Posts Tagged ‘Wettkampf’

Wettkampfbericht Deutsche Einzelstrecken Meisterschaft – 1000m

// Oktober 31st, 2009 // 2 Comments » // Wettkampf

Mit dem Sichern eines Welt Cup Tickets und der Gewissheit, dass die Form da ist, habe ich meine “Wettkampfvorbelastung” für meinen eigentlichen Höhepunkt, die 1500m erfolgreich über die Runden gebracht.
Mit der Zeit von 1.12.33 bin ich zufrieden, wenn man bedenkt was ich wieder mal für einen arsch langsamen Angang von 17.68s hatte. Daraus bin ich dann eine 26.7 und 27.95 gelaufen. Die beiden Runden waren okay und sollten bei den 1500m ganz ähnlich kommen.
Der Titel ging an einen sehr starken Jan Friesinger in 1.10.88 vor einem super schnell startenden Nico Ihle, 1.11.69  (200m in 16.78) und einem neben der Spur laufenden Samuel Schwarz in 1.12.14. Der Abstand, zumindest zu Nico ist nicht all zu groß und liegt deutlich bei meiner Schwäche, dem Angang. Das macht sehr viel Mut für die Mittelstrecke!
Bis dahin,
cya
Hugo

Mit dem Sichern eines Welt Cup Tickets und der Gewissheit, dass die Form da ist, habe ich meine “Wettkampfvorbelastung” für meinen eigentlichen Höhepunkt, die 1500m erfolgreich über die Runden gebracht.

Mit der Zeit von 1.12.33 bin ich zufrieden, wenn man bedenkt was ich wieder mal für einen arsch langsamen Angang von 17.68s hatte. Daraus bin ich dann eine 26.7 und 27.95 gelaufen. Die beiden Runden waren okay und sollten bei den 1500m ganz ähnlich kommen.

Der Titel ging an einen sehr starken Jan Friesinger in 1.10.88 vor einem super schnell startenden Nico Ihle, 1.11.69  (200m in 16.78) und einem neben der Spur laufenden Samuel Schwarz in 1.12.14. Der Abstand, zumindest zu Nico ist nicht all zu groß und liegt deutlich bei meiner Schwäche, dem Angang. Das macht sehr viel Mut für die Mittelstrecke!

Bis dahin,
cya
Hugo

DM Tag 2 – 1500m
alle Ergebnisse vom 1. Tag der DM + Auslosung Tag 2

Bilder der DM von Lars Hagen

DM 1000m
DM 1000m
DM 1000m

Auslosung Deutsche Meisterschaften

// Oktober 29th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Hier nun die Auslosung und der Zeitplan der Deutschen Einzelstrecken Meisterschaft 2009/10

http://www.eisschnelllauf-in-berlin.de/PDF/ZEITPLANDM.pdf

Wettkampf 30.-31.10.09 – Deutsche Meisterschaften/Einzelstrecke

// Oktober 29th, 2009 // 1 Comment » // Wettkampf

Die Wochen vergehen wie im Flug. Ich kann mich noch genau daran erinnern wie wir im Juni im Trainingslager auf  Mallorca gewesen sind und ich mit Bart den Jahresplan durchgegangen bin. Nun ist ein wichtiger Punkt auf diesem erreicht. Die Deutsche Einzelstrecken Meisterschaft in Berlin. Diese ist insofern sehr wichtig, da sie, wie jedes Jahr, die Qualifikation für die Welt Cups beinhaltet. Hier wird sich das erste Mal mit allen anderen gemessen und eine erste Standortbestimmung findet statt.
Ich fühle mich sehr gut und bin bis jetzt unglaublich gut durch das Olympia Jahr gekommen. Ohne Verletztungen, keine größeren Ausfälle durch Krankheiten oder Motivationsproblme. Es kann also nur gut laufen :)
Bei dieser Meisterschaft werde ich über die 1000m am Freitag und den 1500m am Samstag um die begehrten Tickets kämpfen. Mein Hauptaugenmerk wird sicherlich auf dem Samstag liegen. Die 1000m am Freitag Abend, Start der Wettkämpfe 17:30 Uhr, sind nur ein “Warmlaufen” und nutze sie zur Vorbelastung. Das ganze Team der Männer hat einen großen Schritt nach vorne gemacht und alle sind sehr gut drauf. Es werden sicherlich sehr enge Entscheidungen und ich kann gar nicht sagen was am Ende rauskommen wird.
Auf allen Strecken, außer auf 500m, hier nur 3, haben wir 5 Startplätze zu vergeben. Um diese wird es gehen und das Minimalziel lautet erst mal sich ins Welt Cup Team zu laufen. Mit den Vorleistungen sollte dies aber möglich sein.

