Testwoche – KLD in Berlin

// Juli 18th, 2009 // Allgemein, Team, Training

Nach dem erfolgreichen Sommertraining beginnt nun unsere “Eiszeit”. Mit der KLD (Komplexen Leistungs-Diagnostik) beschließen wir die harte Grundlagen face und begeben uns bis Mitte März auf das Eis der 400m Bahn.

Nach zwei Aufenthalten auf Mallorca und einem in Oberstdorf stand in den letzten Wochen Training in Berlin Hohenschönhausen auf dem Plan. Meine Form ist sehr gut, was ich auch in der KLD unter Beweis stellen konnte.

Los ging es am Montag mit einem Krafttest, bei dem an verschiedenen Geräten die Maximalkraft bzw. die Schnellkaft gemessen wurde. Die Werte kann ich mittlerweile mit Werten von 1996 vergleichen. Man kann ablesen, wie man sich entwickelt und ob das Training angeschlagen hat. Mit den Ergebnissen bin ich sehr zufrieden, da es zeigt, dass wir alles richtig gemacht haben. Bei einigen Krafttests habe ich Bestwerte erreicht und bei allen andern liege besser als in den letzten Jahren zum gleichen Zeitpunkt. Das macht Mut!

Die Testwoche wurde am Mittwoch mit den Vergleichstests auf dem Eis fortgesetzt. Vormittags sind wir gesprintet (30m, 60m und 100m) und am Nachmittag standen Stufenläufe auf dem Testzettel der Trainingswissenschaftler. In diesem Test werden 5×7 Runden gelaufen, die mit einer immer schneller werdenden Zeitvorgabe absolviert werden. Am Ende läuft man so schnell wie man kann und lotet so seine Leistungsgrenzen aus. Warum macht man das? Damit erfahren wir sehr genau, in welchen Trainingsbereichen wir uns am besten bewegen sollen und auf  welchem Niveau wir uns gerade befinden. Auch bei diesem Test konnte ich zum ersten Mal in der letzten Stufe durchlaufen und war schneller als meine Zeitvorgabe. Das bestätigt nicht nur das Training, das ich bis dahin absolviert habe, sondern auch insbesondere die intensiven Einheiten, die bei mir zu einer Leistungssteigerung geführt haben.Am Donnerstag hatten wir dann einen Ruhetag,  um am Freitag für den Radergotest frisch zu sein. Bei diesem sitzt man auf einem Ergometer und ermittelt zum einen seinen Ausdauerwert und  wie stark man sich belasten kann. Dazu wird alle 4min, man beginnt bei einen Wiederstand von 100W, um die Leistung 50w gesteigert. Daber muss eine Umdrehunsfrequenz von 90 Umdrehungen pro Minute einhalten werden, darüber hinaus wird ca. alle 4 min ein Laktatetst am Ohr durchgefürht. Da die Belastung immer größer wird, steigen natürlich auch der Puls, die Sauerstofaufname und das Laktat. All dies kann man mit alten Ergotests vergleichen und sehen, wo es lang geht. In meinem Test lag ich im unteren Bereich, also bis ca. 300W, sehr gut und damit genau auf denfür mich super Ergebnissen vom letzten Jahr. Danach ging der Puls etwas hoch, was aber nicht schlimm war, da ich mich bis zu einem Puls von 209! belasten konnte. Dies ist ein sehr, sehr gutes Zeichen und bestätigt, dass ich eine hohe Belastung sehr gut verkrafte und mein Köper sie verträgt. Ich bin überaus zufrieden.

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Rund um die “Körperlichen” Test wurden wir natürlich auch von Kopf bis Fuss gescheckt. Alles passt und auch mein Gewicht liegt im Rahmen ;-)

Nun kann es mit dem Training so weiter gehen und bis zur nächten KLD im September wird hart gearbeitet.

cya

Hugo

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