Posts Tagged ‘Tobias Schneider’

Teamtraining in Calgary

// Dezember 3rd, 2009 // 2 Comments » // Olympia, Team, Training, Wettkampf

Dienstag 2.12.09

Nach dem Verpatzen Auftakt in Heerenveen, steht der Fokus der deutschen Männermannschaft nun ganz auf dem Team Pursiut. Hierfür absolvierten wir am Dienstag Mittag ein gemeinsames Training in dem wir auf den Entscheidenden Lauf am Sonntag in Calgary, und nächste Woche in Salt-Lake-City eingestellt worden sind. Neu in der Teamfraktion ist der Jungster der DESG, der Erfurt Patrick Beckert. Er hat sich mit seinen Leistungen auf der Langstrecke in die engere Teamauswahl gelaufen und verstärkte uns im Training. Wir bildeten zwei Team zu je drei Mann und Testeten Wechsel und Abläufe. Nach einem Testlauf über 6 Runden, in Wettkampfgeschwindigkeit, haben wir uns alle gut Präsentiert und am Samstag werden die Trainer mit Sicherheit eine Starke Mannschaft Nominieren können, die als TEAM die Olympianorm erlaufen wird!

Team 1: Tobias Schneider + Stefan Heythausen + Jörg “Hugo”Dallmann
Team 2: Marco Weber + Robert Lehmann + Patrick Beckert

cya
Hugo

Bilder von Paul Vodermair,…einer unser Physios. Danke an Paule :-)
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Calgary – die ersten Tage

// Dezember 1st, 2009 // 1 Comment » // Material, Reise, Team, Training, Wettkampf

Anreiße nach Calgary

Ja, wir sind alle gut angekommen. Genau wie vor 4 Jahren, damals hatte unser Flieger technische Probleme, hatten wir Verspätung bei der Überseereise. Wegen einem medizinischen Zwischenfall musste unsere AirCanada Maschine in Toronto zwischenlanden und ist somit ca. 10 Stunden später in Frankfurt gelandet. Danke an den netten Lufthansa Mitarbeiter der uns in Berlin, obwohl er von der neuen Abflugzeit von 23.30 wusste, nach Frankfurt hat fliegen lassen. Die fast 11 Stunden hat dann jeder auf seine Art und Weise verbracht. Ich habe ein wenig am Rechner gearbeitet und bin dann in die Stadt, um ein wenig zu shoppen und mir die Altstadt anzuschauen. Der Flug war dann sehr angenehm. Es hatten viele, die meisten hatten noch Anschlussflüge in Calgary, kurzfristig umgebucht und der Flug war somit nicht sehr voll. Ich konnte es mir auf 3 Bänken gut gehen lassen und bin entspannt in Calgary gelandet und um 3:30 dann auch im Hotelbett friedlich eingeschlafen. Calgary ist für mich einer der schönsten Wettkampforte der Welt. Die Eishalle, das Olympic Oval, ist super schön, die Unianlagen machen Spaß und es ist ein lockeres Leben, das mir sehr gefällt.

Freitag 27.11.09

Am Freitag stand dann “Anpassungs-Training” auf dem Plan. Am Morgen war ich 45min Joggen und, um meine Knochen wieder beweglich zu machen, ein wenig allgemeine Kraft. Den Nachmittag haben wir genutzt, um uns an das schnelle Eis zu gewöhnen. Wenn man hier nach längerer Zeit wieder auf dem Eis steht, ist es schon ein tolles, aber auch komisches Gefühl. Nach längerem Einlaufen und ein paar Steigerungen war es genug. Man merkt die vom Flug etwas müden Knochen.

Samstag 28.11.09

Um uns auf den World Cup gut vorzubereiten, haben wir schon lange vor der Überseereise besprochen, dass wir am Samstag einen Wettkampf laufen werden. Für mich stand eine 1000m auf dem Plan und diese bin ich dann auch angegangen. Für meinen Jetlag war es recht angenehm, dass meine Startzeit 13:30 war und ich somit ausgeschlafen an den Start gehen konnte. Über die lange Sprintstrecke bin ich dann eine neue persönliche Bestzeit gelaufen. In 1.10.15 war ich etwas schneller als letztes Jahr in Salt-Lake-City. Unzufrieden bin ich wieder mal mit meinem Start. 17.4 auf den ersten 200m sind einfach viel zu langsam und verhinderten auch eine Zeit unter der magischen 1.10.00…na vielleicht beim World Cup, wenn ich über den Kilometer eingesetzt werde. Die Runden waren dann gut und 25.8+26.8 geben Mut für die 1500m. Am Nachmittag bin ich dann in der Stadt etwas Bummeln gegangen. Die Beine wollten noch etwas bewegt werden und das haben sie auch bekommen :-)