Die Wochen vergehen wie im Flug. Ich kann mich noch genau daran erinnern wie wir im Juni im Trainingslager auf  Mallorca gewesen sind und ich mit Bart den Jahresplan durchgegangen bin. Nun ist ein wichtiger Punkt auf diesem erreicht. Die Deutsche Einzelstrecken Meisterschaft in Berlin. Diese ist insofern sehr wichtig, da sie, wie jedes Jahr, die Qualifikation für die Welt Cups beinhaltet. Hier wird sich das erste Mal mit allen anderen gemessen und eine erste Standortbestimmung findet statt.

Ich fühle mich sehr gut und bin bis jetzt unglaublich gut durch das Olympia Jahr gekommen. Ohne Verletztungen, keine größeren Ausfälle durch Krankheiten oder Motivationsproblme. Es kann also nur gut laufen :)

Bei dieser Meisterschaft werde ich über die 1000m am Freitag und den 1500m am Samstag um die begehrten Tickets kämpfen. Mein Hauptaugenmerk wird sicherlich auf dem Samstag liegen. Die 1000m am Freitag Abend, Start der Wettkämpfe 17:30 Uhr, sind nur ein “Warmlaufen” und nutze sie zur Vorbelastung. Das ganze Team der Männer hat einen großen Schritt nach vorne gemacht und alle sind sehr gut drauf. Es werden sicherlich sehr enge Entscheidungen und ich kann gar nicht sagen was am Ende rauskommen wird.

Auf allen Strecken haben wir 5 Startplätze zu vergeben außer auf 500m, hier sind es nur 3. Um diese wird es gehen und das Minimalziel lautet erst mal sich ins Welt Cup Team zu laufen. Mit den Vorleistungen sollte dies aber möglich sein.cya

Hugo

Vorläufiger Zeitplan der DME

500m

17.30 Uhr        10 Paare Damen (17′)
17.47 Uhr        10 Paare Herren (17′)
18.05 Uhr        kleine Eisbereitung (15′)

3000m

18.20 Uhr        5 Paare 3 Damen (25′)

1000m

18.47 Uhr        7 Paare Damen (18′)
19.05 Uhr        große Eisbereitung (20′)
19.25 Uhr        8 Paare Herren (20′)

5000m

19.45                 1 Quartett 5000m Herren (10′)
19.55 Uhr        kleine Eisbereitung + 5′ extra zum trocknen
20.15 Uhr        5 Paare 5000m Herren (40′)
20.55 Uhr        Ende.

Wettkampfbericht 24.10.09 – 1500m – Berlin

// Oktober 27th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Jetzt ist die Vorbereitungsphase endgültig abgeschlossen. Mit dem letzten Testwettkampf vor dem ersten Höhepunkt der Saison der Deutschen Einzelstrecken Meisterschaft in Berlin (30.-31.10-09) wird es nun ernst.
Die Mittelstrecke, also auch meine Lieblingsstrecke, die 1500m, bin ich eigentlich recht ordentlich gelaufen. Das Ziel war es, dieses Mal einen schnellen Start und eine aggressive erste Runde zu üben. Dies konnte ich sehr gut umsetzen und bin mit 24.5s und 26.7s über die ersten 700m recht zügig rum gekommen. Dann bin ich leider etwas sehr vom Tempo abgekommen, 28.0s war die zweite Runde, und bin nicht mehr ganz so rund ins Ziel gelaufen. Dafür dass es ein Test war bin ich aber zufrieden. Nächste Woche wird das alles noch runder und ich werde einen schnellen, gut eingeteilten Lauf auf das Eis zaubern …und dann ist alles möglich!

