Wettkampf 11.10.08 in Berlin

// November 6th, 2008 // Wettkampf

Der 2. WK der Saison 2008/09 ist gelaufen und zum ersten Mal bin ich über meine Lieblingsstrecke, den 1500m, an den Start gegangen. Meine Erfahrung, meiner doch schon recht langen Wettkampfjahre, hat mir gezeigt, dass die Einstiegs-1500m immer am schwersten sind. Dies liegt zum einen am hohen Anspruch, den dieses Strecke darstellt und zum anderen an den Belastungen, an die der Körper sich einfach noch nicht gewöhnt hat. Naja, dazu übt man dies halt rechtzeitig vor den ersten Höhepunkten.
Der Lauf war schon sehr gut. Zumindest haben Recherchen auf desg.de ergeben, dass es mein schnellster Einstieg in eine Saison überhaupt war. Das lässt auf bessere Zeiten hoffen. Mit einer Endzeit von 1.51.08s war ich ganze 4 Hundertstel langsamer als der Schwede Daniel Friberg. Auf dem Eis ist mein Trainer Bart Schouten zu mir gekommen und hat mir gesagt, dass ich auf die zweite Runde bauen soll, da das Eis sehr hart und schwer ist. Er meinte, dass wenn man zu viel in einen schnellen Angang und eine aggressive erste Runde legt, das Eis zu schwer ist und man den Speed nicht lange halten kann und somit auf den letzten Metern einbricht.

1500m, vor dem Start

1500m, vor dem Start

 

Start der 1500m

Start der 1500m

An diese Vorgabe habe ich mich gehalten und bin mit Vorsicht angegangen (300m 24.6s) und habe nicht alles in die erste Runde gelegt (700m 27.80s). Jetzt konnte ich meine Stärke ausnutzen und habe eine gute 2. Runde auf das Eis gebracht (1100m 28.40s). Leider ist dann das eingetroffen, was bei der 1500m Premiere normal ist, eine sehr sehr schwere letzte Runde (1500m 30.30s). Wie gesagt, bin zufrieden.

 

Die 500m waren sehr wackelig. In der 2 Kurve hatte ich einen Faststurz und somit war die Endzeit nicht so gut.

faststurz auf den 500m

faststurz auf den 500m

Ergebnisse wie immer auf desg.de

 

Hier ein Video der 500m.

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