt worden sind. Neu in der Teamfraktion ist der Jungster der DESG, der Erfurt Patrick Beckert. Er hat sich mit seinen Leistungen auf der Langstrecke in die engere Teamauswahl gelaufen und verstärkte uns im Training. Wir bildeten zwei Team zu je drei Mann und Testeten Wechsel und Abläufe. Nach einem Testlauf über 6 Runden, in Wettkampfgeschwindigkeit, haben wir uns alle gut Präsentiert und am Samstag werden die Trainer mit Sicherheit eine Starke Mannschaft Nominieren können, die als TEAM die Olympianorm erlaufen wird!

Team 1: Tobias Schneider + Stefan Heythausen + Jörg “Hugo”Dallmann
Team 2: Marco Weber + Robert Lehmann + Patrick Beckert

cya
Hugo

Bilder von Paul Vodermair,…einer unser Physios. Danke an Paule :-)
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Wettkampfbericht 2.World Cup Heerenveen Teampursiut

// November 17th, 2009 // 2 Comments » // Wettkampf

Schrecken der Realität oder wie Druck hemmen kann

Nun ist sie vergeben, die erste von nur drei Chancen auf ein Olympia Ticket. Mit einem 10. Platz, 28 Punkten im Gesamtworldcup und der Gewissheit, weit hinter unseren Möglichkeiten geblieben zu sein, haben wir das Wochenende mit einer moralischen Talfahrt abgeschlossen.

Woran es lag, was die Fehler waren, wird nun in den nächsten Tagen genau analysiert, um es beim nächsten Mannschaftswettbewerb in Calgary und beim Show Down in Salt Lake City besser zu machen. Wir geben noch lange nicht auf und werden weiter um die Minimal Chance kämpfen, denn das Ziel von vor 4 Jahren und auch noch heute ist noch dasselbe! Olympia und dort unter die Top 3 kommen!

bis dahin,
cya
Hugo

Ergbebnisse

Nico wieder unter 36s über 500m!

// Oktober 15th, 2009 // No Comments » // Team, Wettkampf

Teammitglied Nico Ihle konnte beim Trainingswettkampf am Mittwoch Abend bereits zum zweiten mal in dieser Saison unter der, für Sprinter Magischen, 36 Sekunden Marke bleiben. Hier sein Bericht auf men.icespeedskating.de.

Die Bestätigung!!!

Gestern Abend haben wir einen Trainingswettkampf durchgeführt, wobei ich zweimal bei 500m am Start stand. Bei meinem ersten Lauf auf der Innenbahn bin ich gegen Samuel gestartet. Der Schuss fiel, Samu hatte eine etwas bessere Reaktion, doch nach wenigen Metern konnte ich ihn mir wieder holen. Es folgte der beste Angang meiner sportlichen Laufbahn, 9,91 Sekunden, dann kam eine super Innenkurve, danach ein Wackler auf der Wechselgeraden und in der letzten Kurve ging mir schon ganz schön die Puste aus, so das es für mich hieß, jetzt nur noch die Geschwindigkeit aus der Kurve bis ins Ziel halten. Ich schau an die Anzeigetafel und bin überrascht, 35,97 werden angezeigt.
Das hätte ich nie gedacht, da dieser Lauf voll aus dem Training heraus gelaufen wurde und ich auch schon bei Zeiten platt war. Aber gut zu wissen dass es auch aus dem Training heraus funktioniert, damit habe ich bestätigt dass die 35,98 aus meinem ersten Wettkampf dieser Saison keine Eintagsfliege war. Der zweite 500m Lauf ist nicht Redenswert :-) .

Bis zum nächsten Wettkampf, Nico.

onlinespiel

Wettkampfbericht 14.10.09 – Team Pursiut – Berlin

// Oktober 15th, 2009 // 2 Comments » // Team, Wettkampf

Mit etwas Bammel bin ich schon an dieses Rennen gegangen. Der Mannschaftslauf birgt sehr viele Gefahren und Risiken. Die Wechsel können schief gehen, man macht einen technischen Fehler und behindert die anderen oder man schafft es vom Tempo einfach nicht und fällt ab.