Ergebnisse aus Calgary

Sonntag 29.11.09

Ruhetag, da will man mal ausschlafen und so. Denkste! Der Jetleg jagt einen halb 6 hoch und man dreht Däumchen im Bett. Die Zeit überbrückte ich mit Arbeiten für die Uni und am Blog, bis es dann um 8 zum Frühstück und um 10 zur Massage ging. Danach noch etwas Technikanalyse und dann auf in die Mall zum großen shoppen….hell yeah! Den späten Nachmittag habe ich zusammen mit Tobi vor dem Fernseher verbracht, denn hier lief, 300m von unserem Hotel entfernt, das Kanadische Football Finale, der Grey Cup.

Montag 30.11.09

Mit der Zeitumstellung komme ich nun immer besser zurecht und schlafe jetzt auch etwas länger, 7:00 Uhr war die Nacht zu Ende. Am Vormittag haben wir ein leichtes Ausdauertraining auf dem Eis gemacht. Zusammen mit Tobi habe ich 3x8min in ruhigem Tempo absolviert mit 2 Steigerungen im Anschluss. Habe mich sehr gut gefühlt und mir liegt das schnelle Eis sehr. Den Nachmittag habe ich mit Uniarbeiten und 60min Radrolle verbracht. Also, alles recht locker heute :-)

bis später
cya
Hugo

Rennberichte aus dem Männerteam

// Oktober 6th, 2009 // No Comments » // Team, Wettkampf

Auf unserer Teamseite “The men on ice” haben mit Tobias Schneider , Nico Ihle,  Samuel Schwarz und Robert Lehmann einige einen Wettkampfbericht und Einschätzungen zu ihrem Saisonstart abgegeben.

Berlin6

Robert

Schön war es…

Posted on: October 5, 2009

… und es hat Spaß gemacht!

Der erste ist zumeist auch der schwerste Wettkampf. Du hast gut und viel trainiert, bist schnell gelaufen und hast gemeinsam mit deinem Team super Zeiten geschafft – im Training! Und nun stehst du wieder alleine auf der Bahn! Zum einen ein gutes Gefühl, aber auch wieder ein ganz anderes als im Training!

Ich bin damit dieses Jahr gut zurecht gekommen und ziemlich zufrieden mit meinen ersten beiden Strecken.

Die 500m waren sogar überraschend gut. In der letzten Wochen ging eigentlich nicht viel bei schnellen Runden und ich war fast eine Sekunde von meinen Trainingsbestzeiten dieser Saison entfernt. Ähnlich beim Start, denn den habe ich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht trainiert. Aber sowohl der Angang mit 10,3, als auch die Endzeit von 37,23 waren voll in Ordnung. Vergangenes Jahr bin ich mit 37,7 gestartet! Die Trainingszeiten der vergangenen Wochen und die Beseitigung meines derzeit aktuellen Kopfproblems mit schnellen Kurven und hohen Geschwindigkeiten versprechen noch einige Verbesserungen :-)

So auch bei den 3000m. Meine Zeit von 3:57,03 ist natürlich weit entfernt von einer Topzeit, aber 8 Sekunden besser als vergangenes und knapp drei Sekunden schneller als vor zwei Jahren sprechen für sich. Auch die Art zu laufen stimmt mich zuversichtlich. Ich konnte die Rundenzeiten bis zur letzten Runden sehr gut zusammenhalten und gleichmäßig gestalten. Technisch war es in Ordnung, was fehlt ist die Frische in den Beinen und die Wettkampfhärte im Körper.

Das wichtigste ist, es hat wieder Spaß gemacht und ich war gut gelaunt am Start. Ich war natürlich nervös, aber es war eine positive Nervosität, keine, die mich gehindert hat gut zu laufen. Ich bin gespannt auf die kommenden Wochen.

der robert

Samuel

tic, tac, tic, tac…

Posted on: October 5, 2009

die Zeit läuft und auch draußen rückt der Winter spürbar näher. Es wird zeitiger dunkel und auch die Phase von kurzen Hosen und T-Shirts ist längst vorbei. Jetzt beginnt die Zeit der Eisschnellläufer. Monate der Vorbereitung sind vergangen und nun kommt die Zeit der Wettkämpfe.

