Posts Tagged ‘Wettkampf’

Wettkampfbilder 10.10.09

// Oktober 12th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Auch dieses mal gibt es natürlich wieder Bilder vom Wettkampf zu sehen. Wie immer bei Lars Haben unter www.fotos.desg.de . Zum Wettkampf hat er folgendes Notiert:

DESGphoto
Bob de Jong

Pechvogel auf 3000m
vom 10.October 2009 um 21:54 Uhr

Auch der zweite internationale Wettkampf der Saison war von einem großen Sportlerfeld geprägt. Diesmal waren insgesamt 118 Sportler aus 10 Nationen am Start.

Besonders interessant und tragisch zugleich waren dabei die 3.000m. Hier gab es gleich zwei „Ausnahmesituation“: Im zweiten Quartett lief der Niederländer Bob de Jong – der auch in Berlin zusammen mit den deutschen Männern unter Bart Schouten trainiert – einen neuen Bahnrekord in der fantastischen Zeit von 3.44min. Leider wurde Bob de Jong aber im Anschluss an seinen Lauf wegen “Verlassens der Wettkampfbahn” disqualifiziert, so dass auch der Bahnrekord nicht anerkannt wurde.

Was war passiert? In der vorletzten Runde hatte Bob den vor ihm laufenden Sportler überholt und dabei seine Bahn vollständig verlassen. Anstatt auf der Außenbahn, durchquerte er die elektronische Zeitmessung nach 2.600m auf der Innenbahn, so dass die Schiedsrichterin keine andere Wahl hatte als ihn nach den international geltenden Regeln zu disqualifizieren.

Mit weniger Pech und Tragik aber umso kurioser erging es im letzten Lauf der Damen über 3.000m Corinna Wetzel. In ihrem Lauf brach die Berlinerin nach 4 Runden dermaßen ein, dass ihr Trainer keine Rundenzeiten mehr anzeigte und sämtliches Coaching einstellte.

Selbstverständlich gab es aber auch heutigen Wettkampftag wieder gute Endzeiten. Hier sind besonders die 1.500m in der AK 16/17 zu erwähnen. Es siegte der Norweger Havard Lorentzen in sagenhaften 1.52,55min vor der BerlinerJonas Pflug (1.58,52min). Er konnte damit seine persönliche Bestzeit um fast 3,5 Sekunden verbessern! Herzlichen Glückwunsch!

Foto Lars Hagen

Wettkampfbericht 10.10.09 – 1500 m

// Oktober 12th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Beim zweiten Versuch über 1500m lief es deutlich besser! Nach dem etwas wackeligen Einstieg letzte Woche bin ich am Samstag mit einer 1.49.43s durchaus zufrieden. Bis jetzt bin ich in Berlin erst einmal schneller gelaufen als letztes Jahr im World Cup.

Dieser Wettkampf sollte ein Test darstellen und ich habe versucht meine Vorbereitung genau so zu gestalten wie es in einem World Cup abläuft. Deshalb auch nur der eine Lauf und keine 500m als Vorprogramm.
Zusammen mit meiner Physiologin Monica Liesenfeld habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein optimaler Run ablaufen sollte und bin mit ihr “einen optimalen 1500m Lauf” durchgegangen. Wie der aussieht, werde ich später mal erklären, aber ich kann sagen, dass ich schon recht nah gekommen bin.

Dieser Wettkampf sollte ein Test darstellen und ich habe versucht meine Vorbereitung genau so zu gestalten wie es in einem World Cup abläuft. Deshalb auch nur der eine Lauf und keine 500m als Vorprogramm.

Zusammen mit meiner Psychologin  Monica Liesenfeld habe ich mir Gedanken gemacht, wie ein optimaler Run ablaufen sollte und bin mit ihr “einen optimalen 1500m Lauf” durchgegangen. Wie der aussieht, werde ich später mal erklären, aber ich kann sagen, dass ich schon recht nah gekommen bin.

1500 m

Der Start war das Einzige mit dem ich richtig unzufrieden bin. Von der letzten Woche noch beeindruckt, Sturz nach ein paar Metern, bin ich viel zu zögerlich gestartet und haben einen Sicherheitsbeginn hingelegt. Bis ich auf Schwung war dauerte es ein wenig und ich merkte schon vor der ersten Kurve, dass es echt langsam ist. Das Gute dabei, ich habe mich nicht aus der Ruhe bringen lassen und habe weiterhin ans Eislaufen gedacht.