Jetzt ist die Vorbereitungsphase endgültig abgeschlossen. Mit dem letzten Testwettkampf vor dem ersten Höhepunkt der Saison der Deutschen Einzelstrecken Meisterschaft in Berlin (30.-31.10-09) wird es nun ernst.

Die Mittelstrecke, also auch meine Lieblingsstrecke, die 1500m, bin ich eigentlich recht ordentlich gelaufen. Das Ziel war es, dieses Mal einen schnellen Start und eine aggressive erste Runde zu üben. Dies konnte ich sehr gut umsetzen und bin mit 24.5s und 26.7s über die ersten 700m recht zügig rum gekommen. Dann bin ich leider etwas sehr vom Tempo abgekommen, 28.0s war die zweite Runde, und bin nicht mehr ganz so rund ins Ziel gelaufen. Dafür dass es ein Test war bin ich aber zufrieden. Nächste Woche wird das alles noch runder und ich werde einen schnellen, gut eingeteilten Lauf auf das Eis zaubern …und dann ist alles möglich!

cya
Hugo

Ergebnisse
DESG
Bilder von Lars Hagen

onlinespiel

onlinespiel

onlinespiel

WorldCup starter Canada – Männer

// Oktober 26th, 2009 // 1 Comment » // Wettkampf

Auf der neuen, sehr gelungenen, Internetseite von Denny Morrison ,findet man eine Auflistung der Athleten (nur Männer) die den Ersten WorldCup Block 2009/10 bestreiten werden.

Based on pre-qualification and last weekend’s Fall World Cup Selections in Richmond, Speed Skating Canada announced the Canadian teams for the upcoming European World Cups.

World Cup 500m 1.000m 1.500m 5k 10k TP
Berlin V. Labrie
R. MacLennan
D. Morrison
M. Ouardi
F. Roberge
J. Kitura
R. MacLennan
D. Morrison
P. Riopel
F. Roberge
S. Elm
M. Giroux
L. Makowsky
M. Makowsky
D. Morrison
J. Belchos
S. Elm
M. Giroux
L. Makowsky
J. Morrison
x x
Heerenveen J. Gregg
M. Ireland
V. Labrie
M. Ouadri
K. Parrot
J. Gregg
R. MacLennan
D. Morrison
K. Parrot
F. Roberge
S. Elm
M. Giroux
L. Makowsky
M. Makowsky
D. Morrison
J. Belchos
S. Elm
M. Giroux
L. Makowsky
J. Morrison
x S. Elm
M. Giroux
L.Makowsky
D. Morrison
J. Morrison
Hamar x x S. Elm
M. Giroux
J.Kitura
L. Makowsky
D. Morrison
x J. Belchos
S. Elm
M. Giroux
L. Makowsky
K. Sulzer
x

Tag 2&3 der US Trails

// Oktober 26th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Wieder tolle Eindrücke der US-Auscheidung für die WorldCups/Olympic´s von Andrew Love (Zen and the Art of Speedskating). Er beschreibt sehr gut wie eng es zu ging und wie groß die Unterstützung in der Eishalle war. Dies würde ich mir auch für die Deutsche Meisterschaft am Wochenende wünschen. Wir werden sehen :-)

Tag 1
Tag 2
Tag 3

Sturzpech

Sturzpech

Sturzpech

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Sehr schöner Bericht – Tag 1 der US Trails

// Oktober 24th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Der US Amerikaner Andrew Love, selber auch Eisläufer, hat auf seinem Blog “Zen and the Art of Speedskating” einen sehr schönen Artikel zum ersten Tag der World Cup Quali geschrieben.