So geschehen am Wochenende in Hohenschönhausen mit ungewöhnlich hoher, internationaler Beteiligung. Der erste Wettkampf wird typischerweise immer mit Spannung erwartet – und es hat sich gelohnt. So gut bin ich noch nie in eine Saison gestartet und auch unser Team im Allgemeinen darf ruhig optimistisch sein. Ein Wettkampf wie ich ihn mir vorgestellt habe. Auf den 500m eine überraschend starke Zeit – 36,16s zeitgleich mit Nico Ihle. Das gibt erstmal Selbstvertrauen und die nötige Ruhe und Zuversicht. Ebenfalls ein guter Start über die 1000m 1:11,62s. Ein guter Einstieg, auf dem sich aufbauen lässt. Es zeigt sich, dass sich die harten Sommermonate gelohnt haben.

Noch ist das alles natürlich kein Grund sich selbstgefällig zurück zu lehnen, denn die Konkurrenz hat den Sommer über auch nicht geschlafen und der Zeitpunkt der wirklichen Gradmesser wird erst noch kommen. Aber der erste Wettkampf kann mir und unserem ganzen Team zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind und uns vielleicht noch öfter über die eine oder andere positive Überraschung freuen können.
Also stürze ich mich mit Vorfreude in die nächsten Wochen.

bis demnächst
Samuel

Nico

Bester Saisonstart aller Zeiten

Posted on: October 5, 2009

An dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit, genauer gesagt am Samstag, den 03.10. war es wieder so weit, unser erster Trainingswettkampf stand an.

Zur Wettkampfvorbereitung am Morgen hatte ich schon ein sehr gutes Gefühl auf dem Eis und einen bomben Schliff. Zweimal 500m stand für mich auf dem Plan, wie immer beim ersten Wettkampf der neuen Saison und dass Gute an den ersten Wettkämpfen ist: man hat keinen Druck schon super Zeiten laufen zu müssen :-) .
Letztes Jahr bin ich bei meinem ersten 500m Lauf 37,33 Sekunden gelaufen und beim zweiten 36,9 Sekunden.
Natürlich hatte ich das Ziel besser in die Saison zu starten als vor einem Jahr.

Mein erster Lauf stand an, auf der Außenbahn. Ich hatte eine super Reaktion, aber der Lauf an sich war noch nicht perfekt, hier und da mal ein kleinen Fehler, dennoch, ich komme durch das Ziel und kann meinen Augen kaum glauben, 36,16 Sekunden, über eine Sekunde besser als das Jahr zuvor, einfach nur geil.

Der zweite Lauf über die Innenbahn. Wieder eine sehr gute Reaktion, der Angang mit 9,99 war sogar nochmal Fünfhundertstel schneller als im ersten Lauf, dann eine gute Innenkurve, eine sehr sehr gute Wechselgerade, eine normale Außenkurve und eine zufriedenstellende Zielgerade, aber an der Anzeigetafel eine Wahnsinnszeit für den ersten Wettkampf – 35,98 Sekunden. So eine Zeit hatte ich die letzte Saison sehr selten gesehen in Berlin bei meinen Läufen und wenn ich diese Zeit gesehen habe, hatte ich schon eine super Form.

Daher kann ich nur sagen, dass es wirklich mein bester Saisonstart aller Zeiten ist und dass ich da wieder angefangen habe, wo ich in der letzten Saison bestenfalls in Berlin aufgehört habe. Ich hoffe, ich kann mich weiter steigern und bin schon auf den nächsten Wettkampf an diesem Samstag gespannt, allerdings wird man mich nur einmal auf 500m antreffen, denn bei meinem zweiten Lauf gehe ich auf doppelte Distanz.

Bis dahin euer Nico.

Tobi

2 Wettkämpfe an einem Tag…

Posted on: October 5, 2009

…oder wie werde ich ein guter Eisschnellläufer UND guter Hausmann!?