Der Lauf gestern war aber SUPER und ich habe ein sehr gutes Gefühl, was die kommenden Rennen angeht. Mit der Zeit von 3.50,84 waren wir sehr schnell und haben noch Reserven bei den Wechseln, die wir etwas lockerer gestaltet haben. Wir drei haben sehr gut harmoniert und hatten nie Probleme im Lauf. Zusammen mit Stefan und Marco wurde ein guter Rhythmus gefunden und sind von den Rundenzeiten sehr konstant gelaufen.

Zu der Rundenaufteilung sage ich jetzt mal nix…das ist Teamintern und wir wollen ja nicht all unsere Geheimnisse verraten…wir sind aber sicherlich eines der TEAM´s die erst mal geschlagen werden müssen!

cya
Hugo

DESG
alle Ergenisse
Bilder von Lars Hagen

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Wettkampf 14.10.09 – Team Pursiut – Berlin

// Oktober 14th, 2009 // No Comments » // Team, Wettkampf

Nun beginnt es langsam erst zu werden. Heute Abend werden das Team und ich zum ersten mal einen Mannschaftslauf unter Wettkampfbedingungen bestreiten. Unser erklärtes Ziel ist es in Vancouver erfolgreich an den Start zu gehen. Da gehört eine Konzentrierte Vorbereitung dazu und im Rahmen dieser laufen heute zwei Teams über 8 Runden.

Los geht es gegen 19:00 Uhr und ich hoffe es klappt alles. Die Wechsel sind immer Problematisch und Hart ist es sowieso.

Bis dahin,
cya
Hugo

onlinespiel

Rennberichte aus dem Männerteam

// Oktober 6th, 2009 // No Comments » // Team, Wettkampf

Auf unserer Teamseite “The men on ice” haben mit Tobias Schneider , Nico Ihle,  Samuel Schwarz und Robert Lehmann einige einen Wettkampfbericht und Einschätzungen zu ihrem Saisonstart abgegeben.

Berlin6

Robert

Schön war es…

Posted on: October 5, 2009

… und es hat Spaß gemacht!

Der erste ist zumeist auch der schwerste Wettkampf. Du hast gut und viel trainiert, bist schnell gelaufen und hast gemeinsam mit deinem Team super Zeiten geschafft – im Training! Und nun stehst du wieder alleine auf der Bahn! Zum einen ein gutes Gefühl, aber auch wieder ein ganz anderes als im Training!

Ich bin damit dieses Jahr gut zurecht gekommen und ziemlich zufrieden mit meinen ersten beiden Strecken.

Die 500m waren sogar überraschend gut. In der letzten Wochen ging eigentlich nicht viel bei schnellen Runden und ich war fast eine Sekunde von meinen Trainingsbestzeiten dieser Saison entfernt. Ähnlich beim Start, denn den habe ich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht trainiert. Aber sowohl der Angang mit 10,3, als auch die Endzeit von 37,23 waren voll in Ordnung. Vergangenes Jahr bin ich mit 37,7 gestartet! Die Trainingszeiten der vergangenen Wochen und die Beseitigung meines derzeit aktuellen Kopfproblems mit schnellen Kurven und hohen Geschwindigkeiten versprechen noch einige Verbesserungen :-)

So auch bei den 3000m. Meine Zeit von 3:57,03 ist natürlich weit entfernt von einer Topzeit, aber 8 Sekunden besser als vergangenes und knapp drei Sekunden schneller als vor zwei Jahren sprechen für sich. Auch die Art zu laufen stimmt mich zuversichtlich. Ich konnte die Rundenzeiten bis zur letzten Runden sehr gut zusammenhalten und gleichmäßig gestalten. Technisch war es in Ordnung, was fehlt ist die Frische in den Beinen und die Wettkampfhärte im Körper.