Viele tolle Bilder und Einschätzungen sind zu finden. Krass die Stürze von Lawrence Ducker und Clay Cholewinski! Wie schnell es doch gehen kann…

Sturzpech

Lawrence Ducker falls and slides into Clay Cholewinski. Both skaters hit the wall, and Clay flips over it and impacts the running track and concrete on the other side violently.

If you look at the final 2 images, notice Clay’s leg in the air, then the last image is is OTHER leg, as he hits the ground so hard it snaps the clap mechanism open.

Lawrence was up soon. Clay did not get up.

I have trained with Clay for several years, and it was agonizing to watch this.

I realized at that moment we need some ritual in speedskating, like when football players gather on one knee in midfield, gathering together when a fellow athlete is down and it looks bad.

Clay did finally get up. That is his mother with him (I chatted with her on the flight out to Milwaukee). Clay was bruised & battered, but ok.

cya
Hugo

Wettkampf 24.10.09 – 1500m – Berlin

// Oktober 24th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Letzter Test vor der Deutschen Meisterschaft

Ich bin gut drauf, nicht Krank und habe eine sehr gute form. Die Moral Erfolgreich zu sein ist auch vorhanden – es sollte also wieder ein guter Wettkampftag werde.

Ich werde wieder eine 1500m bestreiten, meine Strecke auf die ich mich konzentriere. Ich denke einfach das es für mich wichtig ist diese so oft wie möglich zu laufen. Ein Wettkampf ist das beste Training und nichts ist härter!

Los geht es für mich wieder gegen 15:00 Uhr. Über Twitter berichte ich wieder über den Ablauf. Eine Wettkampfvorbelastung habe gestern natürlich auch gemacht und diese lief wieder sehr gut. Konnte mit einem positiven Eisgefühl von der Bahn gehen.

Bis Später
cya
Hugo

Training Erklärt Teil 2 – Wettkampfvorbelastung

// Oktober 22nd, 2009 // 5 Comments » // Training, Wettkampf

Im zweiten Teil werde ich nun versuchen, eine “Wettkampfvorbelastung”(WK-VB) zu erklären. Ich wurde schon häufiger gefragt, warum man solch eine macht und wie.
Der Name sagt es schon, ein Wettkampf steht auf dem Programm und dieser sollte vorbereitet werden. Ein Wettkampf ist somit immer mit einer WK-VB verbunden. In einer normalen Trainingswoche, ohne einen Leistungsvergleich, wird nach einem ausgeklügelten Plan trainiert und jedes Training baut auf einem anderen auf. Mit der WK-VB verhält es sich ähnlich. Um den Wettkampf optimal vorbereitet in Angriff zu nehmen, versucht man gewisse Routinen abzulaufen. Man sollte ausgeruht, aber schon mit einer gewissen Vorspannung am Start stehen. Um diese Vorspannung zu erreichen, macht man eine WK-VB.
Für mich ist die WK-VB in zwei Tage aufgeteilt. Erster Teil, am Vortag des WK und zweiter, direkt vor dem Start. Am Vortag des WK geht man, im optimalen Fall zur gleichen Zeit, in der der WK startet, auf das Eis. Jetzt unterscheiden sich die Vorbelastungen von Sportler zu Sportler. Es ist klar, dass ein Sprinter, der nur eine 500m laufen wird, ein anderes Programm durchläuft als ein Langstreckler, der eine 5km vor sich hat. Beide, bzw alle, versuchen ein gewisses Wettkampfgefühl aufzubauen und sich auf die körperliche Belastung vorzubereiten. Unterschiedlich ist die Härte der Belastung. Einige machen nicht mehr viel. Kurz einlaufen, ein paar Steigerungen, vielleicht noch eine etwas schnellere Runde und einen Startversuch, das wars. Andere, so wie ich, belasten sich schon härter. Ich mache zb. noch eine 800m oder ein paar mehr Steigerungen, um ein Tempogefühl aufzubauen. Da ist aber jeder verschieden.
Am Wettkampftag, dem zweiten Teil der Wk-VB, versucht man so nah wie möglich zum WK noch mal auf das Eis zu gehen. Auch hier unterscheiden sich die Vorlieben natürlich wieder. Einige nutzen diese Zeit ausschließlich, um ein Eisgefühl aufzubauen und machen fast nix außer “rumrutschen” . Andere belasten sich kurzzeitig sehr intensiv, um “auf Touren” zu kommen und dem Körper zu sagen….hey, gleich geht es los.