Wie schon zu lesen war, geht es wieder los. Die nächsten sechs Monate folgt Wochenende für Wochenende ein Rennen auf das nächste. Gewöhnlich handelt es sich um Wettkämpfe, die auf einer mit Eis bedeckten 400m-Bahn ausgetragen werden. Nicht so im Oktober.
Hier läuft noch ein paralleler Wettkampf ab und ich bin mir sicher, ich bin da nicht der Einzige in meiner Trainingsgruppe. Vielleicht verfügen Andere schon über ausgeklügeltere Taktiken, die ich noch nicht ganz so in Perfektion beherrsche, aber im Grundsatz wird sich dieser Wettkampf sehr ähneln. Der Kampf gegen die eigene Wohnung!
Im Oktober haben wir unter der Woche noch ein ganz schön vollgepacktes Trainingsprogramm, dementsprechend müde komme ich nach Hause und nutze die Zeit, um zu regenerieren, zu essen und abzuschalten. Hausarbeit? Mache ich morgen. Diese Frage wiederholt sich ca. fünf Tage hintereinander, bis das Wochenende vor der Tür steht. Es ist wieder Wettkampf. Je näher wir dem Wettkampf kommen, desto mehr Ruhe steht auf dem Trainingsplan. Körperliche und mentale Erholung tritt ein. Der innere Schweinehund lässt sich nicht mehr so einfach überzeugen. Hausarbeit? Ja, heute aber wirklich. Samstag um 8 Uhr klingelt der Wecker, ein ausführliches Frühstück, Sachen packen und los geht es zur Wettkampfvorbereitung. Der Körper wird geweckt, 20 ganz lockere Minuten auf dem Eis und damit hat sich der Auftritt am Morgen auch schon wieder erledigt. Nun heißt es Kohlenhydratspeicher auffüllen. Gleich beim Umziehen wird der erste Riegel gegessen und auf dem Nachhauseweg schon das Mittag geplant. Irgendwie komme ich immer auf das gleiche Egebnis: Nudeln. Ich komme der Wohnung näher. Da war doch noch etwas. Ich schließe die Tür auf. Jetzt spüre und sehe ich es ganz deutlich: ich habe das Schlachtfeld betreten. Der Wettkampf am Nachmittag rückt in weite Ferne, alle Aufmerksamkeit muss dem jetztigen Feind gewidmet werden. Meine Einsatzmittel: Reinigungsutensilien, aufräumende Hände und an diesem Tag ein starker Wille. Geschafft, ich konnte mich auf ein Remis einigen. Nun kann ich mich wieder voll und ganz dem eigentlichen Wettkampf widmen…

Tobias Schneider über die Kältekammer

// September 3rd, 2009 // No Comments » // Team

Auf unser Teamseite “The men on ice” verfasste Sportfreund Schneider folgende Worte über die Kältekammer:

Ich war am kältesten Ort der Welt…

Posted on: September 3, 2009

oder die Geschichte der Temperaturaufzeichnung muss neu geschrieben werden!
Die kälteste je gemessene Temperatur in Deutschland wurde mit -45,8°C am 24.12.2001 in Funtsee (Bayern) gemessen.
Die kälteste je gemessene Temperatur auf der Erde wurde mit -89,2°C 1983 an der Wostok Station in der Antarktis gemessen.
BIS JETZT!
Denn die Wissenschaftler haben bis heute noch nichts von der kleinen, in drei Teile aufgeteilten Kammer, im Bundesleistungszentrum in Kienbaum gehört! Hier herrschen nicht -45,8°C und auch nicht -89,2°C, sondern unfassbare -110°C!!!
Und nun kommt die Krönung, den Eisschnelllauf-Männern fällt nichts besseres ein, als bei sommerlichen +30°C sich bis auf die Unterwäsche zu entblößen, sich gütigerweise Mütze, Handschuhe und Mundschutz überstreifen dürfen, um sich dann durch die Kammer zu schleusen, die in der ersten Kammer bei fast warmen -14°C startet, in der zweiten mit -60°C schon ein wenig Eindruck hinterlässt, um dann in der dritten, mit -110°C, all ihre Macht demonstriert!
WARUM!?
Es ist wissenschaftlich bewiesen, dass ein kurzfristiger Aufenthalt bis zu höchstens drei Minuten eine Verengung der Gefäße unter der Haut bewirkt und das Blut in das Körperinnere drängt, wo regulierende, heilende und leistungssteigernde Vorgänge ausgelöst werden, ohne dass die Muskeln darunter leiden.
So haben wir bei unserem Kurztrainingslager von Sonntag bis Mittwoch in Kienbaum, diese neue Errungenschaft des Leistungszentrums in Kienbaum genutzt, um nach den harten Kraft- und Ausdauereinheiten, die stark beanspruchten Muskeln, Sehnen und Gelenke in der Regeneration zu unterstützen.

cya
Hugo

Vancouver – Männerfanblock

// August 24th, 2009 // No Comments » // Allgemein, Team, Wettkampf

Frau Schneider, die Mutter von Tobias, hat eine tolle Idee und möchte mit dieser ein wenig das Männerteam supporten.