Wettkampf Berlin1

Die Runden bin ich dann sehr gut gelaufen und mit einem Verlauf von 27.0-27.9 und 29.4 recht ordentlich rum gekommen. Bin mit den neuen  Marchese Kuven deutlich besser zurecht gekommen und konnte sie ausnutzen.

Zu den direkten Konkurrenten, die noch vor mir lagen, dazu zähle ich auch den Polen Konrad Niedzwiedzki, habe ich nur wegen des schlechten Angangs verloren und war auf gleichem Niveau. Das macht Mut und zeigt das Bart und die Trainer mit mir auf dem richtigen Weg sind.

Wettkampf Berlin2

Der nächste Wettkampf wird bereits am Mittwoch auf dem Plan stehen. Dort werden wir das erste Mal einen Teamlauf bestreiten und uns auf die bevorstehenden World Cups vorbereiten.

cya
Hugo

alle Ergebnisse
DESG
Bilder von Lars Hagen
Wettkampfplan Teil 2 – Eis

Wettkampf 10.10.09 – 1500m Berlin

// Oktober 10th, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Nach einer Woche, in der ich wieder versucht habe ein gutes Training durch zu ziehen, geht es zum zweiten Wettkampf des Jahres. In Berlin werde ich über 1500m an den Start gehen und meine unmittelbare Wettkampfvorbereitung an einem wichtigen Wettkampf ausrichten. Da ich zur Deutschen Meisterschaft oder zu einem World Cup auch immer nur eine Strecke am Tag laufe, übe ich jetzt mich für einen Start mental vorzubereiten.

Laut Auslosung starte ich über die Außenbahn gegen den Polen Sebastian Druszkiewicz. Der Startschuss fällt gegen 15:30h im 6.Paar. Ich hoffe diese Woche einen guten und technisch sauberen Lauf hinlegen zu können. Ich will gut angehen und eine erste schnelle, aber auch einfache Runde laufen. Mal sehen, ob mir dies gelingt. Ich fühle mich gut und bin locker drauf.

Bis später, natürlich wieder mit einem Wettkampfbericht.

cya
Hugo

Rennberichte aus dem Männerteam

// Oktober 6th, 2009 // No Comments » // Team, Wettkampf

Auf unserer Teamseite “The men on ice” haben mit Tobias Schneider , Nico Ihle,  Samuel Schwarz und Robert Lehmann einige einen Wettkampfbericht und Einschätzungen zu ihrem Saisonstart abgegeben.

Berlin6

Robert

Schön war es…

Posted on: October 5, 2009

… und es hat Spaß gemacht!

Der erste ist zumeist auch der schwerste Wettkampf. Du hast gut und viel trainiert, bist schnell gelaufen und hast gemeinsam mit deinem Team super Zeiten geschafft – im Training! Und nun stehst du wieder alleine auf der Bahn! Zum einen ein gutes Gefühl, aber auch wieder ein ganz anderes als im Training!

Ich bin damit dieses Jahr gut zurecht gekommen und ziemlich zufrieden mit meinen ersten beiden Strecken.

Die 500m waren sogar überraschend gut. In der letzten Wochen ging eigentlich nicht viel bei schnellen Runden und ich war fast eine Sekunde von meinen Trainingsbestzeiten dieser Saison entfernt. Ähnlich beim Start, denn den habe ich bis zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht trainiert. Aber sowohl der Angang mit 10,3, als auch die Endzeit von 37,23 waren voll in Ordnung. Vergangenes Jahr bin ich mit 37,7 gestartet! Die Trainingszeiten der vergangenen Wochen und die Beseitigung meines derzeit aktuellen Kopfproblems mit schnellen Kurven und hohen Geschwindigkeiten versprechen noch einige Verbesserungen :-)

So auch bei den 3000m. Meine Zeit von 3:57,03 ist natürlich weit entfernt von einer Topzeit, aber 8 Sekunden besser als vergangenes und knapp drei Sekunden schneller als vor zwei Jahren sprechen für sich. Auch die Art zu laufen stimmt mich zuversichtlich. Ich konnte die Rundenzeiten bis zur letzten Runden sehr gut zusammenhalten und gleichmäßig gestalten. Technisch war es in Ordnung, was fehlt ist die Frische in den Beinen und die Wettkampfhärte im Körper.