Das wichtigste ist, es hat wieder Spaß gemacht und ich war gut gelaunt am Start. Ich war natürlich nervös, aber es war eine positive Nervosität, keine, die mich gehindert hat gut zu laufen. Ich bin gespannt auf die kommenden Wochen.

der robert

Samuel

tic, tac, tic, tac…

Posted on: October 5, 2009

die Zeit läuft und auch draußen rückt der Winter spürbar näher. Es wird zeitiger dunkel und auch die Phase von kurzen Hosen und T-Shirts ist längst vorbei. Jetzt beginnt die Zeit der Eisschnellläufer. Monate der Vorbereitung sind vergangen und nun kommt die Zeit der Wettkämpfe.

So geschehen am Wochenende in Hohenschönhausen mit ungewöhnlich hoher, internationaler Beteiligung. Der erste Wettkampf wird typischerweise immer mit Spannung erwartet – und es hat sich gelohnt. So gut bin ich noch nie in eine Saison gestartet und auch unser Team im Allgemeinen darf ruhig optimistisch sein. Ein Wettkampf wie ich ihn mir vorgestellt habe. Auf den 500m eine überraschend starke Zeit – 36,16s zeitgleich mit Nico Ihle. Das gibt erstmal Selbstvertrauen und die nötige Ruhe und Zuversicht. Ebenfalls ein guter Start über die 1000m 1:11,62s. Ein guter Einstieg, auf dem sich aufbauen lässt. Es zeigt sich, dass sich die harten Sommermonate gelohnt haben.

Noch ist das alles natürlich kein Grund sich selbstgefällig zurück zu lehnen, denn die Konkurrenz hat den Sommer über auch nicht geschlafen und der Zeitpunkt der wirklichen Gradmesser wird erst noch kommen. Aber der erste Wettkampf kann mir und unserem ganzen Team zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind und uns vielleicht noch öfter über die eine oder andere positive Überraschung freuen können.
Also stürze ich mich mit Vorfreude in die nächsten Wochen.

bis demnächst
Samuel

Nico

Bester Saisonstart aller Zeiten

Posted on: October 5, 2009

An dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit, genauer gesagt am Samstag, den 03.10. war es wieder so weit, unser erster Trainingswettkampf stand an.

Zur Wettkampfvorbereitung am Morgen hatte ich schon ein sehr gutes Gefühl auf dem Eis und einen bomben Schliff. Zweimal 500m stand für mich auf dem Plan, wie immer beim ersten Wettkampf der neuen Saison und dass Gute an den ersten Wettkämpfen ist: man hat keinen Druck schon super Zeiten laufen zu müssen :-) .
Letztes Jahr bin ich bei meinem ersten 500m Lauf 37,33 Sekunden gelaufen und beim zweiten 36,9 Sekunden.
Natürlich hatte ich das Ziel besser in die Saison zu starten als vor einem Jahr.

Mein erster Lauf stand an, auf der Außenbahn. Ich hatte eine super Reaktion, aber der Lauf an sich war noch nicht perfekt, hier und da mal ein kleinen Fehler, dennoch, ich komme durch das Ziel und kann meinen Augen kaum glauben, 36,16 Sekunden, über eine Sekunde besser als das Jahr zuvor, einfach nur geil.

Der zweite Lauf über die Innenbahn. Wieder eine sehr gute Reaktion, der Angang mit 9,99 war sogar nochmal Fünfhundertstel schneller als im ersten Lauf, dann eine gute Innenkurve, eine sehr sehr gute Wechselgerade, eine normale Außenkurve und eine zufriedenstellende Zielgerade, aber an der Anzeigetafel eine Wahnsinnszeit für den ersten Wettkampf – 35,98 Sekunden. So eine Zeit hatte ich die letzte Saison sehr selten gesehen in Berlin bei meinen Läufen und wenn ich diese Zeit gesehen habe, hatte ich schon eine super Form.

Daher kann ich nur sagen, dass es wirklich mein bester Saisonstart aller Zeiten ist und dass ich da wieder angefangen habe, wo ich in der letzten Saison bestenfalls in Berlin aufgehört habe. Ich hoffe, ich kann mich weiter steigern und bin schon auf den nächsten Wettkampf an diesem Samstag gespannt, allerdings wird man mich nur einmal auf 500m antreffen, denn bei meinem zweiten Lauf gehe ich auf doppelte Distanz.