Im zweiten Teil werde ich nun versuchen, eine “Wettkampfvorbelastung”(WK-VB) zu erklären. Ich wurde schon häufiger gefragt, warum man solch eine macht und wie.

Der Name sagt es schon, ein Wettkampf steht auf dem Programm und dieser sollte vorbereitet werden. Ein Wettkampf ist somit immer mit einer WK-VB verbunden. In einer normalen Trainingswoche, ohne einen Leistungsvergleich, wird nach einem ausgeklügelten Plan trainiert und jedes Training baut auf einem anderen auf. Mit der WK-VB verhält es sich ähnlich. Um den Wettkampf optimal vorbereitet in Angriff zu nehmen, versucht man gewisse Routinen abzulaufen. Man sollte ausgeruht, aber schon mit einer gewissen Vorspannung am Start stehen. Um diese Vorspannung zu erreichen, macht man eine WK-VB.

Für mich ist die WK-VB in zwei Tage aufgeteilt. Erster Teil, am Vortag des WK und zweiter, direkt vor dem Start. Am Vortag des WK geht man, im optimalen Fall zur gleichen Zeit, in der der WK startet, auf das Eis. Jetzt unterscheiden sich die Vorbelastungen von Sportler zu Sportler. Es ist klar, dass ein Sprinter, der nur eine 500m laufen wird, ein anderes Programm durchläuft als ein Langstreckler, der eine 5km vor sich hat. Beide, bzw alle, versuchen ein gewisses Wettkampfgefühl aufzubauen und sich auf die körperliche Belastung vorzubereiten. Unterschiedlich ist die Härte der Belastung. Einige machen nicht mehr viel. Kurz einlaufen, ein paar Steigerungen, vielleicht noch eine etwas schnellere Runde und einen Startversuch, das wars. Andere, so wie ich, belasten sich schon härter. Ich mache zb. noch eine 800m oder ein paar mehr Steigerungen, um ein Tempogefühl aufzubauen. Da ist aber jeder verschieden.

Am Wettkampftag, dem zweiten Teil der Wk-VB, versucht man so nah wie möglich zum WK noch mal auf das Eis zu gehen. Auch hier unterscheiden sich die Vorlieben natürlich wieder. Einige nutzen diese Zeit ausschließlich, um ein Eisgefühl aufzubauen und machen fast nix außer “rumrutschen” . Andere belasten sich kurzzeitig sehr intensiv, um “auf Touren” zu kommen und dem Körper zu sagen….hey, gleich geht es los.

Jeder Eisschnellläufer hat über Jahre hinweg seinen eigenen Weg gefunden. Alle sind verschieden und machen somit auch eine andere Vorbelastung. Nun beschreibe ich mal meinen “Weg”.

Wann?

Nur am Wettkampfvortag, meistens zur gleichen Zeit wie der Wettkampf am nächsten Tag. Nachmittag frei. Am Wettkampftag geh ich ca. 20 Minuten vor dem Start auf das Eis und mache eine vorbereitung wie bei jedem Training.

Was?

Wettkampfvortag:
40-50 minuten auf dem Eis,
4 Runden Einlaufen
1x800m mit schnellerem Tempo,
6 Rnd langsam,
2 Steigerungen, 1x Innenbahn, 1x Außenbahn
Startübungen , Start aus der Bewegung und Stand
Vor dem Eistraining die identische Erwärmung wie immer und auch beim Wettkampftag. 20 min Nachbereitung.