Das wichtigste ist, es hat wieder Spaß gemacht und ich war gut gelaunt am Start. Ich war natürlich nervös, aber es war eine positive Nervosität, keine, die mich gehindert hat gut zu laufen. Ich bin gespannt auf die kommenden Wochen.

der robert

Samuel

tic, tac, tic, tac…

Posted on: October 5, 2009

die Zeit läuft und auch draußen rückt der Winter spürbar näher. Es wird zeitiger dunkel und auch die Phase von kurzen Hosen und T-Shirts ist längst vorbei. Jetzt beginnt die Zeit der Eisschnellläufer. Monate der Vorbereitung sind vergangen und nun kommt die Zeit der Wettkämpfe.

So geschehen am Wochenende in Hohenschönhausen mit ungewöhnlich hoher, internationaler Beteiligung. Der erste Wettkampf wird typischerweise immer mit Spannung erwartet – und es hat sich gelohnt. So gut bin ich noch nie in eine Saison gestartet und auch unser Team im Allgemeinen darf ruhig optimistisch sein. Ein Wettkampf wie ich ihn mir vorgestellt habe. Auf den 500m eine überraschend starke Zeit – 36,16s zeitgleich mit Nico Ihle. Das gibt erstmal Selbstvertrauen und die nötige Ruhe und Zuversicht. Ebenfalls ein guter Start über die 1000m 1:11,62s. Ein guter Einstieg, auf dem sich aufbauen lässt. Es zeigt sich, dass sich die harten Sommermonate gelohnt haben.

Noch ist das alles natürlich kein Grund sich selbstgefällig zurück zu lehnen, denn die Konkurrenz hat den Sommer über auch nicht geschlafen und der Zeitpunkt der wirklichen Gradmesser wird erst noch kommen. Aber der erste Wettkampf kann mir und unserem ganzen Team zeigen, dass wir auf einem guten Weg sind und uns vielleicht noch öfter über die eine oder andere positive Überraschung freuen können.
Also stürze ich mich mit Vorfreude in die nächsten Wochen.

bis demnächst
Samuel

Nico

Bester Saisonstart aller Zeiten

Posted on: October 5, 2009

An dem 20. Jahrestag der Deutschen Einheit, genauer gesagt am Samstag, den 03.10. war es wieder so weit, unser erster Trainingswettkampf stand an.

Zur Wettkampfvorbereitung am Morgen hatte ich schon ein sehr gutes Gefühl auf dem Eis und einen bomben Schliff. Zweimal 500m stand für mich auf dem Plan, wie immer beim ersten Wettkampf der neuen Saison und dass Gute an den ersten Wettkämpfen ist: man hat keinen Druck schon super Zeiten laufen zu müssen :-) .
Letztes Jahr bin ich bei meinem ersten 500m Lauf 37,33 Sekunden gelaufen und beim zweiten 36,9 Sekunden.
Natürlich hatte ich das Ziel besser in die Saison zu starten als vor einem Jahr.

Mein erster Lauf stand an, auf der Außenbahn. Ich hatte eine super Reaktion, aber der Lauf an sich war noch nicht perfekt, hier und da mal ein kleinen Fehler, dennoch, ich komme durch das Ziel und kann meinen Augen kaum glauben, 36,16 Sekunden, über eine Sekunde besser als das Jahr zuvor, einfach nur geil.

Der zweite Lauf über die Innenbahn. Wieder eine sehr gute Reaktion, der Angang mit 9,99 war sogar nochmal Fünfhundertstel schneller als im ersten Lauf, dann eine gute Innenkurve, eine sehr sehr gute Wechselgerade, eine normale Außenkurve und eine zufriedenstellende Zielgerade, aber an der Anzeigetafel eine Wahnsinnszeit für den ersten Wettkampf – 35,98 Sekunden. So eine Zeit hatte ich die letzte Saison sehr selten gesehen in Berlin bei meinen Läufen und wenn ich diese Zeit gesehen habe, hatte ich schon eine super Form.

Daher kann ich nur sagen, dass es wirklich mein bester Saisonstart aller Zeiten ist und dass ich da wieder angefangen habe, wo ich in der letzten Saison bestenfalls in Berlin aufgehört habe. Ich hoffe, ich kann mich weiter steigern und bin schon auf den nächsten Wettkampf an diesem Samstag gespannt, allerdings wird man mich nur einmal auf 500m antreffen, denn bei meinem zweiten Lauf gehe ich auf doppelte Distanz.

Bis dahin euer Nico.