Bis dahin euer Nico.

Tobi

2 Wettkämpfe an einem Tag…

Posted on: October 5, 2009

…oder wie werde ich ein guter Eisschnellläufer UND guter Hausmann!?

Wie schon zu lesen war, geht es wieder los. Die nächsten sechs Monate folgt Wochenende für Wochenende ein Rennen auf das nächste. Gewöhnlich handelt es sich um Wettkämpfe, die auf einer mit Eis bedeckten 400m-Bahn ausgetragen werden. Nicht so im Oktober.
Hier läuft noch ein paralleler Wettkampf ab und ich bin mir sicher, ich bin da nicht der Einzige in meiner Trainingsgruppe. Vielleicht verfügen Andere schon über ausgeklügeltere Taktiken, die ich noch nicht ganz so in Perfektion beherrsche, aber im Grundsatz wird sich dieser Wettkampf sehr ähneln. Der Kampf gegen die eigene Wohnung!
Im Oktober haben wir unter der Woche noch ein ganz schön vollgepacktes Trainingsprogramm, dementsprechend müde komme ich nach Hause und nutze die Zeit, um zu regenerieren, zu essen und abzuschalten. Hausarbeit? Mache ich morgen. Diese Frage wiederholt sich ca. fünf Tage hintereinander, bis das Wochenende vor der Tür steht. Es ist wieder Wettkampf. Je näher wir dem Wettkampf kommen, desto mehr Ruhe steht auf dem Trainingsplan. Körperliche und mentale Erholung tritt ein. Der innere Schweinehund lässt sich nicht mehr so einfach überzeugen. Hausarbeit? Ja, heute aber wirklich. Samstag um 8 Uhr klingelt der Wecker, ein ausführliches Frühstück, Sachen packen und los geht es zur Wettkampfvorbereitung. Der Körper wird geweckt, 20 ganz lockere Minuten auf dem Eis und damit hat sich der Auftritt am Morgen auch schon wieder erledigt. Nun heißt es Kohlenhydratspeicher auffüllen. Gleich beim Umziehen wird der erste Riegel gegessen und auf dem Nachhauseweg schon das Mittag geplant. Irgendwie komme ich immer auf das gleiche Egebnis: Nudeln. Ich komme der Wohnung näher. Da war doch noch etwas. Ich schließe die Tür auf. Jetzt spüre und sehe ich es ganz deutlich: ich habe das Schlachtfeld betreten. Der Wettkampf am Nachmittag rückt in weite Ferne, alle Aufmerksamkeit muss dem jetztigen Feind gewidmet werden. Meine Einsatzmittel: Reinigungsutensilien, aufräumende Hände und an diesem Tag ein starker Wille. Geschafft, ich konnte mich auf ein Remis einigen. Nun kann ich mich wieder voll und ganz dem eigentlichen Wettkampf widmen…

Tobias Schneider über die Kältekammer

// September 3rd, 2009 // No Comments » // Team

Auf unser Teamseite “The men on ice” verfasste Sportfreund Schneider folgende Worte über die Kältekammer:

Ich war am kältesten Ort der Welt…

Posted on: September 3, 2009

oder die Geschichte der Temperaturaufzeichnung muss neu geschrieben werden!
Die kälteste je gemessene Temperatur in Deutschland wurde mit -45,8°C am 24.12.2001 in Funtsee (Bayern) gemessen.
Die kälteste je gemessene Temperatur auf der Erde wurde mit -89,2°C 1983 an der Wostok Station in der Antarktis gemessen.
BIS JETZT!
Denn die Wissenschaftler haben bis heute noch nichts von der kleinen, in drei Teile aufgeteilten Kammer, im Bundesleistungszentrum in Kienbaum gehört! Hier herrschen nicht -45,8°C und auch nicht -89,2°C, sondern unfassbare -110°C!!!
Und nun kommt die Krönung, den Eisschnelllauf-Männern fällt nichts besseres ein, als bei sommerlichen +30°C sich bis auf die Unterwäsche zu entblößen, sich gütigerweise Mütze, Handschuhe und Mundschutz überstreifen dürfen, um sich dann durch die Kammer zu schleusen, die in der ersten Kammer bei fast warmen -14°C startet, in der zweiten mit -60°C schon ein wenig Eindruck hinterlässt, um dann in der dritten, mit -110°C, all ihre Macht demonstriert!
WARUM!?
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein kurzfristiger Aufenthalt bis zu höchstens drei Minuten eine Verengung der Gefäße unter der Haut bewirkt und das Blut in das Körperinnere drängt, wo regulierende, heilende und leistungssteigernde Vorgänge ausgelöst werden, ohne dass die Muskeln darunter leiden.
So haben wir bei unserem Kurztrainingslager von Sonntag bis Mittwoch in Kienbaum, diese neue Errungenschaft des Leistungszentrums in Kienbaum genutzt, um nach den harten Kraft- und Ausdauereinheiten, die stark beanspruchten Muskeln, Sehnen und Gelenke in der Regeneration zu unterstützen.

cya
Hugo

Kurzes Trainingslager – Kurzer Bericht

// September 3rd, 2009 // No Comments » // Reise, Team, Training

Jeder Leistungssportler kennt diesen Ort. KIENBAUM. In einem Leistungszentrum, wie es kein zweites in Deutschland gibt, bereiten sich regelmäßig, in allen nur erdenklichen Sportarten, Athleten auf ihre Höhepunkte vor. In meiner Zeit als Junior und U23 Starter habe ich jedes Jahr im Sommer hier einige Wochen verbracht und immer gut trainiert. Die Nähe zu Berlin und der Eishalle, ruhige und gute Straßen für das Radtraining, perfekt ausgestattete Krafträume, zwei Leichtathletik Plätze, mehrere Rasenanlagen, eine 3,5 km lange Rollbahn, Hallen aller Art und eine Schwimmhalle lassen alle Trainingsmöglichkeiten zu. Zudem noch eine medizinische Rundumbetreuung von Sauna, Physiotherapie, Ärzten, einer neuen Kältekammer, nicht zu vergessen das unglaublich gute und immer sportgerechte Essen, machen Kienbaum zum gern angelaufenen Punkt um an der Form zu feilen. Wenn ich durchzähle komme ich fast auf ein halbes Jahr Lebenszeit was ich an diesem Ort schon verbracht habe.

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Das Männerteam und ich nutzen für drei Tage diese Medalienfabrik um ein wenig vom Eis weg zu kommen und Motivation für die bevorstehenden Aufgaben zu Tanken. Nachdem ich am Montagvormittag mit dem Rad aus Berlin angereist bin hat mich leider ein Krafttraining am Nachmittag ein wenig entschärft. Ein altes Leiden mit meiner Bandscheibe ist aufgebrochen und hat mich in der Bewegung sehr eingeschränkt. Zum Glück war auch unser Physio Andreas Dannenberg vor Ort, der mich umgehend versorgte. Mit Massagen, Dehnung, Strom und der neuen Kältekammer haben wir das übel doch recht schnell in den Griff bekommen und heute (Donnerstag) ist fast nix mehr zu spüren. Danke Andi!

Am Dienstag stand also die Heilung für mich im Vordergrund, den Vormittag verbrachte ich komplett in der Reha und am Nachmittag versuchte ich mich eine Stunde lang auf den Skirollern zu bewegen…war eine schmerzhafte Sache! Die Jungs gingen derweilen glücklicherweise nach Plan vor und bewältigten ein Radtraining und eine Rudereinheit auf dem See. Ein Grillabend in lockerer Männerrunde, nur Mentaltrainerin Monica Liesenfeld schaute kurz vorbei, rundete den Tag ab. Höhepunkt war sicherlich der Genuss von Stefan´s Hecht den er, als großer Angler, am Nachmittag aus dem See zog! Räuber!

teambild

Mittwoch setzte bereits der Heilungsprozess ein und ich bin, nach 20 min Schmerzüberwindung, auf zwei Stunden Skiroller gekommen. Die gesunden Männer schwitzten derweil beim Sprungprogramm. Auf der Rollbahn konnte ich genau ablesen wie viele Kilometer ich abspulte. Auf der 3,5km Runde sind es 31,5 geworden was mich ein wenig Stolz machte :) . Dann ging es wieder nach Berlin.