Wettkampftag:
nicht mehr viel, wenn der Wk erst Mittag oder Nachmittag für mich beginngt laufe ich am Morgen meistens noch mal so 20-30m Minuten
90 Minuten vor dem Start beginne ich mit der Erwärmung, der gleiche Ablauf wie immer, nicht mehr und nicht weniger, die Routine habe ich über Wochen bei jedem Training schon durchgelaufen
direkt vor dem Start 2 Runden Einlaufen
2 etwas schnellere Runden,
2 Steigerungen
Probestart
Wettkampfbeginn

Warum?

Um mich auf den WK vorzubereiten, ein gutes Körpergefühl zu erlangen, vom Herz-Kreislauf-Systhem bereit für eine Hohe Belastung zu sein.

Wie gesagt, jeder Wettkämpfer bestreitet seine Vorbereitung auf eine andere Art und Weise. Das Grundprinzip ist aber gleich.

Bei Heike Hartmann, einer Weltklasse Sprinterin sieht eine Wk-Vb so aus:

Wettkampfvortag:
-Erwärmung wie immer
-Eis 40min, einlaufen, steigerung, meist eine 400m aus steigerung heraus, starts
-Nachbereitung wie immer
Wettkampftag:
-kurze Erwärmung
-Eis 25-30min, gefühl holen, ein bissel rumrutschen, das was ich gerade brauche
-kurze Nachbereitung
Wettkampf:
-kurze Erwärmung
-Eis: 10min vor Start
-Nachbereitung mit Joggen und mindestens 30min Radfahren

Heike Hartmann

Danke Heike, für diese Kurze Erklärung!

Ich hoffe ich konnt euch einen Einblick in die Wettkampfvorbelastung geben. Bei Fragen oder Erweiterungen, gerne auch mit Beispielen….Kommentiert es!!!

cya
Hugo

Teil 1 – Kreis-Sprung-Programm

Deutsche Meisterschaft 2009 – Countdown beginnt

// Oktober 20th, 2009 // No Comments » // Allgemein, Training, Wettkampf

Nach einer letzten kurzen Eispause von 5 Tagen bin ich nun in den Countdown der Deutschen Meisterschaft gestartet. In genau 10 Tagen beginnt in Berlin Hohenschönhausen die Deutsche Einzelstrecken Meisterschaft. Ich werde mich wie jedes Jahr auf die Mittelstrecken konzentrieren und nur die 1000 m und 1500 m bestreiten.
Als letzten Test werde ich am Samstag noch einmal über meine Lieblingsstrecke, den 1500 m, an den Start gehen. Ich werde auch dann wieder eine Meisterschaft oder einen Welt Cup imitieren und die Vorbereitung an solch einem ausrichten.
Die Woche wird fast normal weiter trainiert. Ich bin ein Typ Sportler, der nicht so viel Luft an seinen Körper ran lassen muss und sollte, deshalb verringere ich den Umfang im Training nicht so sehr wie einige andere.
Bis die Tage
cya
Hugo

Nach einer letzten kurzen Eispause von 5 Tagen bin ich nun in den Countdown der Deutschen Meisterschaft gestartet. In genau 10 Tagen (30.-31.10) beginnt in Berlin Hohenschönhausen die Deutsche Einzelstrecken Meisterschaft. Ich werde mich wie jedes Jahr auf die Mittelstrecken konzentrieren und nur die 1000 m und 1500 m bestreiten.

Als letzten Test werde ich am Samstag noch einmal über meine Lieblingsstrecke, den 1500 m, an den Start gehen. Ich werde auch dann wieder eine Meisterschaft oder einen Welt Cup imitieren und die Vorbereitung an solch einem ausrichten.

Die Woche wird fast normal weiter trainiert. Ich bin ein Typ Sportler, der nicht so viel Luft an seinen Körper ran lassen muss und sollte, deshalb verringere ich den Umfang im Training nicht so sehr wie einige andere.

Bis die Tage
cya
Hugo

Wettkampfplan Teil 2 – Eis