Tobi

2 Wettkämpfe an einem Tag…

Posted on: October 5, 2009

…oder wie werde ich ein guter Eisschnellläufer UND guter Hausmann!?

Wie schon zu lesen war, geht es wieder los. Die nächsten sechs Monate folgt Wochenende für Wochenende ein Rennen auf das nächste. Gewöhnlich handelt es sich um Wettkämpfe, die auf einer mit Eis bedeckten 400m-Bahn ausgetragen werden. Nicht so im Oktober.
Hier läuft noch ein paralleler Wettkampf ab und ich bin mir sicher, ich bin da nicht der Einzige in meiner Trainingsgruppe. Vielleicht verfügen Andere schon über ausgeklügeltere Taktiken, die ich noch nicht ganz so in Perfektion beherrsche, aber im Grundsatz wird sich dieser Wettkampf sehr ähneln. Der Kampf gegen die eigene Wohnung!
Im Oktober haben wir unter der Woche noch ein ganz schön vollgepacktes Trainingsprogramm, dementsprechend müde komme ich nach Hause und nutze die Zeit, um zu regenerieren, zu essen und abzuschalten. Hausarbeit? Mache ich morgen. Diese Frage wiederholt sich ca. fünf Tage hintereinander, bis das Wochenende vor der Tür steht. Es ist wieder Wettkampf. Je näher wir dem Wettkampf kommen, desto mehr Ruhe steht auf dem Trainingsplan. Körperliche und mentale Erholung tritt ein. Der innere Schweinehund lässt sich nicht mehr so einfach überzeugen. Hausarbeit? Ja, heute aber wirklich. Samstag um 8 Uhr klingelt der Wecker, ein ausführliches Frühstück, Sachen packen und los geht es zur Wettkampfvorbereitung. Der Körper wird geweckt, 20 ganz lockere Minuten auf dem Eis und damit hat sich der Auftritt am Morgen auch schon wieder erledigt. Nun heißt es Kohlenhydratspeicher auffüllen. Gleich beim Umziehen wird der erste Riegel gegessen und auf dem Nachhauseweg schon das Mittag geplant. Irgendwie komme ich immer auf das gleiche Egebnis: Nudeln. Ich komme der Wohnung näher. Da war doch noch etwas. Ich schließe die Tür auf. Jetzt spüre und sehe ich es ganz deutlich: ich habe das Schlachtfeld betreten. Der Wettkampf am Nachmittag rückt in weite Ferne, alle Aufmerksamkeit muss dem jetztigen Feind gewidmet werden. Meine Einsatzmittel: Reinigungsutensilien, aufräumende Hände und an diesem Tag ein starker Wille. Geschafft, ich konnte mich auf ein Remis einigen. Nun kann ich mich wieder voll und ganz dem eigentlichen Wettkampf widmen…

Wettkampfbericht 03.10.09 – 500 m & 1500 m

// Oktober 5th, 2009 // 2 Comments » // Wettkampf

Yeah, die Saison ist gestartet und die ersten Wettkampfmeter sind zurück gelegt. Im ersten Wettkampf des Jahres, im ersten Paar, als Erster durchs Ziel und als Erster ging bei mir die Zeitanlage natürlich nicht. Okay, für die Wettkampfleitung ist es auch der erste Vergleich des Jahres und da kann das schon mal passieren. Der Rest des Wettkampfes verlief ohne Proleme und das große und sehr internationale Feld wurde profesionell betreut.
500m
Mit der Endzeit von 37.04s bin ich so schnell wie noch nie in ein Wettkampfjahr gestartet. Überrascht hat mich dabei die Anfangszeit über die 100 m. Mit für mich super schnellen 10.24 s bin ich schon nah an meinem Opening Rekord von 10.22 s ran gelaufen. Das Race an sich verlief wie ein typischer Saisonstart – etwas wackelig, hektisch und mit kleineren Fehlern versehen. Dafür sind solche Rennen ja da.

Yeah, die Saison ist gestartet und die ersten Wettkampfmeter sind zurück gelegt. Im ersten Wettkampf des Jahres, im ersten Paar, als Erster durchs Ziel und als Erster ging bei mir die Zeitanlage natürlich nicht. Okay, für die Wettkampfleitung ist es auch der erste Vergleich des Jahres und da kann das schon mal passieren. Der Rest des Wettkampfes verlief ohne Proleme und das große und sehr internationale Feld wurde profesionell betreut.