Wer fährt im Februar nach Vancouver und will uns dann dort auch fleißig unterstützen?
Eva Schneider möchte einen Fanblock organisieren. Leider kann sie keine Karten besorgen und auch keine Garantien für bestimmte Plätze geben. Doch wer schon Karten über DERTOUR gekauft hat oder auf der Warteliste steht, kann ihr seinen Namen, seine Rechnungsnummer, welche Kategorie, die Personenanzahl und seine Email-Adresse mailen. Dann kann sie eine Liste an DERTOUR senden, damit sie dort versuchen, möglichst viele Plätze nah beieinander zu vergeben.

Bei Interesse senden Sie bitte die Email an Eva Schneider: vancouver2010@gmx.de

Die DERTOUR Olympia angebote gibt es hier

gefunden auf: http://men.icespeedskating.de

cya
Hugo

TL Mallorca Tag 1 – Anreise

// April 30th, 2009 // 1 Comment » // Reise, Team, Training

Ein sonniges Hallo aus Mallorca und dem Robinson Club Cala Serena! Nach einer sehr frühen Anreise, 4:45 Uhr ging es vorm Haus der Athleten los, bin ich gut und sicher im Club angekommen. Da wir noch ein wenig auf unsere Zimmer warten mussten, nutzte ich die Gelegenheit, und begrüßte alte Bekannte im Club. Einige aus unserem Team und ich waren bereits anfang April für 10 Tage bei den “Robins” und haben uns schon eingelebt. 

Nach einem wie immer tollen Mittagessen haben wir am Nachmittag dann noch ein wenig Sport gemacht. Nach dem Zusammenbauen des Rades und einem ersten Auspacken ging es für etwas mehr als zwei Stunden auf die erste Radrunde. Das Wetter hat gut mitgespielt und es hat Spaß gemacht, endlich wieder in einer großen Gruppe Rad zu fahren. Mit dabei sind das Ganze A-Team der Männer, bestehend aus Stefan, Robert, Tobi, Marco, Frank, Nico, Eric, Bob, Samuel und mir. In den nächsten 3 Wochen werden wir hier an unserer Ausdauer feilen und viele km auf dem Rad, zu Fuß oder per Skiroller zurücklegen. 

Dank an dieser Stelle an Doro, die uns, auch zu so früher Zeit, zum Flughafen gebracht hat. 

Bis Später und auf ein gutes Gelingen…

cya Hugo

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Frank, Bart und ich beim ausladen

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Samuel

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Philip, unser Physio wollte nicht mit anpacken...tz

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Schlüsselübergabe...nun sind wir für 3 Wochen weg

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erstes Auspacken im Hotelzimmer

Vancouver WM 1500m – Tobias Schneider

// März 14th, 2009 // 1 Comment » // Team, Wettkampf

Hier Tobias Schneiders Lauf über 1500m bei der Einzellstrecken WM in Vancouver 2009

WM Richmond/Vancouver 2009 – Tag 4

// März 12th, 2009 // 1 Comment » // Training, Wettkampf

Glück im Unglück? Leider geht es Teammitglied Robert Lehmann nicht besser und er kann aufgrund seines Magen-Darm-Impfekts morgen nicht über 1500m an den Start gehen. Als erster Ersatz stehe nun ich, neben Tobias Schneider und Jan Friesinger, morgen am Start bei der Einzelstrecken WM in Vancouver. 

Bereits gestern Abend ist Bart zu mir gekommen und hat mir gesagt das es mit Robert nicht gut steht und ich vielleicht einspringen muss. Davon ging ich erst einmal nicht aus und habe auf Robert gehofft. Mit den Training ist abgesprochen worden das Robert morgen auf dem Eis einen letzten Test bestreitet und dann das Okay oder eine Absage gibt. Leider hat sein geschwächter Körper keine positiven Signale gegeben und zusammen mit dem Doc hat er entschieden nicht zu starten. Da ich da schon bereit stand habe ich heute Vormittag eine ganz normale Wettkampfvorbereitung gemacht. Zusammen mit Tobias bin ich eingelaufen und habe Steigerungen gemacht. Nach einer schnellen Runde noch ein paar Startübungen und das wars.