In den drei Tagen konnten wir, wie schon berichtet, die neue Kältekammer nutzen. Ich bin dafür sehr dankbar, da ich denke das sie für meinen Rücken und der Bandscheibe genau das richtige war. Cheftrainer Bart , Andreas und ich planen diese vielleicht öfter einzusetzen. Mal schauen.

In den nächsten Jahren werden wir sicherlich öfter hierher kommen, weil alle beeindruckt waren und das Trainingsgelände überzeugt hat.

cya
Hugo

Bilder aus der Kälte :-)

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-110°C

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etwas gruselig

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BIBBER BIBBER

Twitterprotokoll

  1. Heute ein Ruhetag. War mich schon pflegen : Sauna, Wechselbäder, Massage und Wärmepackung. Rücken geht es dank Andreas und der Kälte top!
  2. Guten Morgen. Meinem Rücken geht es etwas besser. Heute noch mal ein Ausweichtraining, Skiroller. Danach geht’s zurück nach Berlin.
  3. Nach dem Grillen nun wieder Sport. Angeln. Mal sehen was so anbeist.
  4. Mega Sturz bei der Vuelta, krass!
  5. Was ist eine Kältekammer? http://eis-blog.de/?p=1147
  6. Kurztrainingslager in Kienbaum http://eis-blog.de/?p=1143
  7. Update: jetzt noch kurz ein Teambild machen für die Kienbaumzeitung.
  8. Nach dem Essen nun kurze Pause, dann Skiroller(Versuch sich kurz zu bewegen), Kältekammer(-15C,-60C,-110C) Physio und dann Grillen :-)
  9. Leider meldet sich bei mir die Bandscheibe. Den ganzen Vormittag mit Andreas in der Physio verbracht. Kraft war gestern wohl zu viel. FUCK
  10. Bin mit dem bike nach Kienbaum gefahren und gut angekommen. Bis Mittwoch bin ich mit dem Männerteam hier. Ein wenig Abwechslung, ohne Eis
  11. @wimijpelaar I use my blackberry for twitter and mb for wordpress…I stay in the world man!
  12. Morgen geht´s für 3 Tage nach Kienbaum. OHNE COMPUTER! Wie soll ich das nur schaffe. Rennbericht gibt es also erst Donnerstag.

TL Mallorca – Zwischenbericht

// Mai 6th, 2009 // 2 Comments » // Reise, Team, Training

Seit einer Woche bin ich nun mit dem A-Team und einigen Eisschnelllauf-Frauen auf Mallorca. Durch das gute Wetter, den Super Verhältnissen im Robinson Club Cala Serena und dem Teamklima konnte ich top trainieren und liege gut im Plan. Nach einigen Radeinheiten, Krafttraining und einer Immitationseinheit erinnert sich mein Körper wieder daran, dass ich ein Hochleistungssportler bin.

Mit meinem Trainer Bart habe ich die letzten Tage den Jahresplan durchgesprochen und sind bis ins Detail das Projekt Vancouver 2010 angegangen. Es steht viel Arbeit vor mir und die Saison wird, was ich hoffe und wovon ich Träume, in einer erfolgreichen Olympiateilnahme enden! Dieses Jahr wird nicht mehr viel probiert werden. Das ist alles die letzten drei Jahre geschehen und nun wird konzentriert die Erfahrung daraus umgesetzt. Ich habe ein sehr gutes Gefühl und mit dem Team aus Trainern, Betreuern und meinen Sportfreunden aus dem A-Team kann es nur gut gehen!

Hier nun ein Paar Bilder der letzten Tage.

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