500m

Mit der Endzeit von 37.04s bin ich so schnell wie noch nie in ein Wettkampfjahr gestartet. Überrascht hat mich dabei die Anfangszeit über die 100 m. Mit für mich super schnellen 10.24 s bin ich schon nah an meinem Opening Rekord von 10.22 s ran gelaufen. Das Race an sich verlief wie ein typischer Saisonstart – etwas wackelig, hektisch und mit kleineren Fehlern versehen. Dafür sind solche Rennen ja da.

Berlin1

Berlin1

1500m

Was für eine Verwirrung. Zuerst wurden die Startzeiten falsch durchgegeben. Die Eismaschine hat gerade eine Rund fertig gewischt und der Start sollte schon 14 min später sein. Alle standen da und waren sich sicher, dass es viel zu knapp ist. Na ja, wir trödelten dann ein wenig und das Wettkampfgericht schlug noch einige Minute drauf. Weiter ging es dann mit einem Sturz von mir nach 2 Metern. Ach was für eine Hektik. Beim Start, wieder im ersten Paar, habe ich mit der Kufenspitze ins Eis gehackt, bin hängen geblieben und leider gestürzt. Mist! Ich, ratz fatz wieder aufgestanden und wollte schon weiter…dann brach Bart, mit heftigen Gesten und Winken, meinen Lauf ab. Da einige Starter abgesagt hatten, waren Athleten ohne Laufpartner und so konnte ich dann im 5 Paar des 3 Quartetts noch einen Versuch unternehmen.

Dieser gelang mir dann auch, wenn etwas zögerlich. Die Konzentration war hin, der Körper voller Adrenalin und der Kopf ganz woanders. Der 1500 m lauf ist dann auch unter der Sparte Testlauf abzuhaken. Mit den errichten 1.51.00s kann ich zwar zufrieden sein, auch hier war ich noch nie schneller, aber die lauftaktischen Fehler waren einfach zu groß.

Nach der Renntaktik vor dem Start sollte ich aggressiv angehen. Ich verpatzte den Start komplett und ging langsame 24.95s an. Die erste Runde sollte nach Plan, entspannt und mit 90% gelaufen werden. Ich widerum schlief fast ein und schätzte mein Tempo total verkehrt ein (27.7s). Der weitere Verlauf war dem Umständen entsprechend nicht schnell, aber okay. Der Rundenabfall stimmte (28.5 s; 29.7s). Ich wäre gerne schneller gelaufen, körperlich war sicherlich mehr drin, weil ich nicht an meine Grenzen gekommen bin. Was war los? Ich denke, ich brauche noch eine Weile, um mit meinen neuen Marchese Kuven zurecht zu kommen. Es fällt mir bei hohen Geschwindigkeiten noch schwer die Lockerheit zu erlangen. Das bedeutet, dass ich leicht und schnell Tempo aufbauen kann, die Schienen aber nicht richtig locker lassen und ich durchweg Druck verspüre. So was nenn ich ein Luxusproblem! Zusammen mit meinem Techniker Sjoerd haben wir schon einiges ausgewertet und werden an dem Problem arbeiten. Ich vertraue dem neuen Material und sehe darin großes Potential.

Berlin1

Berlin1

Berlin1

Somit war ich nach den Läufen zwar etwas durcheinander, aber nicht enttäuscht. Fehler wurden gemacht und die können jetzt ausgewertet werden. Körperlich bin ich aber in guter Form und das wahre Leistungsvermögen habe ich noch nicht gezeigt. Also, det looft schon wa… :)

Nächste Woche werde ich nur eine 1500 m laufen und mal eine World Cup Vorbereitung absolvieren.

cya
Hugo

alle Ergebnisse
Bilder von Lars Hagen
Wettkampfplan Teil 2 – Eis

Erster Wettkampf 03.10.09 – 500 m & 1500 m Berlin

// Oktober 3rd, 2009 // No Comments » // Wettkampf

Nun ist es also so weit. Heute wird sich, seit dem letzten Wettkämpfen in Übersee im März, wieder an die Startlinie gestellt. Beim ersten Testwettkampf des Jahrs werde ich über 500m und 1500 m starten. Ich denke ich bin gut drauf, habe die kleine Erkältung gut überstanden und kann beruhigt in den ersten Wettkampf des Jahres gehen.