Ich fühle mich recht gut und komme immer besser mit dem Eis klar. In den letzten tagen war ich öfter bei unser Psyshologin um mein “Kopfproblem” in den griff zu bekommen. In Salt-Lake bin ich augenscheinlich wieder an meiner eigenen Psyche gescheitert und nicht an meinen Körperlichen Leistungsfähigkeiten. Dies gilt es abzuschalten und morgen besser zu machen. Zu Verliere habe ich nichts mehr und schon für Robert versuche ich schnell zu laufen. 

Los geht es vor Ort um 12:30. In Europa wird dies 20:30 sein. Drückt den anderen und mir die Daumen!

cya Hugo

Hugo

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Tobi und ich laufen ein

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Tobi bei Trainer Jan

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Kurze Pause

 

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Steigerung hinter Tobi

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...ganz schön fix

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Micha und Andreas haben auch ihren Spaß

WM Richmond/Vancouver 2009 – Tag 3

// März 10th, 2009 // No Comments » // Training

Heute ist eigentlich nicht viel passiert. Da heute mein freier Tag ist habe ich versucht ihn so gut wie möglich zu nutzen und habe meinen Körper geschohnt. Nach einen langem Frühstück habe ich mich Tobi und Stefan zu einer kleinen Shopping Tour getroffen. In dem nahe liegenden Richmond Centre habe ich mir zwei Stunden lang ,mehr oder weniger, die Beine vertreten und  ein wenig gebummelt. Wirklich richtig viel habe ich nicht gefunden, aber besser als Radrolle war es alle mal. 

Sonst habe ich viel am Rechner gearbeitet und geschlafen. Heute merke ich das wir wieder auf Normal Höhe sind. Nach der Woche in Salt-Lake und den 1300m über Null sind wir jetzt genau auf Null. Ich war heute den ganzen Tag Müde und gebe mir die Ruhe…in der Rückanpassung darf man keine Fehler machen.

cya, Hugo

WM Richmond/Vancouver 2009 – Tag 2

// März 9th, 2009 // 1 Comment » // Training

Der zweite Eistag stand ganz im Zeichen vom Mannschaftslauf. Auf der gestrigen Teamsitzung haben wir die letzten Taktischen Möglichkeiten durchgesprochen und uns Mental mit dem Rennen am Sonntag beschäftigt. Wer den WM-Lauf besteitet wird am Samstag Abend entschieden. Wir sind als Team in der glücklichen Lage über fünf, gleich starke Läufer zu verfügen. Am Sonntag werden die drei an der Startliene stehen die sich am besten fühlen und für das Team die beste Leistung abrufen können. 

Im Training haben wir heute verstärkt den Start und die ersten Wechsel geübt. In vier Durchgängen haben Tobias, Stefan, Marco und ich drei Runden im schnellem Tempo das Eis getestet. Alles hat super geklappt und zeigt wie eingespielt wir sind. Leider konnte Robert noch nicht am Training teil nehmen das er sich in den letzten Tagen in Salt-Lake eine Magen-Darm-Grippe eingefangen hat. Wir sind aber ganz der Hoffnung das er am Donnerstag wieder Fit ist. 

Am Nachmittag stand nur eine leichte allgemeine Kraft auf dem Programm . Morgen haben ich frei und werde den Tag nutzen um mich zu regenerieren. 

Ich habe noch ein paar Bilder gemacht. Man sieht auch nochmals ganz gut die neue Halle. Es macht Spaß hier zu laufen. Das Eis erinnert mich sehr an Berlin da die beiden Hallen den gleichen Kurvenradius besitzen. Unten ist ein sehr cooler Eisschnellläufer aus Metall zu sehen den ein Künstler zusammen geschweißt hat. Beeindruckend

cya Hugo

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Das Team auf dem Eis

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Unser Techniker Michael Künzel

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Einlaufen

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Tobi und Stefan

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Bundestrainer Bart Schauten

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TP Training - Marco, Stefan, Hugo

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Zieldurchlauf...

 

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COOOOOOOL

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