Laut der Auslosung, werde ich um 12.00 Uhr das Wettkampfjahr in Berlin im ersten Paar über 500 m eröffnen. Über die Innenbahn werde ich gegen den Kasachen Sergey MELEKHOV starten und mal sehen wieviele Wackler ich im ersten Rennen schaffe ;-)

Über die 3fache distanz, die 1500m, laufe ich wieder im ersten Paar gegen den Weißrussen Evgeny KAZIMIRENKO. Dort werde ich zum ersten mal sehen was die Form her gibt. Sicherlich wird es ein schweres Rennen da die Belastung doch sehr hoch ist und man im ersten WK noch nicht dran gewöhnt ist. Ich freue mich aber darauf!

Bis später mit News zum Wettkampftag.

cya
Hugo


Robert und Frank zu den ersten Wettkämpfen

// Oktober 3rd, 2009 // No Comments » // Team, Wettkampf

Auch die anderen im Deutschen Männerteam beginnen Morgen die ersten Wettkämpfe. Auf der Internetseite, men.icespeedskating.de, beschreiben Robert Lehmann und Frank Steiner ihre Eindrücke.

Robert

Endlich gehts los!!
Posted on: October 1, 2009
Es ist für mich kaum zu glauben, wie lange es her ist, dass ich im Trainingslager in Oberstdorf ausrechnete, wann der erste Wettkampf stattfindet. Es ist ziemlich genau 16 Wochen her, als ich Oberstdorf, mit einem guten Gefühl und noch besserer Form verlies und feststellte, dass es auch in diesem dritten Sommer hinter einander erfolgreiche drei Wochen waren. Wie Samuel und ich damals feststellten: die Zeit bis zum ersten Wettkampf der Saison klingt noch soooooo lange, aber vergehen wird sie wie im Flug.
Genauso ist es nun auch! Nun sind es keine 10, keine 5 oder 2 Wochen mehr! Nein, es sind nur noch zwei Tage bis der erste Startschuss in die neue, die Olympische Saison fällt.
….
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Frank

Ich glaub, es geht schon wieder los…..
Posted on: October 1, 2009
….das darf doch wohl nicht wahr sein….heisst es in einem Schlagerhit, des bekannten Roland Kaiser…….
Es ist echt unglaublich, wie die Zeit vergeht….
Am Samstag ist es endlich soweit, die Olympische Saison 2009/2010 beginnt. An diesem Tag wird erstmalig wieder der “Alltag” der Eisschnellläufer einkehren und ich muss sagen, dass ich mich ganz besonders darauf freue, auch wenn ich leider etwas gesundheitlich angeschlagen bin. Den leichten Husten und das Laufen der Nase ging schon vor fast einer Woche los, aber ich bin auf auf dem Weg der guten Besserung.

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Start in die erste Wettkampfwoche

// September 28th, 2009 // No Comments » // Training, Wettkampf

Nach 5 Tagen Pause, einer kleinen Erkältung seit Donnerstag und die Spannung vor dem ersten Wettkampf der Saison, geht es in die Woche.

Es wird aber noch Kräftig weiter Trainiert. Werde weiterhin meine Ausdauer auf den Skirollern aufrecht erhalten und Mittwoch ein hartes 800 m Training absolvieren. Am Samstag wird es dann das erste mal ernst. Die Olympiasaison wird mit 500 m und 1500 m eingeläutet. Die Woche endet am Sonntag mit einem weiteren Teamtraining. Ab jetzt wird immer Montag und Donnerstag regeneriert – leichtes Training, Sauna und Massage.

Auf gehts, Form und Moral ist da, diese jetzt auch aufs Eis bringen…

cya
Hugo

Wettkampfplan Teil 2 – Eis

// September 24th, 2009 // 6 Comments » // Wettkampf

Nachdem ich mein Wettkampfjahr schon vor einigen Wochen auf dem Rad gestartet habe nun mein Plan bis zur Deutschen Einzelstrecken Meisterschaft in Berlin.

Die Termine

03.10.2009
International Seasonopening Berlin
500 m und 1500 m

10.10.2009
Qualification Races
Rahmenprogramm Berlin
500 m und 1500 m

17.102009
Berlin
Frei oder 1000m

24.10.2009
Überprüfungswettkampf Berlin
1500 m

30.-31.10.2009
Deutsche Einzellstrecken Meisterschaft Berlin
1000 m und 1500 m

Ergebnisse und einen kompl. Wettkampfkalender gibt es auf desg.de

cya
Hugo